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Music, the Bizz & Rock'n'Roll

by Karla the Fox

Slash und der Nasenhaartrimmer

Oder: Ich nehme meinen Kosmos auf die Schippe

 

Alles nur ein wirrer Fiebertraum?

Ich bin auf dem Weg zum Rainbow Fest. Es ist das größte Musikfestival, das jährlich im Einhornhaarland stattfindet. 53 Stunden Flug im Spaceshuttle habe ich hinter mir und laufe nun endlich über die blaue Wiese zu dem mir zugewiesenen Campingplatz. Mein Zelt auf dem Rücken, in einer Hand meinen Koffer, in der anderen mein Handy, das in dieser Sphäre leider nur schlechten Empfang hat. Zum Bilder machen reicht es aber.

Ich komme also an und packe meinen Koffer aus. Als erstes hole ich die Duftkerze heraus. Da ich von Dixis umgeben bin, werde ich ohne den wohlriechenden Duft von Pfirsich-Kokosnuss keinen Schlaf finden können. Ich habe mich für diesen Geruch entschieden, weil ich ihn bis zum letzten Sommer immer am liebsten als Deo benutzt habe. Gab es von Balea. Jetzt haben sie das Produkt wohl aus dem Sortiment genommen. Ich bin tot unglücklich, verfluche das Konsumleben und gebe mich mit dieser Duftkerze von Yankee Candles zufrieden.
Als nächstes kommt meine aufklappbare Tür zum Vorschein. Hier auf dem Rainbow Fest läuft oft bis spät in die Nacht laute Musik. Wenn ich die Tür vor mein Zelt lehne, wird der Schall abgehalten und ich habe meine Ruhe. Außerdem wird das Zelt dadurch zum Haus und dadurch, nunja, innen etwas geräumiger. Wer es nicht glaubt, hat wohl noch nie Harry Potter gesehen… Was hab ich noch dabei? Oh, einen H&M-Katalog. Den werde ich später zum Feuer machen benutzen, aber es kann ja nicht schaden, sich vorher über die neusten Trends der kommenden Monsun-Saison zu informieren. Vielleicht gibt es ja endlich mal Raumanzüge in anderen Farben als schwarz und rosa Camouflage.
Einen Zylinder habe ich auch dabei. Gegen die drei grellen Sonnen, die in verschiedenen Farben scheinen und der Kopfhaut ziemlich zusetzen. Meine Landkarte von Tasmanien hole ich besonders vorsichtig heraus. Morgen Abend spielen die Tasmanian Devils auf der Mainstage und ich will mir die Karte unbedingt von ihnen unterschreiben lassen. Der Triangelspieler ist sooo süüß! Sollte ein anderes Mädchen meinen, ihn mir streitig zu machen, werde ich Gebrauch von meinem Volleyballschläger machen! Der ist eigentlich zur Verteidigung gegen konkurrierende Groupies oder Einhörner gedacht, die keine Lust mehr haben, als dressierte Deko in den Ecken des Festivals zu stehen und durchdrehen. Auf dem Hinflug ist mir aber klar geworden, dass er dieses Jahr wohl eher als Requisite für einen Harley Quinn-Lookalike Contest taugt.
Oh, Moment mal? Volleyballschläger? Ich dachte, ich hätte den Baseballschläger eingepackt. Aber der hier tut’s auch.
Die letzten beiden Dinge, die ich aus meinem langweiligen schwarzen Koffer, der aber mein Lebensmittelpunkt ist, heraus fische, sind ein geheimnisvolles kleines Kästchen und eine Dose Ravioli. Ravioli müssen einfach mit auf jedes Festival! Ich konnte sie gar nicht zuhause lassen. Erst recht nicht diese. Die sind nämlich vegan, gluten- und laktosefrei! Das muss mir erst mal eine Bloggerin nachmachen.

Ich baue mein Zelt auf (es ist ein Wurfzelt, also keine große Sache) und setze mich dann davor auf meinen seidenen Klappstuhl in Schlangenlederoptik. Es weht ein frischer Wind von oben. Die Mode im H&M-Katalog gefällt mir gut. Vielleicht sollte ich ihn doch nicht verfeuern.
Unter meinem Stuhl steht das geheimnisvolle kleine Kästchen. Insgeheim wünsche ich mir, dass es mir gestohlen wird. Andererseits… es verleiht so unglaubliche Macht. Ich schaffe es nicht, es abzugeben.

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Plötzlich läuft ein Mann an mir vorbei. Er hat eine wilde dunkle Lockenmähne, trägt eine verspiegelte Sonnenbrille, ist sehr gebräunt und scheint etwas zu suchen. Ich erkenne ihn sofort: es ist Slash! Der Gitarrist einer der besten Bands der Erde, Guns’n’Roses!!
Mir bleibt für einen kurzen Moment die Spucke weg.
Er schaut mich kaum an, fragt aber mit einem irdischen Akzent: „Hast du meinen Hut gesehen?“
Ich schüttele den Kopf. Nein, habe ich nicht. Ich will ihn fragen, wann er den Hut zum letzten Mal gesehen hat – da sieht er meinen Zylinder auf dem Boden liegen.
„Dieser da, der Zylinder auf dem Boden, der sieht genauso aus wie meiner!“ Nun schaut er mich an, fragend und mit zurück gehaltener Wut. „Nur der Gürtel fehlt. Hast du den abgemacht, damit ich ihn nicht erkenne?“
Ich bin verwirrt. Hält er mich etwa für einen Dieb? Soweit ich gelesen habe, hat er den Gürtel doch selbst gestohlen. Also was für ein Recht hätte er, über andere Langfinger zu schimpfen? Aber ich habe ihm den Hut nicht gestohlen. Es ist meiner!

