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Music, the Bizz & Rock'n'Roll

by Karla the Fox

Zutritt für Unbefugte verboten. – „Ähm, halloo!?!“

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Über dieses „ähm, hallo“, das meine beiden verrückten Vertrauten Nat und Dani damals so beeindruckend und dreist fanden, kann ich heute nur müde lachen. Es ging darum, dass sie meinten, wir würden gleich von einer Securitykraft davon abgehalten werden, durch eine Tür zu gehen. Dem war aber nicht so.

Was ich euch heute demonstrieren will: Die ganze Arbeit in der Musikszene ist, nach dem zu urteilen, was ich so um mich herum mitbekomme, vielleicht cool – aber alles andere als glamourös. Und ich tu das, was ich tu, oft aus einem ungewöhnlichen Grund: die Möglichkeit, ohne eine Miene zu verziehen durch Türen gehen zu können, die „Normalsterbliche“ nicht passieren dürfen.
Dabei befindet sich dahinter manchmal nur eine Putzkammer oder ein Altglascontainer. Aber das ist egal. Denn es geht ums Prinzip und manchmal befindet sich dahinter auch viel, viel mehr.

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Aufbau fürs Full Moon Festival in der halle02

Das vergangene Wochenende inklusive gestern und heute (Di) lässt sich unter dem Thema ‚Entertainmentbranchen-Life 4-ever‘ zusammenfassen. Das fing am Freitag an, als ich einen Kindergeburtstag für Erwachsene vorbereitet habe. Diese irrsinnige Aufgabe (nächstes Mal überlege ich mir was Leichteres….) war Teil meines Praktikums, das ich gerade in der halle02 in Heidelberg mache. Zusammen mit einem anderen Praktikanten stürmte ich also den Supermarkt und kaufte Plastikbecher mit Pferdchen und Fußbällen drauf, Luftballons, Maoam, Schokolade und Robby Bubble, den wir dann ironischerweise wieder mit Alkohol mixten. Genau wie die Capri Sonne Beutelchen. So ein bisschen erwachsen musste die Party dann doch bleiben.

„Schwupps, in den Bereich der Halle verschwunden, in den die Gäste nicht dürfen“

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„Kindergeburtstag“

Vielleicht hätte ich die Menschheit noch mehr mit der Geburtstagsidee zuspammen sollen, denn am Ende bestand die Party eigentlich nur aus einer Mädelsclique und zwei noch dazu kommenden Besuchern aus Hanover, die sie eher zum Vorglühen für das anschließende Full Moon Festival nutzten. Aber das war auf seine Weise wieder cool, denn wir freundeten uns sofort mit den Gästen an, spielten mit bei den Spielen, ließen sie selbst die Musik wählen und die, die da waren, staubten natürlich alles ab. Sie hatten ihren Spaß, wir hatten unseren Spaß. Und dann, nach der Gaudi, lief ich mit einem Müllsack und einem klebrigen Eimer quer durch die Halle. Nicht unbedingt ein glamouröser Anblick, wie gesagt. Aber ein kurzer Blick der Security und – schwupps, in den Bereich der Halle verschwunden, in den die Gäste nicht dürfen. Auf dem Weg zu den Müllcontainern. Aber das ist ja egal. Und ich durfte auch bleiben, und mit den anderen im Neonlicht und mit Bodypaint weiter tanzen. Ein schöner Ausklang für einen so langen Tag.

Am nächsten Morgen stieg ich in den Fernbus nach Leverkusen. Das finale Ziel hieß Köln.
Wunderschöne Stunden. Lange Fahrten geben mir das Gefühl von Freiheit.
Daran, dass ich inzwischen eigentlich in drei Bundesländern gleichzeitig lebe, habe ich mich auch schon gewöhnt. Es ist stressig und teuer, aber toll.
In Köln war ich schon häufiger gewesen (und habe mich mindestens so oft dort verfahren, verlaufen, Leute verloren, nen Punkt in Flensburg bekommen, you name it xD), aber so einen richtigen Touriabstecher in die Innenstadt hatte ich noch nicht gemacht.
Böööser Fehler.
Samstag Nachmittag, sonniger Herbsttag – nur zu eng und zu laut. Also weiter nach Vingst, in die WG der lieben Mara. In dieser WG sind alle Vegetarier (zuerst Zufall, später Absicht) und genau heute zog eine neue Mitbewohnerin ein. Sie war leider zu beschäftigt mit dem Möbelaufbau, sonst hätten wir sie gleich mitgeschleppt zur Partymonium. Mara stellte aber sofort fest: „Also ich glaube, das passt ganz gut mit dir“, meinte sie zu der Neuen und dann stellte diese uns Müsliriegel hin. Den genauen Ablauf weiß ich nicht mehr, aber wir hörten unsere Lieblingssongs, quatschten fast nur über Konzerte, über Musiker und unsere Erlebnisse mit eben diesen. Da gibt es vieles. Wie unzuverlässig diese Künstler doch sind, wie super freundlich und qualitativ hochwertig die Metalheads in Schweden, wie verbesserungsbedürftig bei manchen Bands der Merch-Sektor (und wir wollen natürlich abhelfen), oder wie naiv die Mitarbeiter der Lanxess Arena. Es gab viel zu früh Vodka Lemon (doch daran bin ich selbst Schuld) und dann hüpften wir bestens gelaunt los zu diesem Stadtfest, auf dem John Diva und die Rockets of Love auftreten sollten.

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Was ein Anblick. Vorne in der ersten Reihe bunt angezogene, voll ausgestattete und jeden Song mitsingende Mega-Glam-Fans. Dazwischen ein paar irritierte Kinder und hintendran die Mütter und Väter, die allerhöchstens amüsiert drein geschaut haben mussten.
Aber da habe ich gar nicht so genau drauf geachtet.
Celine: „Wir sind die einzigen wirklich Coolen hier!“ Wo sie Recht hat…
Ich habe eine Plek abgestaubt und mehrfach fast in Johns Mikro gesungen. Sehr geile Aktion, und auf dem Platz standen natürlich auch Festival-stilecht Dixiklos herum. Yeah!!

„Hier hatte ich mal keinen Dienst oder so“

Um halb 10 oder so waren wir alle wie auf einen Schlag weg. Denn in der Live Music Hall gibt es in der ersten Stunde Freibier! Die Location war etwas größer als sonst (war bisher nur in der Werkstatt (Köln) und der Matrix (Bochum) gewesen) und es waren ein paar mehr „normale“ Samstagabendgäste da. Die feierten schön mit und ich feierte es wieder mal, dass für eigentlich so kleine Events die Leute doch aus allen Ecken des Landes hergefahren kommen. Das ist eine unglaubliche Kernkraft, die da herrscht, stärker als Schwerkraft, die alle zusammen zieht.
Hier hatte ich mal keinen Dienst oder so. Ich war nicht Gast DJ wie Jim von Kissin‘ Dynamite, der mir freudig zeigte, dass sich noch ein weiterer Poppe-Jahrgangs-Kamerad von uns in die Hall verirrt hatte. Ich war keine Tänzerin wie die nach wie vor hammermäßigen Foxy Firecrackers, und auch keine Bardame oder sonst wie Veranstalterin (auch wenn ich mit dem Veranstalter noch was Wichtiges zu besprechen habe….). Aber innerhalb solcher Szenen kannst du irgendwann einfach mir nichts-dir nichts auf die Bühne spazieren, dort allen Hallo sagen und deine Jacke unter ein Podest legen, wo sie keinem auffällt und keinen stört. Und dann kannst du ungestört tanzen und gehen wohin du willst, kennst fast jeden und kannst mit jedem reden. Keiner kommt dir doof. So ein wunderbares Gefühl auf einer Party.

 

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Photo: Husky

Irgendwann wurde alles zu laut und die Luft zu stickig und ich hatte noch einen langen Weg vor mir, auf dem ich total übermüdet fast im Megges am Hauptbahnhof eingepennt wäre. Kurz bevor der Zug nach Leverkusen kam, lernte ich noch eine super nette Transe namens Annette kennen, die sich gleich mal von mir Styling Tipps geben ließ (dabei sah ich aus wie ne Kreuzug aus 85er Nikki, Axl und einem Fuchs). Im Zug pusteten ein paar Jungs mit Seifenblasen, da musste ich wieder an den Kindergeburtstag denken, und bevor ich im Bus nach Mannheim schlafen konnte, musste erst noch eine Zeit in Leverkusen damit verbracht werden, das Bayer-Gelände zu erkunden und Pokémon zu fangen. Eine gelungene Nacht würde ich sagen!

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Leverkusen in der Früh

Am Montag dann ging es gleich wieder morgens damit weiter, dass ich bei einem Firmenevent in der Halle Hostess spielte. In einem Laborkittel, mit dem ich auch mit Alice Cooper auf Tour gehen könnte an einer Straßenkreuzung zu stehen, ist auch nicht glamourös – aber das Gefühl, zu etwas Großem, Offiziellem und so Edlem dazu zu gehören und helfen zu können, macht das Ganze wieder bezahlt. Und abends kam der Capitoler Abend, bei dem neue Freundeskreismitglieder für das Haus gesucht wurden. Zu den Aufgaben von uns Servicekräften gehört unter anderem, Theken zu wischen und Klorollen auszuwechseln – doch meine Güte, so ist das halt. Dafür durfte ich Weltpremieren von Musicalnummern hören und Michael Herberger, der große Musikproduzenten aus Mannheim, machte eine kleine Verbeugung vor uns. Läuft bei uns.

Heute Abend erst, zu guter Letzt, kurz bevor ich diesen Text hier hochlade, hat der Fuchs das gemacht, wofür er eigentlich auf die Welt gesetzt wurde: Augen zu, Musik hören und dabei nebenbei einen Menschen glücklich machen.
Stimmt’s, Nick?
Kostenlos und fast bis zum Schluss, bis zu dem Moment, an dem nur noch das Team und die Hardcorefans da sind. Wenn ihr den Moment mal erlebt habt, seid ihr auf dem richtigen Weg.

Fazit: Nur weil ihr im Umfeld von Musikern und sonstigen bekannten Persönlichkeiten arbeitet, heißt es noch lange nicht, dass ihr selbst welche seid. Es heißt aber, dass ihr im schönsten und spannendsten Umfeld der Welt lebt. Ich würde es gegen nichts austauschen. Nevva evva in ma 1 life!

Im Portrait: Der Dunkle Parabelritter

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Hier kommen 10 ‚mehr oder weniger sinnvolle Fragen‘ an den beliebtesten Metal Youtuber Deutschlands. Alexander Prinz alias Der Dunkle Parabelritter (warum er so heißt, erklärt er in einem seiner Videos) hüpft seit ein paar Jahren abwechselnd vor der Kamera und hinter dem Mikrofon / Fotoapparat herum. Kaum ein Festival vergeht ohne ihn.

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1. Was war dein erstes Festival?
Das war das Metalfest 2011 in Dessau. Da war ich 16 und wenn ich heute daran zurückdenke, kommt es mir so vor, als ob ich damals gar nicht wusste, was abgeht!:D

2. Was vergisst du ständig, wenn du auf eines fährst?
Dosenöffner. Und Gaskocher. Und Dosen.

3. Wie lang sind deine Haare? (In cm)
Keine Ahnung. 90 cm? Hab das nie gemessen.

4. Beschreibe deine Kindheit in 3 Worten.
Wälder, Bücher, Burgen

5. Wie viele Bandshirts besitzt du?
Ca. 180, aber einige trage ich nicht mehr, weil ich sie früher immer viel zu groß gekauft habe. Wie gesagt: Als Jugendlicher weiß man oftmals nicht so richtig was man tut..😉

6. Wenn du einen Dinosaurier als Haustier halten könntest, was für einer wäre es?
Die Frage hab ich mir seit 16 Jahren nicht mehr gestellt, klasse. Hauptsache es fliegt und macht nicht zu viel Mist!