„Nein“, sage ich kleinlaut, „der gehört mir. Ich weiß nicht, wo deiner ist.“
Hätte es im Englischen ein Wort dafür gegeben, hätte ich ihn gesiezt. Denn ein bisschen Respekt habe ich ja schon.
„Okay, Mädel. Hilfst du mir dann, ihn zu suchen?“
Jetzt bin ich erstaunt. Aber natürlich doch.
Also durchforsten wir zu zweit das ganze Gelände, das sich in mehreren Ebenen gen Himmel schraubt. In etwa 122 Metern Höhe schwebt die Mainstage. Bis hier oben haben wir uns durchgekämpft und noch immer nicht Slashs Zylinder gefunden. Langsam werde ich müde.
„Ich fürchte, wir finden ihn nicht mehr“, meint der Gitarrist und setzt sich auf einen Pizzafelsen. „Lass uns ins Backstage gehen und einen Jack Daniel’s trinken.“
Ich bin überwältigt. Wow, er nimmt mich mit in den VIP-Bereich. Wen ich dort noch alles treffen werde? Vielleicht die Tasmanian Devils? Verdammt, ich habe meine Karte nicht dabei, die sie mir unterschreiben sollen.
„Hey, Slash!“, sage ich also, „ich geh nochmal zurück ins Zeltlager. Dort muss ich etwas holen.“ Er nickt.
Auf dem Weg zurück kommt mir eine Idee. Ich sollte dem armen Kerl als Entschädigung für seinen Verlust und als Dank für die Einladung etwas mitbringen. Am besten das kleine, geheimnisvolle Kästchen. Ach, und den Nasenhaartrimmer am besten auch noch. Je länger ich darüber nachdenke, desto weniger Lust habe ich, mir mithilfe der DNA ein eigenes Einhorn zu klonen… also muss ich keinem das Fell abschneiden.

Slash

Ich komme also zu Slash zurück. Ohne Probleme dürfen wir in den Backstagebereich. Dort gebe ich ihm sofort das Kästchen. Er fragt mich natürlich, was da drin ist. Ich nehme all meinen Mut zusammen und öffne es. Slash sieht mich etwas verwundert an, als darin nichts weiter ist als eine sehr alte einzelne Gitarrensaite.
„Was soll das?“, will er wissen.
„Das“, antworte ich etwas stolz und auch ein wenig verschwörerisch, ist die A-Saite von niemand geringerem als Robert Johnson!“
Slash guckt mich an. Ich sehe seine Augen nicht, wegen der Brille. Aber sein Mund schmunzelt. Er weiß, dass das Ding verflucht ist. Wer es bei sich trägt, hat die unglaublichsten Wahnvorstellungen. Der Besitz der Saite verleiht aber auch ein musikalisches Gespür wie es sonst niemand haben kann. Warum sonst würde ich erkennen, mit was für einer Hingabe Timmy von den Devils seine Triangel spielt?!
„Du hast sie dir verdient, weil du ohnehin schon einer der besten Saitenhexer weltweit bist“, erkläre ich vorsichtig.
Slash findet das gut. Er drückt mir einen Jackie in die Hand und prostet mir dann zu.

Was danach noch alles passierte, weiß ich gar nicht mehr so genau. Da alles umsonst war, war ich ziemlich schnell betrunken und wachte am nächsten Morgen in meinem Zelt auf, mit einem großen Filmriss. Immerhin alleine, also konnten es keine zu großen Dummheiten gewesen sein. Mir ist noch ein bisschen komisch, das Gras scheint plötzlich grün zu sein, nicht mehr blau. Mein Kopf tut weh. Ich weiß nicht mehr, welche Bands ich überhaupt gesehen habe. Aber immerhin bin ich endlich das kleine, geheimnisvolle Kästchen losgeworden.

Dieser Artikel wurde nicht gesponsert, aber provoziert vom Seppolog – Dem Irrelevanzlieferant

Musik + Pokémon = <3?!

Pokémon Fans haben den besseren Musikgeschmack! Das behaupte ich einfach mal so😉
So hat das natürlich wenig mit Wissenschaft zu tun – Also musste ich mir andere neutral gestellte Fragen überlegen, mit denen ich die Pokémon Go! spielende Gemeinschaft in Heidelberg und Mannheim zu untersuchen.

Es gibt einige Gemeinsamkeiten, zum Beispiel wenn es darum geht, warum man dieses Spiel überhaupt spielt. Hier also meine pädagogisch wertvolle Feldforschung zum Thema kleine bunte Monster….

Schneeweisschen

Schneeweisschen
Level: 24

Am tollsten finde ich: Knuddeluff
„Worauf ich warte, ist ein Gengar. Ich brauche nur noch ein Nebulak!“

Was gefällt dir am besten an dem Spiel: „Dass man rausgehen kann und sich bewegt. Irgendwie macht es Spaß.“

Wo und wann spielst du: „Den ganzen Tag, wie ich es einrichten kann *lacht*. Ich fange morgens auf dem Weg zur Arbeit an.“

Team: Blau (Weisheit)

Auf einer Skala von 1 bis 10, wie wichtig ist dir Musik: „Sehr wichtig, 10.“

Lieblingsband: Stillste Stund

 

saraya

Saraya
Level: 20

Am stolzesten auf: Pikachu „Der kann nix, aber der ist schön!“ *lacht* (nicht als Starter, sondern später gefunden)

Das Beste am Spiel: „Dass man Lust hat, rauszugehen und dass es lustig ist. Und man hat was zu tun, wenn man auf Leute wartet“.