7. Wie heißt deine Lieblingsobstsorte?
Ich mag Blaubeeren. Ist das Obst? Beeren sind was Eigenes, oder? Dann sag ich Äpfel. Aus denen kann man auch ne Menge schöne Dinge machen. Cider zum Beispiel.

8. Lemmy oder Ozzy. Mit wem würdest du lieber mal ein Eis essen gehen?
Mit Lemmy. Erstens schmeckt Whiskey Eis besser als Fledermauseis und so wie Ozzy drauf ist, würde es ihm eh nur von der Waffel fallen.

9. Ein perfektes Date sieht für dich so aus:
In einer schönen Stadt flanieren, eine Gallerie besuchen, ausgiebig dinieren und dann mit einer Flasche Wein (oder Jack) auf einem Dach die Lichter der Stadt bewundern.
Mit Metal hat das alles jedenfalls nix zu tun. Der kommt dann erst später ins Spiel😉

10. Wenn du Präsident der USA wärst…
…würden alle Auslandseinsätze beendet und die Bemühungen um Nachhaltigkeit und wissenschaftlichen Fortschritt erhöhen. Allerdings ist die Macht des US Präsidenten so gering…

Wer mich gerade total inspiriert: KUPFERFUCHS

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Ich ärgere mich ein klein wenig, da ich gar nicht mehr weiß, über welchen Weg ich auf Nadine und ihren Youtube-Channel gestoßen bin. Ich fürchte, der liebe Onkel Google weiß einfach schon so viel über mich, dass er mir die nette Dame mit den hübschen Kupferhaaren selbst empfohlen hat. Der Kupferfuchs wurde mir also auf dem Silbertablett serviert – und erwieß sich als wahrer Goldschatz.

Ist es möglich, dass sie wirklich Nadine Weasley heißt?! Weasley wie die liebenswerte Familie voller Rotschöpfe in Harry Potter? Was dazu auch noch Wiesel bedeutet. Also nicht Fuchs, aber mit etwas Fantasie so ähnlich? Twitter und Facebook behaupten das felsenfest.

Ich will euch Kupferfuchs vorstellen, weil sie mir in den letzten Tagen mit ihrem Kanal die Abende versüßt hat.
Manchmal gemeinsam mit ihrem Freund, mal alleine, dann mit genialen Cosplayern, Bodypaintern und Fotographen oder auch mal mit den Katzen und Hunden des Hauses zaubert dieser Fuchs jede Woche ein neues Video für eine beachtliche Fangemeinde von (heute genau) 142.587 Followern.

Die Themen: DIY, Photoshootings, Vlogs über Ausflüge und Alltagssituationen, die Youtuber-typischen Aufzählungen lustiger Geständnisse und Feststellungen, Koch- und Backrezepte, und auf dem extra Kanal ‚Kupferfuchs zockt‘ gibt es Let’s Plays in weiblich.

Vor allem das Video, in dem sie erklärt, wie das wahre Leben eines Youtubers aussieht (für den Videos Schnipseln nicht der Hauptjob ist), spricht mir aus der Seele.
Dabei habe ich nicht mal viele Follower oder Kooperationen mit werbetreibenden Firmen. Trotzdem denkt immer jeder: „oh wie cool, die kannst gratis auf so große Konzerte und bist immer backstage und sprichst mit den Stars und oh my fuckin‘ blinkin‘ one-eyed unicorn gawwwd…“
Ähm ja.
Dabei ist „unsere“ Hauptsorge, wie wir neue Themen finden – und die dann auch noch rechtzeitig ins Netz bringen! #thirdworldproblem

Eine Sache, die Kupferfuchs getan hat, hat mich umgehauen. Ich sag nicht gleich, was es ist, aber das muss ich auch machen!! Es wird mich einiges an Knete kosten, aber das ist es mir wert❤ Wenn es so weit ist, werdet ihr davon erfahren.

Jedenfalls inspiriert mich diese freche Dame dazu, weiter zu machen. Es tut gut, zu merken, dass auch andere Nachtschichten einlegen müssen, um irgendwie was Verwertbares für das Internet zu produzieren. Das, was Kupferfuchs macht, ist dabei tausend mal mehr awesome, als das was ich so schreibe und bisher geschafft habe.
Dabei mangelt es mir weniger an Ideen, sondern mehr an Zeit und den Mitteln zur Umsetzung.

Es würde mich freuen, wenn ihr genau so viel Freude an Nadines Bildern und Videos findet wie ich. Eine Sache gefällt mir nicht so, nämlich, dass wie viele Vlogger auch dieser Fuchs, wenn er der Kamera etwas erzählt, mit der Stimme und der Gestik unglaublich hoch und runter geht und sich alles verzieht. Meister darin ist der uns wohl allen bekannte LeFloid. Mir gefallen die ruhigeren Parts besser.
Aber Nadine besticht einfach mit ihren Ideen, ihrer sympathischen Art und ihrem Stil.

Habe sogar daselbe Kuscheltier wie sie😀 Füchse sind einfach die tollsten Tiere! #FuchsFamilie

Foto oben: Foto & Bearbeitung: Zeno Gaich Photography
MakeUp & Styling: Aiyana Art
Assistenz: Zayuri
Pelz(Kunstfell): SpiritHoods

YOUTUUUBE –> Kupferfuchs

Im Portrait: Ben alias Prinz Hodenherz von dArtagnan und Feuerschwanz

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Hier kommen 10 ‘mehr oder weniger sinnvolle Fragen’ an Ben, der als Multiinstrumentalist bei gleich zwei erfolgreichen Gruppen aktiv ist. Sie beide lassen alte Zeiten aufleben, in die sich manche von uns gerne zurück wünschen würden. dArtagnan und Feuerschwanz spielen beide mit einer Vermischung aus mittelalterlichen Gewändern und Ausdrücken und modernen Themen und Werten. Grund genug, diesen jungen Mann ins Verhör zu nehmen.

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1. In welches Jahr würdest du gerne einmal zurück reisen?
’69. Woodstock!

2. Warum hast du so viel Freude daran, in große Instrumente reinzublasen? 😛
Ich blas‘ auch in Kleine.

3. Wie viel Liter Met kannst du trinken?
Zuletzt beim MPS Öjendorf im Zuber getestet. Unter solch widrigen Umständen (nach dem Konzert, nackt, 40 Grad Wassertemperatur) reichen ein paar Becher, um mir einen riesen Schädel aufzusetzen. Vielleicht war’s aber auch einfach der falsche Met?!

4. Hast du Haustiere?
Nein, danke.

5. Was war als Kind dein Lieblingsmärchen?
Ich kenn‘ mich nicht sehr gut aus mit Märchen.

6. Wenn du einen Porno drehen würdest, wie würde er heißen?
„Schneewittchen und die sieben Zwerge“…Moment, den gibt’s schon.

7. Welches Instrument war das erste, das du gelernt hast?
Schlagzeug (Mit 6 Jahren)

8. Ein guter Tourbus hat…
einen immervollen Kühlschrank.

9. Wie bekämpft man einen Drachen?
Man zieht sich Manowar-Lederklamotten an und singt erstmal eine 8-minütige Powermetal-Powerballade mit extrem hoher Power-Eunuchen Stimme darüber, wie man den Drachen heldenhaft mit bloßen Händen umlegt. Dann stiehlt man die Prinzessin und rennt ganz schnell davon.

10. Sex is Muss, weil…
Sexmussis.

Redakteure gesucht: Alben vor VÖ und gratis auf Festivals *__*

Gibt es unter euch jemanden, der Lust darauf hätte, selbst Kritiken über die neusten Alben zu schreiben? Den Mist einfach mal vor allen anderen auf der Anlage laufen zu haben? Oder hättet ihr voll Bock drauf, eine Stunde vor Beginn mit den Stars des Abends im Backstagebereich bei Tee und Wasser zu quatschen? Ihnen all die Fragen stellen zu können, die euch und euren Freunden so lange unter den Nägeln brennen? Für einen Abend so tun zu können, als sei man irgendwie wichtig?
Oder gehört ihr zu denen, die sich mit Leidenschaft in die erste Reihe vor der Bühne drängen, am liebsten noch vor den Wellenbrecher wollen und ihren Stars so nah sein wie möglich? Und dann am Ende des Tages unzählige wertvolle Fotografien von ihnen auf euren Rechner laden können?

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Klingt das gut? Wenn etwas davon auf dich zutrifft, könntest du gut dazu geeignet sein, dich auch einmal als Musikjournalist zu versuchen.
Kalle-Rock Berlin, das Magazin, für das ich am längsten geschrieben habe und das immer noch mache, sucht quasi permanent motivierte Teammitglieder. Es hat zwar Berlin im Namen, aber inzwischen sind wir alle ziemlich weit im Land verteilt. Leipzig, Hamburg, und meine Homebase ist ja zum Beispiel Mannheim – da fast alles online läuft, geht es von fast überall aus.

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Von der Tour durften wir auch schon berichten.

Natürlich ist es hilfreich, wenn ihr euch gut ausdrücken könnt und ein bisschen Vorahnung von Musik habt. Bei Kalle-Rock geht es, wie der Name schon andeutet, vornehmlich um Rockmusik und viele Spielarten des Metals. Eher weniger zu tun hat das Magazin mit Black Metal und der ganzen Core Richtung – doch der persönliche Stil der aktivsten Redakteure hat den Inhalt bisher jedes Mal geprägt, umgestellt, etwas erweitert.

Dass ich für diese Seite ‚Werbung‘ mache, liegt natürlich daran, dass sie mir persönlich am Herzen liegt und ich ein Teil davon bin. Es ist verständlich und ein häufiges Phänomen, dass die Schreiberlinge und Bildchenknipser in manchen Zeiten aktiver sind, in anderen weniger. Ich hatte auch eine Zeit, in der ich 3 bis 4 Alben pro Woche reviewt habe und dann noch ein Konzertbericht dazu kam. Dann irgendwann kommt die Zeit, in der die Schule/Uni, der Job, die Familie, der Partner, persönliche Ziele oder sonst irgendwas dazwischengerät. Die Arbeit im Magazin ist ehrenamtlich, sie sollte aus Spaß betrieben werden. Deswegen bin auch ich irgendwann einen Schritt kürzer getreten. Hier trage ich nur für mich die Verantwortung. Im Magazin steckt ein ganzes Team mit drin. Aber ich möchte es nicht ganz missen und hoffe, dass die reduzierte Zeit wieder für bessere Qualität sorgt. Denn auch das sollte euch klar sein: So ein ‚Job‘ kostet Zeit und Mühe.

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Ein besonders cooles Erlebnis war das Rock gegen Armut 2014.