Wo und wann: „Abends, draußen, nachdem man gearbeitet hat. Oder halt wenn man sich irgendwo trifft und wartet.“

Team: Gelb (Intuition)

Wie wichtig ist Musik: 10

Lieblingsband: Sabaton

 

kenny

Kenny (Trainername folgt)
Level: 26

Kenny passt nicht zu hundert Prozent ins Schema der Leute, die ich gefragt habe. Dafür war er der offenste und ist der absolute Profi. Er wollte gleich wissen, ob ich eine bekannte Youtuberin sei. Naja ^^
(aus dem Englischen übersetzt)

Am stolzesten auf: Dragoran (= ca. 2700)

Warum spielst du: „Ich will besondere Pokémon fangen. Ich habe schon so viele Pokémon Spiele gespielt, wo es ums trainieren geht. Jetzt will ich sie alle fangen.“

Wann spielst du: „Nachmittags. Morgens muss ich in die Schule.“

Team: Blau

Wie wichtig ist Musik: „Ich höre nicht so oft Musik. Dazu müsste ich Kopfhörer tragen und dann höre ich sonst nichts mehr.“

Lieblingsband: keine bestimmte

 

xPsychoFreak

xPsychoFreak
Level: 29 1/2

Am stolzesten auf: Dragoran

Was findest du am tollsten an dem Spiel: „Dass es ein Spiel ist, bei dem man viel rauskommt, frische Luft und so. Auch, dass man Bewegung hat. Man kann spielen, aber nicht nur vorm Computer, wo man nur dahockt. Dass man neue Leute kennen lernt. So eine Gruppe, die gerade gegangen ist, wir spielen alle zusammen Pokémon Go! Und noch, dass man so gesehen Pokémon im richtigen Leben fangen kann.“

Wo und wann: „Hier! (Friedrichsplatz Mannheim) Bis 3 Uhr nachts sind hier mindestens zwei von drei Modulen aktiviert.“

Team: Rot (Wagemut)

Wie wichtig ist Musik: 8

Lieblingsband: Eskimo Callboy

 

PandaPikaDeath

PandaPikaDeath
Level: 7

Warum erst auf Level 7: „Ich war in den Sommerferien viel unterwegs, hatte viel zu tun. Ich habe auch viele Tiere zuhause, zur Zeit auch Rattenbabys. Damit ist man viel beschäftigt.Jetzt hab ich endlich wieder Zeit, rumzulaufen.“

Am stolzesten auf: „Bisher noch auf keines.“
(Kumpel nebendran: „Auf mein Evoli. Es war gleich das zweite Pokémon, das ich gefangen habe.“)

Was ist das Beste am Spiel: „Dass man sich dabei bewegen muss. Nicht die ganze Zeit nur daheim sitzen.“

Wann und Wo: „Alleine draußen, auf dem Heimweg als Zeitvertreib oder mit Freunden zusammen“

Team: Rot

Wie wichtig ist Musik: 9

Lieblingsband: Slipknot

 

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flashlightheart
Level: 15

Was ist dein Lieblingspokémon: „Rattfratz!! *lacht* Nein, also am liebsten mag ich glaub ich Pummeluff.“

Das Beste am Spiel: „Das Interaktive. Dass man rumlaufen kann und dabei was fangen.“

Wo und wann am liebsten: „Hier, am Wasserturm.“

Team: Rot

Wie wichtig Musik: „10. Oder 11!!“

Lieblingsband: Die Beatles (Sie trägt ein Shirt von ihnen)

 

EwigerWanderer und miPK85

EwigerWanderer und miPK85
Level: 10 bzw. 19

miPK85 fängt zu Beginn des Interviews erfolgreich ein Rossana.

Welches ist euer stärkstes Pokémon: Bei ihm keins, bei ihr Flamara

 Wann spielt ihr am liebsten: „Abends, wenn wir von der Arbeit kommen. Beim Spazieren gehen.“

Team: beide Blau

Wie wichtig ist Musik: „Sehr wichtig. 8 oder 9.“

Lieblingsband: Bei ihr Iron Maiden, ihm fällt nichts ein

Die sleazigste Privatparty des Jahres! C:O:A 2016

panorama raum

Wer irgendwann einmal in den Autobiographien unserer Helden (durchgeknallte Rockstars…) geschmöckert hat, denkt, dass wilde Rock’n’Roll-Partys, bei denen in allen Räumen gevö***t wird, nur geile Musik läuft und Bands in privaten Gärten (mit Pool) auftreten entweder einer fernen Vergangenheit oder den Drogenfantasien der Protagonisten angehören. Ich werde euch heute eines besseren belehren: am vergangenen Samstag stieg mitten im Nirgendwo die beste Sleazeparty, die seit Jahrzehnten gefeiert wurde!

Poser

May I present you: The Cordes Open Air 2016!

vom Balkon

Der Gastgeber war eigentlich Geburtstagskind. Doch statt von seinen Freunden zu nehmen, gab er ihnen etwas. Ein ganzes Wochenende lang durften wir in etwas feiern, das man nicht mehr ein Haus nennen darf, sondern ein Anwesen nennen muss. Allein dieser… Speisesaal. In diesem wurde das Bild geschossen, das alle drei Bands, die am Samstag aufgetreten waren, wie wild auf ihren Facebookseiten teilen. Am Start waren: Red Poison, Night Laser und zum Abschluss Snakebite. Alle drei ohne Gage, dafür mit umso mehr Aufwand und noch viel mehr Spaß. Sie trafen auf ein dankbares Publikum. Die Auftrittszeiten wurden zwar nach hinten verschoben, doch so spontan darf man bei einer gratis Veranstaltung noch sein. Nach den Bands durfte jeder, der wollte DJ sein.

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Alle Bands im Speisesaal des Anwesens

Es war ein Tontechniker anwesend, es gab quasi einen Backstagebereich inklusive Catering, im Garten wurden Zelte aufgeschlagen, es wurde gegrillt und natürlich einiges getrunken. Auch wenn es nicht explizit als solches geplant war – am Ende war es ein Festival. Und der Pizzabote vor Ort hat auch wieder mächtig Umsatz gemacht.

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Alex LaCroix von Snakebite

Da wir dieses Mal alle so brav waren („nicht ein Glas ist zerbrochen“) hoffen wir darauf, dass es ein C:O:A 2017 geben wird. Team Toastbrot hat da schon ganz tolle Ideen, wie das Ganze dann noch epischer und offizieller wird.

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Red Poison mit Frontsau Robert Destroyer

 

Warum ich das so euphorisch poste? Weil die Fete das einfach verdient hat. Die Sleaze/Glam Szene in Deutschland ist nicht sehr groß. Dafür kann sie grandiose Dinge auf die Beine stellen, und jeder ist mit Herz und Seele dabei. Es wurden Wege von etlichen hundert Kilometern aufgenommen, von Stau und Hunger geplagt. Im Grunde genommen nur um ein bisschen auf einem Balkon herumzustehen.
Die Fahrt lohnt sich jedoch. Es gibt eine Jukebox, Tischfußball, einen Billardtisch, tausend gemütliche und verrückte Sitzgelegenheiten, theoretisch einen Pool (leider war es zu kalt), eine Bar mit Kühlschrank, einen Massagestuhl, selbst erlegtes Wild zum Essen, zwei unglaublich freundliche Hunde, Bier aufs Haus,…. plus die beste Crowd, die man sich vorstellen kann❤❤❤

 

spiegel

Im Namen aller daher nochmal ein extra großes Dankeschön an unseren „Jukebox Hero“! Du hast immer einen riesen Aufwand mit uns. Will gar nicht wissen, was wir für einen Müllberg wir jedes mal hinterlassen und wie leergefressen die Küche nach dem Besuch ist.

Noch etwas erschöpfte Grüße an alle
eure Foxxy

toastbrot

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Kuh-l im Pool
night laser
Night Laser in Aktion
gnr
Wer es kapiert, sollte nächstes mal mitfeiern

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Leipzig
diverse Reisegruppen aus dem ganzen Land…

köln

ka reisegruppe

jizzy Stefan

alex stinkefinger
Höflichkeit wird groß geschrieben!

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Das komplette Team Hawaiihemd
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Grillsaison❤

Fotocredits gehen an alle Partygäste!

 

Im Portrait: Thomas Seeburger von Human Zoo

Human Zoo

Hier kommen 10 ‚mehr oder weniger sinnvolle Fragen‘ an Thomas Seeburger, den Sänger der schwäbischen Rockkapelle Human Zoo. Seine Antworten sind kurz und knapp. Möge sein Wirken auf der Bühne umso länger sein. Denn der Herr ist eine richtig Rampensau. Und eine gute noch dazu!

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1. Wer ist die beste weibliche Rockerin?
Doro

2. Was ist dein Lieblingskleidungsstück auf der Bühne?
Lederhosen

3. Welchen Song würdest du gerne mal covern?
„Heaven“ von Gotthard

4. Wenn man euch (Human Zoo) wirklich in ein Zoogehege packen würde, was müsste dort auf alle Fälle drin sein, damit ihr überlebt?
Captain Morgan

5. In den Sommerurlaub fährst du am liebsten…
ans Meer.

6. Bandshirt oder Patch?
Bandshirt

7. Wenn du 666 Jahre alt werden würdest, was würdest du mit der Zeit anstellen?
Viel schlafen

8. Leder oder Jeansjacke?
Jeansjacke

9. Welche Instrumente kannst du spielen?
Nur singen

10. Du bist stolz auf…
die Band und meine Familie.

 

Is Alternative the new Mainstream?

@funkyunicornn starting off our Friday right 😻

A photo posted by Vegan + Cruelty-Free Color (@arcticfoxhaircolor) on

Is it just because of me and the hashtags I am searching for – or is your Instagram feed also filled with photos like this?!

 

While doing my picture search for the #metalstyle page (which is actually rather an #alternative- or #blackscenestyle thingy) I had more and more thoughts about how common it is nowadays to color your hair in the wildest shades, wear the blackest eyeliner, be pierced all over your face and elsewhere, to have tattoos on every spot and in every age and many other seemingly unnormal things.

suicide squad

I had a talk about the stuff I am writing about today with my good friend Nessi a while ago. She was an emo girl once. You can still see the trademarks on her, but it’s not as much over the top as it was some years ago. Back then, oh my god, those hairstyles, kneesocks and so on – it seemed crazy. My best friend in elementary school did later, in the early 2000’s, also became a hardcore emo girl. She colored her long bangs in a different color every few weeks, she loved buttons, black skinny jeans, turquise, pink, purple and red, cherries everywhere, you name it.
The Emos are almost gone. At least in their old stereotypic way. The Punks had their big time in the 70s and 80s, now they also seem fewer or they are only part time Punks. There are Goths, there are Metalheads, Straight Edge folks and similar Scene Kids, there are Lolitas, Cosplayers and Visual Kei fans.
Everyone of them has their own trademarks, you can still distinguish them.
But what they all have in common (the not natural looking hair, the many accessoires, the body art, the love for black and then strong colors in contrast, the fun of wearing „costumes“ to show their inner self,…) seem to blend into the look of the young mainstream more and more. Dark, sexy outfits and unicorns everywhere.