Ich will euch gleich vorwarnen: oft ist es sehr undankbar. Promoagenturen überschütten die Redakteure mit Neuigkeiten (nicht jeder einzeln, aber in der Summe, weil es so viele Künstler gibt), dann verbringt man Stunden mit Zuhören, Analysieren, Notizen machen, Recherchieren, Bewerten, macht bis tief in die Nacht… doch meist gibt es die Alben nur in Digitalform und manchmal sind es sogar nur die Songs, ohne Biografie, Diskografie oder gar das Coverartwork. Dann stellt man die Rezension fertig, ist tierisch stolz – und die Band reagiert nicht mal.
Ja, kommt vor. Genau wie, dass ihr nicht sofort umsonst auf jeden Gig und jedes Festival kommt. Die Veranstalter schauen auch, ob die Plattform zu ihnen passt, wie kompetent der Redakteur wirkt und ob genug Leute von der richtigen Zielgruppe erreicht werden, am besten noch vor dem Event, nicht erst danach. Dann gibt es Absagen oder gar keine Reaktion. Jedes Mal eine Enttäuschung mit der man klar kommen muss. Bei den Acts, die euch wirklich wichtig sind, findet sich aber meist ein Weg. Ich zum Beispiel habe es auf die Gästeliste des letzten Mötley Crüe Konzerts in Deutschland ever geschafft!! (denke ich, dass es das letzte war…wenn nicht, dann… ach egal^^)
Ein Interview will gut vor und nachbereitet sein. Da sollte man die Künstler schon recht gut kennen, sich was Individuelles ausdenken können, bei dem sie sich nicht langweilen und dann kommt das langwierige Übersetzen, Aufschreiben, Hochladen. Aber lohnt sich meistens😉

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Hier mit The Cruel Intentions im Paunchy Cats

So, das waren die Schreckensszenarien. Jetzt das Positive: Es macht tiiiierisch Spaß!!😀
Man lernt so viel! Über Musik, über die aktuelle Szene und Bandlandschaft. Irgendwann kennst du jede Location, kennst deren Größe und Stil. Du triffst die wichtigsten und spannendsten Menschen, darfst den Altrockern die Hände schütteln oder sie posieren so, dass genau dein Bild das aller Beste des 3-Tages-Festivals ist. Man schnuppert in neue Bereiche rein und baut sich ein landesweites Netzwerk auf. Es ist super. Daher ermutige ich euch nur dazu, es einfach mal auszuprobieren.

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Kalle und sein Seelenverwandter :-*

 

Kalle-Rock ist auch nur ein Beispiel. Es gibt zahlreiche Webzines, Portale und Printmagazine, die Mitstreiter suchen und bei denen ihr viel lernen und euch den Weg in die Branche ebnen könnt. Ja liebe Mädels, ihr könnt so auch euren süßen Lieblingsmusiker kennen lernen…😉 Wer will mal?

Kalle-Rock Webseite
Facebook
Youtube

A Portrait: John Diva and his Rockets of Love

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Here are 10 ‚more or less reasonable‘ questions to John Diva, the terrific entertainer from the sunny beaches of california. He has not only contributed to many of the greatest rock songs we know – he can also sing and perform them. For years now he has rocked everybody who’s ever watched the show. Always flanked by the Rockets of Love and the super hot cheerleader girls… will he rock you, too?

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1. Why did you decide to perform mostly in Germany, although you are from San Diego?
Honestly?…the Federal Bureau of Investigation is trying to get my autograph…on some papers…tax wise…so I rather sign autographs on some Heid’is Boobs…

2. Which store is the best one to buy glam rock clothes?
I don’t shop …all my stage outfits are gifts from the best fans in the world…The Diva Army of Lovers.

3. What is your favorite movie?
Gone with the Wind

4. Which rockstar has the best taste in girls? 😛
Beth Ditto

5. Dolphins or Cats?
Pink Zebras

6. Complete the following sentence: „Every morning I…
…love the smile on the face in the mirror!!!“

7. If you could ask Jesus one question – what would you ask him?
Which conditioner Do you use?

8. Sushi or Hamburgers?
Sushi Burgers from Beluga

9. You can’t stay 5 days without:
The Rockets of Love – best band ever! Never get rid of ‚em!

10. Who do you think is the best young band these days?
7. Heavenly Super Group Hendrix/Bolan/Bowie/Moon and Lemmy

Noch ein privates Festival. Diesmal mehr Indie-Avantgarde.

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Meditatives Entspannen im Grünen? Oder doch eine verrückte Party?

Das Wochenende ist vorbei, die Arbeit geht wieder los. Habt ihr euch gut erholt über diese traumhaften Tage? Ich war am Samstag an einem Ort, der nahezu verwunschen schien. Es gibt keinen besseren, um zu entspannen und das Leben einfach mal Leben sein zu lassen.

Die Bewohner (ich weiß nicht wie viele) nennen es PAN (ich weiß nicht wieso) und in seiner prunkvollsten Zeit war es einmal ein Hotel im wunderhübschen Städtchen Lindenfels. Was davon übrig geblieben ist, ist wie das Wunderland, in das Alice gefallen ist. Alle paar Schritte entdeckst du etwas Neues. Denkst dir vielleicht ‚warum?!‘ oder auch ‚oh, cool‘ und hast wieder etwas gelernt.

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Zum Beispiel hingen da in einem sehr versteckten Winkel zwei Hängematten. Unter der einen stand ein paar Schuhe. Doch nirgendwo war ein Besitzer aufzufinden. Er muss sie liegen gelassen haben und barfuß weiter gelaufen sein. Freiheit. Oder verpeilt?
Ein paar Schritte weiter verbirgt sich eine lauschige Ecke, von Holzwänden umgeben, die zur Shisha-Oase geworden war. Davor hängt eine selbst gebaute Schaukel in den Bäumen, man kann fast in die Shisha-Ecke hineinfliegen. Und etwas abseits davon wiederum steht so ein Box-Ballon. Ein Sportgerät. Ob sie das aus dem Teil des Hotel genommen haben, der früher mal ein Fitnessstudio war? Die Handschuhe liegen griffbereit daneben.