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Oh my god, I am actually showing you this old picture of me. (left)

It’s not only the scene styles. It’s also the love for alternative lifestyle. It’s almost trendy to be vegan nowadays. Once it was cool to have a house, new clothes, and car for yourself – nowadays it’s cool to share all of these things with each other. And the rainbow is not only in the hair and the skin, it’s also on flags and in families. The LGBTQ people are getting more confident and bringing even more „trends“, like cross dressing, into the wider society.

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Before you get me wrong: I love all of this.
I don’t like to be forced to wear natural hair, shiny heels, some long, stainless, one-colored pants and a blazer. I would totally love it if tattoos and Co. would not be an arguement to deny someone a new job anymore. Kids are not getting evil if they see tattood young women!😀 I hope that soon everybody will understand this.
I love the difference and I am terribly bored by uniformity. I love long hair on men, even if they have some black around their eyes (and since Jack Sparrow became so popular many women do). And I’m not afraid to say so. This is not an article against these trends, I am celebrating them.

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Okay, so everything is fine now? Everyone can be themselves and express themselves?
Yes, theoretically. If they are not planning to become the next owner of General Motors or some company like this. Sadly.

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This is a guy. (Jeffree Star)

All of this is great, but it creates a new problem: When everything is allowed and possible, and you don’t get so many silly looks and nasty comments anymore for being different – then what are those upgrowing teenagers to do now? How can they portrait that they do not want to look and be like the older generations?! How can they provoke their parents and teachers? How can somebody show that she or he dresses all in black and pink every day because it is how their soul looks, not because it’s „in“ this season??

Do you have any suggestions for the next generation? How do ideas for new scene styles come up anyway? Who creates them? I would love to hear some of your opinion about that. And also I would like to know whether you see it the same way I do, that bright red hair and black nails are nothing special anymore.
Leave a comment and let me know.

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Bandpromotion mit Pokémon Go

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Bandflyer und Pokémon-Arenen – kombinierbar?

Zuerst sollte das hier ein privater Post werden. Ich wollte erzählen, wie sinnvoll und geil ich dieses Spiel, trotz all seiner Nachteile, finde. Wie schön es ist, einen Grund zu haben, vor die Tür zu gehen und die Umgebung zu erkunden. Wie gut, dass die Kinder vor ihren Konsolen hervorkriechen und die Sonne erblicken. Wie lustig es ist, auf der Straße jemanden zu sehen und sich anzulächeln, weil man genau weiß, dass der andere gerade das gleiche tut. Und in den letzten Tagen werden vor allem das Internet und die Nachrichten Zeuge davon, dass Pokémon Go zwar nicht ganz ungefährlich ist (das sind viele andere Freizeitbeschäftigungen aber auch nicht), es dafür aber grenzenlose Fantasie freisetzt. Neustes Hobby der Menschheit: ihren Pokémon Worte aus Songtextzeilen als Namen geben und diese dann wie ein Lyricvideo ablaufen lassen. Das brachte mich auf eine Idee: Warum sollten diejenigen, die die Songs geschrieben haben, das Spiel nicht auch für ihre Zwecke nutzen?

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So sieht ein PokèStop aus.

Ein paar Geschäfte machen es vor. Sie nutzen es aus, wenn in ihrer Nähe oder sogar ihr eigener Laden ein PokéStop ist. Das sind mehr oder weniger bedeutsame Punkte in der Welt, an denen sich die Spieler regelmäßig einfinden, weil es dort wichtige Gegenstände und, wenn jemand ein Lockmodul aktiviert hat, sehr viele Pokémon gibt. Die Geschäftsmitarbeiter selbst setzen solche Module ein oder machen Screenshots von kleinen Monstern, die sich zu ihnen verirrt haben. Damit ziehen sie Laufkundschaft an. Ein Unternehmen, ich weiß leider nicht mehr welches, weil ich die Meldung nur kurz auf der Facebook Timeline hatte (und es ist auch egal, wegen keine Schleichwerbung und so weiter) hatte sogar eine besondere Strategie: wer bei ihnen im Umkreis ein Pokémon gefangen hatte, bekam etwas kostenlos.
Genial, oder? „Ja!“, wenn man bedenkt, dass das Spiel im Moment die beliebteste App der Welt ist. Sogar Politiker scheinen das Game für sich entdeckt zu haben; und das Video von einem Justin Bieber, der unerkannt durch die Straßen gehen kann, weil sich jeder nur für ein Garados interessiert, erstaunt die ganze Erde.

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Es gibt Möglichkeiten für Musiker, die App zu ihrem Vorteil zu nutzen.

Wenn ihr euch als Band zusammen setzt und Brainstorming macht, kommen euch bestimmt noch ein paar weitere Ideen. Diese hier sind nur meine:

– Versucht, in Venues zu spielen, die ein PokéStop sind oder die solche in unmittelbarer Nähe haben. Wenn dort vorher euer Plakat hängt, wird es von den Spielern gesehen. Ihr könnt diese Sache auch erwähnen, wenn ihr für euer Konzert auf euren Social Media Profilen werbt.

– Plakate, Flyer und Sticker könnt ihr auch an Stops anbringen, die keine Spielstätte (von euch) sind. Es laufen einfach mehr Leute daran vorbei oder sitzen davor, als anderswo.

– Ähnliches gilt für Arenen.

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Werbt besser nicht mit einem Karpador. Ihr wisst wieso..

– Wer es ernst meint, aktiviert etwa eine Stunde vor Konzertbeginn ein Lockmodul. Sie halten für eine halbe Stunde an. Gutes Timing ist hier das A und O, es sollte noch Restkarten für spontane Vorbeiläufer geben, aber auch bei der Bewerbung des Konzertes solltet ihr diesen Bonus schon bekannt geben.