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Es gab auch mal einen Swimmingpool, der inzwischen aber ein Teich geworden ist, mit grünem Wasser und Fischen darin. Außenrum stehen, wie echte Ruinen, noch Säulen wie aus dem alten Griechenland, die das Anwesen einmal edel wirken lassen sollten. Dann geht man von da aus durch den Garten, in dem manch Baum und Schnur beschriftet sind und entdeckt überall Kunst. Bunte Bilder stehen in der Wiese, an Sträuche gelehnt. Dazwischen dann irgendwo noch ein Spiegel, in dem man die Sterne sieht, die an diesem Samstag klarer nicht sein könnten. Und davor sitzen auf einer ausgerollten Matte viele Menschen jeden Alters und lauschen der Band, die auf der selbst aufgebauten Bühne vor den Säulenruinen und aufgehängten bunten Tüchern spielt, wie man sie aus dem Orient kennt. Es Stimmung war ausgelassen und seelenruhig zugleich. Es wurde gelacht, getanzt oder bloß der Musik gelauscht.

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Ich komme mir vor, als wäre ich mit einer Zeitmaschine hier her gekommen. Fast habe ich das Gefühl, jemandem sagen zu müssen, dass ich strinkt gegen den Vietnamkrieg bin. Dann fällt mir ein, dass ein anstehender Krieg gar nicht mehr so abwegig ist… und gehe durch das Haus auf die Dachterrasse. Man hat von dort einen atemberaubenden Blick über das kleine Städtchen, das an einem steilen Berghang liegt und auf die beleuchtete Burg, die über all dem thront. Sessel, Bänke, eine Hollywoodschaukel. Dort rede ich mit einem Kumpel über alles mögliche, größtenteils Blödsinn. Manchmal habe ich nämlich einfach Lust, Sachen zu sagen, die von außen betrachtet keinerlei Sinn ergeben. Entschuldige bitte, Marv😉

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Es flog zwar keiner übers Kuckucksnest, aber es kletterte einer auf dem Dach herum. Wir sahen von unten zu während wir unsere Pommes knabberten. Einer lief im Arztkittel umher und verteilte alkoholhaltige Spritzen. An dieser Privatparty, die von der coolsten WG des Landkreises veranstaltet wurde, musste für Essen, Trinken und Eintritt ein kleiner Beitrag gezahlt werden. Bei dem Aufwand, der Richtung Festival ging, absolut gerechtfertigt.

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Die Band, die spielte, heißt Kofferraumasyl. Natürlich sind sie nicht weltberühmt und gute Freunde. Sie haben trotzdem gespielt wie kleine Profis, fast alle zum Tanzen und Jubeln gebracht, keiner wollte, dass sie aufhören. Nach ihnen spielte noch eine kleine, improvisierte Aufstellung von Heinz Elmann, dazwischen gab es eine offene Jam Session. Die Klänge des Abends waren Indie, Prog, Psychedelic, Pop, Alternative. Wie immer war die berühmte Flöte dabei. Die Wirkung war wie Trance.

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Irgendwie ist an dem Abend nicht wirklich was passiert, jedenfalls nicht bei mir. Ich habe nur ein paar altbekannte Gesichter wie aus fremden, vergangenen Welten wieder gesehen, ein paar befreiende Unterhaltungen und Autofahrten unter Sternenhimmel gehabt. Ich habe getanzt, die SchimPANsen oder PANther für die Organisation bewundert, ich dachte, im Bad läge ein Hefeteig, aber das war nur Schaumstoff und am Ende dachte ich, dass dieses „Spätherbstliche Sommerfest“, wie sie es nannten, niemals im Leben in Vergessenheit geraten durfte.

Danke Jungs, es war zauberhaft. Nächstes Jahr auf alle Fälle wieder. Bei euch wurden Erinnerungen an alte Zeiten wach, zu denen ich noch nicht glaubte, dass es wirklich einmal so sein würde aber immer auf so was gehofft hatte.
Ach ja, immer diese Zeitsprünge…..

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Blogtausch mit Criticalpixie: Liebesgeständnisse an die Rockmusik

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Den Blog von Criticalpixie habe ich über verschiedene Gruppen und den Seppolog Award kennen und lesen gelernt. Wir merkten schnell, dass wir ein paar Dinge gemeinsam haben. Daher überlegten wir uns, für einen Tag unsere Blogs zu „tauschen“, also Gastbeitrgäe für den jeweils anderen zu schreiben. Thema: Wie wir auf die „dunkle Seite der Musik“ gewechselt sind.
Klogen = ihre Eltern
Der Galan = Ihr Freund
Das ist Pixies Story:

Eine Liebesgeschichte: Rock, Metal und Criticalpixie

Karla the Fox von Music, the Bizz & Rock’n’Roll und mich verbindet, neben einem scheinbar ähnlichen Humor, die Liebe für das, was die meisten als härtere Gangart bezeichnen, wenn es um Musikgeschmack geht. Nach einem Austausch über diverse Kanäle der sozialen Medien kam eine tolle Idee auf, Gastbeiträge zu schreiben, in welchen wir erklären wie wir, sozusagen, auf die dunkle Seite der Musik gezogen wurden.
Tatsächlich passiert es ja nicht von Heute auf Morgen und da irgendjemand immer die Schuld tragen muss, schiebe ich den Peter den Klogen, also meinen Eltern, zu. Denn irgendwie legte mir zumindest ein Part davon den Rock in die Wiege.
In meiner Kindheit gab es noch Kassetten, diese viereckigen Dinger welche man manchmal mit einem Bleistift wieder einfädeln musste, oder zurückspulte. In dieser Sammlung, welche ich nach wie vor wie einen Schatz hüte, befinden sich Johnny Cash, Elvis Presley, Janis Joplin, Twisted Sisters, Rolling Stones – von Tati (meinem Vater) geklaut, Beatles ebenfalls erlaubt geklaut aber auch Bob Marley and the Wailers, die Bee Gees und einige mehr deren Name mir soeben entfallen ist.

Oh ja, Papa was a rollin Stone …
Mit diesen Künstlern verbrachte ich also einen Großteil meiner Kindheit, weshalb es wohl kein Wunder ist, dass ich viele ihrer Songs auswendig kann, oder zumindest konnte, wozu allerdings auch eine kleine Zeitspanne von David Haselhoff begleitet wurde. Allerdings gab es bei diversen Festen, wie Neujahr zum Beispiel, aber auch schon mal ein wenig Pearl Jam, Metallica und Nirvana auf die Ohren, aus Tatis Anlage. Bis heute schickt er mir übrigens über Facebook Nachrichten mit tollen Konzertausschnitten aus einer Zeit in welcher ich noch nicht einmal lebte …
Während die Pubertät nahte, gesellte sich Michael Jackson hinzu, manche sehen mich ungläubig an, aber mit Dirty Diana schießt er durchaus den Rockvogel ab, abgesehen davon war er meiner Meinung nach tatsächlich ein sagenhaftes Stimmtalent, gerne hätte ich mehr rockige Nummern von ihm auf die Ohren bekommen.
Ich hatte keine Ahnung wer Take That waren, als ein Poster von Robbie Williams in meinem Zimmer hing, irgendwie hatte er mich mit Freedom gefangen, obwohl es überhaupt nicht rockig ist und dem Umstand zu verdanken, dass er in meinem Kopf wie Eugene Victor Tooms aus Akte X das Nest aussah, wobei ich das Buch las und die Folge im Fernsehen erst vor einigen Monaten, aufgrund eines Akte X Specials sah …
Verzettelt … Aber … wie auch immer kam ich über ihn zu Joe Cocker und über dessen faszinierende Stimme und dem aufkeimenden Internet zu Motörhead, zum Leidwesen  der reiferen Version von mir. Lemmy brachte mich dazu, dreifach mitzusingen, laut, falsch und mit Begeisterung, solange bis ich ganz heiser war, dazu mischten sich übrigens Klänge von R.E.M, die soeben entdeckten Iron Maiden und Black Sabbath … Über letztere war die reifere Version von mir übrigens nicht erfreut, wegen der Fledermaus-Geschichte …
Nickelback und Linkin Park gingen interessanterweise relativ spurlos an mir vorbei, zumindest mit den ersten Alben. Ich hatte Rob Zombie, wegen dem zweiten Teil von Mission Impossible, mit Scum of the Earth entdeckt, weshalb auch Limp Bizkit mich kurzzeitig nicht berühren sollten.
Limp Bizkit ist witzig, für mich, die erste Nummer welche ich von ihnen hören sollte, war das Cover Faith, von ihrem ersten Album, den folgenden Sprung kann ich leider auch nicht mehr nachvollziehen, aber irgendwie landete ich dann bei Faith no More. In Berührung kamen Limp Bizkit und ich übrigens über das Skateboard fahren und einen starken Faible für BMX.
Allerdings blieb ich vorerst eher dem Mission Imposible 2 Soundtrack treu und somit an den Foo Fighters, Pimps, Rob Zombie und Godsmack hängen, meiner Meinung nach haben ihre Titel viel zu wenig Aufmerksamkeit erhalten.
Nun sind wir übrigens in der Zeit, in welcher Musik, genauer Rock-Musik, meine große Liebe werden sollte, zumindest bis der Galan auf der Bildfläche erschien, ich verband unglaublich viele Emotionen und Erinnerungen mit den Interpreten und vieler ihrer Werke, weshalb ich nun viele Künstler außen vor lassen muss, weil es sonst viel zu lange wird.

Die Jahre vergingen, zwischenzeitlich hatten wir Satelliten Fernsehen erhalten und Serien wie Buffy hielten Einzug , erst über Charmed sollte schließlich Dishwalla meine Musiksammlung bereichern und mit ihnen Stereo Fuse (Everything) und Trapt  … dessen Sänger Namensgleichheit mit einem Rapper hat – Chris Brown.
Bei einer nächtlichen Fernseh-herumschalt-Aktion, noch im Hause der Klogen, gab es irgendeinen Sender welcher nachts das neue Video von Seether präsentierte. Schwer war ich nun mit dem Dishwalla-Trapt-Seether Virus infiziert, zumal ich etwas mehr als früher die, eventuell vermeintlichen, Botschaften im Text heraushörte.
Dieser Virus hält bis heute, obwohl ich die neuen Alben von Seether etwas … irgendwie … finde. Dazu gesellte sich, wegen der Königin der Verdammten, Marilyn Manson, welchen ich bis dahin gänzlich verschmähte und Disturbed. Manson kommt und geht, Disturbed blieb, obwohl ich dank Ö3, einem österreichischen Radio Sender ihr Cover Sound of Silence nicht mehr hören kann, was irgendwie ziemlich schade ist.