– Wer hat Interesse an und die Möglichkeiten für Straßenmusik? Auch hier gilt: in der Nähe eines PokéStops ist besser😉 Als Klingelbeutel könntet ihr statt einem normalen Hut oder Gitarrenkoffer Poké-Merch verwenden. Zum Beispiel diese Baseballcap, die Ash immer trägt.

– Warum fordert ihr eure Fans nicht dazu auf, ihre Monster nach euch zu benennen? Es eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten für Wettbewerbe und Gewinnspiele.

– Macht selbst Fotos von euch (Bandmitglieder und Crew) mit wilden Pokémon und postet sie mit Songtexten, Links oder Aufforderungen an euer Kundschaft darunter. Die Bilder ziehen im Moment viel Aufmerksamkeit auf sich. Ein bisschen Zusammenhang schadet da aber nicht. Denkt euch was aus.

– Wie wär’s mit einem eigenen Lyrikvideo mit den Namen eurer Monster? Es kursieren davon schon ein paar im Netz, lasst euch inspirieren.

– Es gibt Events, bei denen hunderte Spieler gemeinsam auf die Jagd gehen. Ihr könntet eines veranstalten, bei dem ihr die Wegleiter seid und an dem nur teilnehmen darf, wer dabei Merch von euch trägt.

– Oder geht es kleiner an und verlost eine Jagd, bei der nur 2-10 ausgewählte Fans mit euch unterwegs sein dürfen. Sogar im Proberaum und so.

– Für erwünschte Groupies: Lockmodul am Hotel aktivieren🙂

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Sie sind überall, auch bei euch daheim.

Das sind wie gesagt nur die Einfälle, die mir heute kamen. Je länger und individueller ihr überlegt, desto mehr wird euch einfallen. Wichtig ist, dass man das Spiel und seine Eigenheiten kennt, bevor man solche Aktionen durchführt und vor allem, dass es zu eurem Image passt!
Die Schnittmenge der Zielgruppe ist zum Glück sehr groß. Aktiv Musiker verfolgen tun vor allem Jugendliche und junge Erwachsene bis in die Dreißiger. Das sind genau diejenigen, die mit den kleinen süßen Monstern aufgewachsen sind und sich jetzt am meisten mit diesem Spiel beschäftigen.
Trotzdem müsst ihr prüfen, ob euer Image ‚bunt‘ und ‚verspielt‘ genug ist, um sich mit Pokémonspielchen nicht lächerlich zu machen. Wenn nicht, dann worauf wartet ihr noch? Gotta catch ‚em (fans) all!

Wenn euch noch gute Tipps einfallen, schreibt sie in die Kommentare, damit auch andere weiter daran feilen können. Wenn euch meine Ideen gefallen haben, lasst ein Like da. Dann überlege ich mir noch mehr für euch.

 

„Lisa Isinsane poked you“ – Das sagt sie selbst

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Das Albumcover mit dem ausgewählten Namen

Schon recht lang bevor das 5. Studioalbum von Kissin‘ Dynamite veröffentlicht wurde, haben die Jungs eine Verlosung der ganz besonderen Art durchgezogen: Sie posteten eine Rohversion des neuen Coverbilds. Darauf war ein Smartphone zu sehen. In der obersten Zeile, neben dem…. naja, ihr wisst schon, was das sein soll – Symbol… stand noch „XXXXXX poked you“. Die Aufgabe war, das Bild zu verbreiten und zu kommentieren. Damit war man im Topf um gezogen zu werden. Der Name des Gewinners (per Zufall, nicht durch einen besonders guten Spruch oder so) sollte dann das ‚XXXXXX‘ auf dem Bild ersetzen.
Kurz: Ein KD-Fan hatte die einmalige Chance, namentlich auf das Cover ihres neuen Albums zu kommen.

Gewonnen hat eine Dame, die sich den Namen Lisa Isinsane gegeben hat. Sie hatte ihre Teilnahme schon fast wieder vergessen, als sie vom Label der Jungs gesagt bekam, dass sie die Glückliche sei.

Ich finde diese Sache nicht ganz unbedeutend, wird ihr Name doch nie wieder von dem Album verschwinden. Er gehört fest zu der Platte, und die hat es immerhin in den Charts auf Platz 14 geschafft. Das sind eine Menge Leute, die Lisa nun zuhause in ihrem Regal herumstehen haben. Grund genug, die Gewinnerin näher kennen zu lernen.

 

Wie fühlt man sich so als frisch gebackener Social Media (Rock) Star?

Ziemlich gut, danke der Nachfrage. Allerdings gings mir davor auch nicht schlecht.^^


Wie hast du überhaupt vom Gewinn erfahren?

Das war Ende Mai, da hat mich ein Typ von AFM Records auf Facebook angeschrieben und mir mitgeteilt, dass mein Name auf dem Cover stehen wird. Zuerst habe ich gedacht, der will mich veräppeln, weil ich gar nicht mehr an das Gewinnspiel gedacht bzw. auch nicht mit dem Gewinn gerechnet habe, da echt viele Leute mitgemacht haben. Geglaubt hab ichs dann auch erst, als die CD mit meinem Namen drauf ins Haus geschippert ist.


Rieselt nun täglich Fanpost in deinen Briefkasten?

Klar, ich bin ja jetzt fame. Ich lasse auch bald Autogrammkarten drucken. Nein im Ernst: Einige Nachrichten haben mich schon erreicht, hauptsächlich Glückwünsche und die Frage, wie ich mich jetzt fühle als „Covermodel“. Aber das wars dann auch schon.


Wann hast du dir das neue Album denn selbst besorgt?

Wie es sich als Hardcore-KD-Fan gehört, habe ich die neue Scheibe schon Wochen ( oder Monate? ) vor dem Release vorbestellt. Natürlich die Special Edition mit der Box und dem ganzen anderen Zeug. Mehr ist mehr.


Und wie findest du es?

Die Platte ist durch und durch Kissin` Dynamite! Flying Colours, Larger Than Life, Living In The Fastlane, welcher ( leider ) nur ein Bonustrack ist, und If Clocks Were Running Backwards zählen zu meinen Favoriten. Klasse finde ich, dass die Band zum ersten Mal selbst die ganze Produktion übernommen hat, was ihnen echt super gelungen ist! „Generation Goodbye“ zählt mit „Money, Sex & Power“ zu meinen Lieblingsalben von KD.


Seit welchem Jahr / Album / Festival / whatever bist du KD Fan und warum?

Im Jahr 2010 habe ich eine Doku über Tattoos im TV gesehen, in der dann Steffen mit Hannes im Schlepptau in ein Tattoostudio marschiert ist. Darauf habe ich den Bandnamen gegoogelt und mir direkt am nächsten Tag „Addicted to Metal“ gekauft. Ich fand die Musik einfach genial und dabei das junge Alter der fünf beeindruckend. Einige Zeit darauf habe ich sie dann zum ersten Mal live gesehen ( was für ein Fest ), und bin bis heute dabei geblieben. Was ich auch noch länger vorhabe. Wenns sein muss stell ich mich für KD noch mit dem Rollator vor die Bühne.

Lisa Isinsane kd
vlnr: Lisa, Hannes, Jim, Ande, Andi, Steffen


Andere Lieblingsbands von dir sind…

Hammerfall, Powerwolf, Trivium, Airbourne, Five Finger Death Punch, Lord of the Lost, Saltatio Mortis, Lordi, Rebellious Spirit, Snakebite, Ektomorf, … so im Groben. 


Gibt es einen Instagram oder Twitter Account von dir, dem jetzt unbedingt alle folgen müssen?

Nein, gibt es nicht. Ich bin nicht ambitioniert sämtliche Ereignisse, die in meinem Leben passieren, zu posten. Bisweilen findet man mich „nur“ auf Facebook. Fühlt euch dennoch frei, mich da mal anzuschreiben! Vielleicht schreibe ich sogar zurück😉


Was möchtest du, als amtierende Album-Königin, dem Volk noch mitteilen?

Leute, kauft euch „Generation Goodbye“! Jetzt gleich. Am besten gestern. Und kommt zu den Liveshows! Dann feiern wir alle zusammen mit KD ein megamäßige Party!

Headbangers‘ Couture – Bang Your Head!!! 2016

Es war einmal ein Fuchs, der durchstreifte die Wiesen und Felder eines wundervollen Festivals im noch wundervolleren Schwabenland, auf der Suche nach Metalheads, die mit ihrem Style aus der Menge stachen. Die meisten von ihnen trugen nämlich nur folgendes: abgetragene Jeans oder naturfarbene/camouflage Shorts und ein von schwarz dominiertes Band-/Festivalshirt, darüber eine zugepatchte Kutte oder einen ebenfalls schwarzen Hoodie.

feld metalcamp
Hauptweg des Metalcamps, wo wir unser Lager hatten

Einfach war es nicht, die passenden Leute, im passenden Moment, mit bereitgehaltener Kamera zu finden. Und die meisten, die mit ihrem Outfit aus dem metallischen Rahmen fielen, kannte ich mehr oder weniger.

julia und samantha
Julia Indradia & Samantha Steel sind die ersten, die es knalliger zugehen lassen

Um das ganze zu ergänzen und keinen, der sich mit seinem Outfit Mühe gegeben hat, zu vergessen, findet ihr noch eine größere Sammlung weiterer Bilder auf der #metalstyle-Seite. Dort habe ich Fotos von Instagram eingefügt.

jeffrey
Das ist Jeffrey, der glamigste Headbanger des Tages – rote Nägel!

Es ist unschwer zu erkennen, dass meine Fotos von der Suche nach Glamrockern beinflusst sind. Auch die Goth-Richtung bringt immer mal wieder coole Ideen ans Licht, doch davon gab es auf dem BYH nicht viele.

 

schwarz blüht
Die einen tragen Tigertailz (Jeffrey again), die anderen Heinoshirts. Love it!

Für das nächste Jahr ist schon ein Headliner bekannt: Vince Neil!!!
Er wird Repertoire von Mötley Crüe singen.
Das könnte lustig werden.

miriam
Diese Dame hat sich als Miriam Vanessa vorgestellt. Eines der besten Outfits des ganzes Wochenendes.
lustiger Typ
Mit ihr unterwegs war dieser elegante Herr. Er wollte unbedingt Teil des Blogs sein…

Einer der diesjährigen Headliner, neben Slayer und Iced Earth, waren Twisted Sister.
Ich weiß nicht, wie viele von euch dieses Mal beim BYH dabei gewesen waren oder wie viele überhaupt schon dort gewesen sind, doch der Hit „We’re not gonna take it“ von Twisted Sister spielt auf dem Gelände eine große Rolle. Spätestens wenn man durch den Tunnel läuft, der unter der B27 durchführt, zum Campingplatz am Real, sollte man das Lied singen. In diesem Jahr wurde es zur Hymne der Fans. Denn für Twisted Sister sollte es das letzte Mal forever sein, dass sie auf dieser Bühne stehen sollten. Und genau am Donnerstag Abend gab es in Nizza einen erneuten Terroranschlag: ein Typ, der mit einem LKW über die Strandpromenade gerast ist und dabei wahllos Menschen überfahren hat. Wieder scheint der IS dahinter zu stecken.
Mit dem Singen des Songs von Dee Snider zeigten die Fans, dass sie keine Angst hatten und sich ihre Feierei nicht nehmen ließen. Am Ende, nach Iced Earth, beim großen Feuerwerk wurde er nochmal gespielt.

grüne bärte
Ich weiß nicht ganz, was das ist. Aber es ist cool. #gogreen

Es ist so traurig, was gerade in der Welt passiert. Warum kann es nicht einfach Frieden geben? Warum sind Menschen so gewaltbereit und blöd??

amara und vanessa
Die Schwestern Amara und Vanessa waren die Mädels, die den 80er Jahre – L.A. Vibe am besten ausgelebt haben. Haarspray Stufe 7.