Zurück in die Zeit kurz vor oder nach Erhalt meines Führerscheins: Irgendwann hatte ich allerdings die Nase, zumal von Trapt und Dishwalla nichts Neues mehr kommt, voll und eine spanisch geprägte Phase entstand, angefangen mit Gotthard Tu Passion, obwohl das Schweizer sind über Heroes de Silencio, Angeles de Infierno und La Vela Puerca
Eine Beziehung ging zu Ende und ich widmete mich diversen Projekten, über welche ich eigentlich nicht gerne spreche, jedenfalls kam ich über diese Projekte zu Three Days Grace zu welchen ich wunderbar wütend und melancholisch sein konnte.
Musik war zu dieser Zeit tatsächlich mein Leben, ich erlernte Instrumente und … Verzettelt … Alkaline Trio waren zu diesem Zeitpunkt ein ebenfalls sehr großer Einfluss, ebenso wie The Used … Puh jetzt kommen Erinnerungen hoch … und über eine Band kann ich nun gar nicht schreiben, ohne noch mehr zu verraten … Hmm ich erwähne sie dennoch, da es keinen Zusammenhang gibt: Seraphim Shock.
Mit einer neuen Beziehung endete diese … Ära … wobei diese Beziehung zu den Klängen von Alter Bridge zu Ende ging, Shed my Skin.
Während einem Date sollte ich Avenged Sevenfold kennenlernen, welchen ich neben dem Galan, derzeit stark die Treue halte. Allerdings sind diese durch viele österreichische Bands, welche wir gemeinsam erkunden durften, etwas gefährdet. Mittlerweile verbinde ich sehr viel zu den Werken von The Sorrow, Vinegar Hill und Veil of Decepiton …
Wer hat mich nun verdorben? Die Wiege, Gefühle oder einfach nur die Liebe …?

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Meine Liebesgeschichte auf ihrem Blog –> COME TO THE DARK SIDE – WE HAVE GOOD MUSIC

German Fetish Ball und Tattoo Magazine – Stella von Monroe

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Wer von euch hat schon mal ein Foto von Stella von Monroe gesehen? Sie sind gewagt, oft mit Latex, Leder und wechselnden Haarfarben. Vor etwa 5 Jahren stand sie nach eigenen Angaben zum ersten Mal vor der Kamera, für die Modelinie eines Bekannten. Ihre Gedanken damals: „Es war ein total neues Gefühl, vor der Kamera zu stehen und ich war tierisch nervös weil einfach alles so neu war. Vor allem die alleinige Aufmerksamkeit war für mich super ungewohnt, aber es hat mir einfach total schnell Spaß gemacht und ich wusste sofort, dass ich das weiter machen möchte.“

Seitdem ging es Schritt für Schritt weiter, erst aus Spaß, dann zunehmend professioneller. Inzwischen ist Stella über verschiedene Laufstege gelaufen und hat in alternativen Magazinen wie der Tattoo Erotica eigene Seiten bekommen. Da wartet der Fuchs natürlich nicht lange, sie zu durchlöchern. Wie sieht es aus in der Welt der Alternative Models, die vor allem über das Internet auf sich aufmerksam machen und auf wessen Konzert würdet ihr Stella vielleicht begegnen?

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Wo stehst du lieber? Auf der Bühne oder dem Laufsteg oder lieber vor der Kamera?

Ich modele super gerne, aber ich habe auf jeden Fall mehr Spaß dabei, auf einer Bühne oder einem Laufsteg zu stehen. Natürlich hat man von Fotoshootings meist mehr, da die Fotos, die auf dem Laufsteg entstehen selten zu gebrauchen sind. Aber es macht auf jeden Fall mehr Spaß, mit dem Publikum agieren zu können, was man zum Beispiel als Tänzerin super kann. Das liebe ich.

Hast du ein Vorbild?

Ein Vorbild habe ich gar nicht. Ich finde viele Mädels wirklich gut, aber die meisten von denen haben gar nichts mit diesem Alternative Model-Ding zu tun. Aber zum Beispiel Kato, die Frau, die diese coolen und sexy Steampunk-Sachen macht, die finde ich wirklich toll.

Was war eigentlich dein erster bezahlter Job?

Der hat nur indirekt mit dem Modeln zu tun. Ich arbeite ab und an noch als Gogo-Tänzerin und so kam ich damals an meinen ersten bezahlten Job: als Tänzerin für eine große Veranstaltung.

Kannst du uns deine Tattoos erklären?

Das ist super schwierig, da nur ganz wenige davon eine wirkliche Bedeutung haben. Die meisten habe ich mir einfach stechen lassen, weil ich sie schön fand. Ich habe allerdings viele Freundschaftstattoos, zum Beispiel mit meiner besten Freundin oder einer meiner damals engsten Freunden aus der Schulzeit.

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Was ist deine Lieblingsband?

Eine meiner absoluten Lieblingsbands ist Any Given Day. Sind sie schon lange und werden sie wohl immer sein. Meine andere Lieblingsband Yashin hat sich leider gerade getrennt.. So wird sich meine ganze Musikliebe wohl auf AGD verlagern.

Und was hat die Band deines Freundes gerade für Pläne?

Mit Dirty D’Sire hat er gerade ein Musikvideo veröffentlicht, ein Metalcore Cover des Hits „Don‘t Be So Shy“ von Imany. Die EP ist fertig aufgenommen und steht in den Startlöchern, und bald geht es zum ersten Mal auf die Bühne.

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Hast du das Gefühl, dass es viele alternative Models gibt? Oder ist der Kreis eher klein?

Es gibt super viele alternative Models. Einfach schon weil der Begriff ein großes Spektrum umfasst. Alternative Model nennt sich jedes Mädchen, das nicht in das typische Bild eines Fashion Models passt. Daher ja, es gibt unendliche viele Mädels. Und vor allem super viele richtig Gute.

Wenn du müsstest, was könntest du eher aufgeben: das Modeln oder jemals wieder ein Konzert zu besuchen?

Es wäre leider wohl wirklich das Modeln. Denn ohne Musik kann ich mir mein Leben nicht vorstellen.

Wenn Stella sich einen Werbepartner aussuchen könnte, wäre es Monster Energy. Sie findet es super, wie diese Marke junge Musiker fördert. Und auch mit Bandshirts würde sie gerne häufiger posieren – um das Modeln mit der Musikbranche verbinden und Promotion machen zu können. Gerne auch als Tänzerin bei Veranstaltungen.

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Du modelst auch und bist für normale Kunden und Fotos zu individuell? Zeig mir dein Lieblingsbild und ich mache irgendwann eine virtuelle Modenschau😉

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