Cool fand ich aber, dass Island und sein großer Auftritt bei der Euro 2016 noch nicht vergessen waren: Ausgerechnet die Waliser von den Tigertailz, stifteten ihre Fans zum kollektiven Vikingerjubel an. „Huh! Huh! Huh!!“

tigertailz und ich
The Tigertailz and I.

Mit diesen vier Jungs durfte ich noch ein Interview führen. Sie sind richtig gesprächig gewesen😀 Das Interview erscheint bei Kalle-Rock, und ich sage es euch hier, damit ihr es, wenn ich es hochgeladen habe, auch ja alles lest.

marco
Mr. Marco Glambowski, die gute Laune in Person. Nice Shirt.

Wie habt ihr das BYH!!! 2016 erlebt? Habt ihr noch jemanden gesehen, der mit seinem Outfit alles getopt hat? Wart ihr das vielleicht sogar selbst? Dann auf, schickt mir Bilder und eure Erlebnisse in Kommentaren.
Freu mich auf das nächste Mal.

reisegruppe hairspray ahoi
Bis dann Freunde der guten Musik. Campinggruppe „Haarspray Ahoi!“ bzw. „Der Schinken ist im Müll“ sagt bye bye.

Ich packe meinen Festivalkoffer….

SAMSUNG

….und nehme mit:

(Nur eine kleine Checkliste, auch als Denkstütze für uns selbst, weil’s am Do/Fr zum Bang Your Head!!! geht.)

 

~ Zelt
~ Schloss, zum Zelt abschließen (oder alles Wertvolle ins Auto)
~ Heringe nicht vergessen!
~ Luftmatratze oder zumindest Isomatte
~ Wer einen Wohnwagen oder ein Wohnmobil besitzt, hat natürlich gewonnen
~ Pavillon
~ Klappstühle
~ evtl. Picknickdecke
~ Schlafsack / warme Kuscheldecke, weil nachts ist immer kalt
~ Kissen

Cabrio Tour

~ Taschenlampe / Handy App dafür
~ Klopapier + Küchenrolle
~ Plastik oder Pappgeschirr und Besteck
~ Trocken und Dosenfutter
~ wenn am Platz gekocht werden soll Grill und Gaskocher
~ dementsprechend Kohle + Anzünder und Gas
~ viel zu trinken (ja, auch Wasser)
~ wenn ihr habt: Generator
~ Kühlschrank (Alternative: Schüssel mit Eiswürfeln / kaltem Wasser)
~ Ladekabel für Handy (mit viel Charme könnt ihr auch an der Stromquelle eines Zeltnachbarn aufladen)

 

Nürnberg Festival

~ kleine Boxen oder tragbare iPod-Station, um die ganze Nachbarschaft zu beschallen
~ Playlist, MP3 Player, CDs, was immer ihr bevorzugt
~ Fotokamera, wenn ihr bessere Erinnerungen behalten wollt als nur von der Handykamera
~ warme, lange, normale und kurze, leichte Klamotten (von allem etwas) – denn man kann Wetterbericht gucken so viel man will, es kommt eh anders
~ Outfits und Accessoires, die ihr sonst nirgendwo tragen könnt (auf einem Festival geht alles!)
~ Kuschelpulli oder Jacke für abends
~ Kuscheltier…
~ feste Schuhe, am besten Wasserdicht
~ Schlappen / Sandalen / Flip Flops
~ Handtücher
~ Deo
~ Make Up und Abschminktücher
~ Handspiegel
~ Kamm / Bürste
~ Haarspray, Glätteisen, Gel, was immer ihr persönlich braucht

Autodach

~ Duschzeug und Zahnputzzeug
~ Trockenshampoo falls die Duschen überfüllt oder zu ekelhaft sind
~ ob ihr es glaubt oder nicht: Unterwäsche
~ Sonnenbrille und Sonnencreme
~ Haargummis
~ das Mittel gegen Kater eure Vertrauens
~ Pflaster und Schere
~ sonstige medizinische Dinge, die ihr verwenden müsst (bloß nicht vergessen)
~ Uhr / immer ein geladenes Handy (damit man nicht die eine Band verpasst, wegen der man gekommen ist), zur Not Wecker…
~ Koffein in jeglicher Form
~ als Frau: ausreichend große Hosentaschen oder eine kleine Umhängetasche für auf das Festivalgelände (sollte weder dich noch jemand anderen stören)
~ als Mann: Geldbeutelkette, sonst werdet ihr ganz schnell bestohlen, und sieht cool aus
~ Edding, um Autogramme zu sammeln und besoffene Freunde zu ärgern
~ Zeitplan, wann welche Band spielt und auf welcher Bühne (manchmal gibt es dafür Apps)
~ Kondome, nur für den Fall
~ ganz viel gute Laune und Durchhaltevermögen, denn es können kurze Nächte werden
~ eine gesunde Portion Wahnsinn

Dosenbier RiR

Viel Spaß auf dem kommenden Festival eurer Wahl! Oder mein Beileid, wenn ihr schon wart und abgesoffen seid.😀

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