Suche

Music, the Bizz & Rock'n'Roll

by Karla the Fox

Neuer Instagramaccount.. Foto-Fame für euch alle!

lizzy-eagle
@lizzy_foxx_photo

Ein Account voll mit Models, Rocklegenden, Stars und – euch.. den Alltagsrockern und Freizeitgoths, Haarfärbequeens und Kuttenguys.
Gebt es zu, das klingt doch irgendwie cool. Weil durch die Models und Stars eben alle angelockt werden und dann… we get it 😉

Sammel und Repost-Accounts gibt es viele, in der Hinsicht hab ich mir definitiv nix Neues ausgedacht. Meist beschränken die sich aber auf ein wirklich enges Thema. Die reposten dann zum Beispiel nur Männer mit langen Haaren oder nur Mädels mit Tattoos oder nur süße kleine Katzenbabys. Ich wäre volle Kanne für ein Bild mit allen drei auf einmal…

We are maniacs!

we are maniacs

Ob das mit we_are_maniacs, dem Account mit dem ich euch nun nach und nach auf die Eier gehen werde, so funktioniert, wie die müde Füchsin sich das abends auf dem Sofa ausdenkt, sei dahingestellt. Einen Versuch ist es wert.
Mich hat nur die ganze Zeit etwas genervt. Nämlich, dass ich nicht die geringste Lust habe, mein Leben super ‚instagramable‘ zu machen, um Follower für die Karla Seite zu finden. Immer perfekte Haare und Nägel, hellwach, geschminkt. Auf der Suche nach einem Hintergrund, der in mein Farbschema passt. Und dann zweihundert gleiche verlegene Bilder schießen (lassen) und zu Tode editieren, von denen hoffentlich eins am Ende doch aussieht wie ein zufälliger Snapschuss?? Lecko mio am Arschiko!!
Und trotzdem ist da dieses ganze Wissen und die Beschäftigung mit der Plattform, die dir in meinem Studium und als Freizeitbloggerin zwangsweise und ganz automatisch entgegenkommt. Die unbegrenzten Möglichkeiten, die diese riesengroße und super aktive Community bietet – soll man das wirklich alles im Sand versinken lassen?
Wäre irgendwie schade und deshalb gibt es jetzt halt nen zweiten Account.

we are maniacs screenshot
oben links die Wechseloption

Auf dem Screenshot seht ihr meine ersten Postings. Eins ist ein Bild vom eigenen Handyspeicher, zwei habe ich mit einer App namens InstaRepost geteilt. Mir gefällt es aber nicht, dass diese App in jedes Bild ein Regenbogenlogo setzt, also habe ich zu Repost gewechselt. Da ist das Logo der App blau und auf den Bildern kann man die Position des Namens bestimmen und ob dessen Hintergrund hell oder dunkel sein soll. Wenn ihr auch vorhabt, sowas zu benutzen, aber ihr wisst noch nicht wie das geht, dann hier die Kurzerklärung: Neben jedem Bild auf Instagram erscheint rechts oben ein Symbol, bei Android sind es drei Punkte untereinander, bei iOs sind sie nebeneinander. Glaub ich. Warum auch immer. Dann „URL zum teilen kopieren“ wählen. Dann müsst ihr aktiv in die Repost App wechseln. Später kann man die Bearbeitung und Beschriftung wieder mit der vertrauten Instagram App bearbeiten, den kurzen Umweg müsst ihr aber leider gehen.

repost app

Auch, dass es das mit dem 2. Account, den man ohne ständiges Ein- und Ausloggen bedienen kann, gibt, wissen zwar schon viele aber nicht alle. Deswegen nochmal der Hinweis: Ihr könnt, wenn ihr euch zum Beispiel am Desktop (falls ihr überhaupt eingeloggt seid) dort abmelden und ein zweites Konto auf ganz normale Weise erstellen. Dann in der App auf die Account-Einstellungen gehen und fast ganz unten „Konto hinzufügen“ wählen. Vom eben erstellten Account die Daten eingeben und fertig. Jetzt könnt ihr switchen und bekommt für beide die Pop-Up-Meldungen.
Aber Achtung, mir wäre es fast passiert, dass ich das Bild von Angel als karlathefox repostet hätte. Also immer schön aufpassen, welcher Account gerade der Aktive ist! 🙂

Und was bringt euch das jetzt?

Wie an schon anderen Stellen versuche ich, die verschiedenen Leute aus der Metal-und-Co. Szene (quasi alle EMP Kunden..) irgendwie zusammen zu bringen und ihnen Medien zu liefern, die sich die jüngere Generation wünscht. Bye bye Leserbriefe im Zeitungsformat, hello Lookbook eurer Lieblingssänger!

Auf we_are_maniacs gibt’a also nichts Geringeres, als die besten Tourschnappschüsse und Selfies, Stagefotos und Make-Up Ideen der ganzen Schwermetall- und Schwarzen Szenewelt. Ob verstorbener Weltstar oder blutjunges Sleazegirl von nebenan? Wird auf diesem Account keinen Unterschied machen. In der Welt von Instagram verschwimmen die Grenzen und jeder möchte gern gesehen werden, ob er das zugibt oder nicht. Versuchen wir also doch zusammen, das umzusetzen.

bodypaint
@nafofotodesign

Wenn ein gewisses Following zustande kommt, gibt es bestimmt auch mal Hashtag-Challenges, Giveaways und Mottowochen. Irgendwie sowas. Damit es Spaß macht und euch auch weiter bringt.

Ist wohl überflüssig zu sagen, dass ihr bitte alle jetzt sofort we_are_maniacs folgt… 😛

 

The Portrait: Hessu Maxx of Reckless Love (Interview)

with-the-band
today I use our own pics..so no copyright problem may occur :3

Here are 10 ‚more or less random‘ questions to Hessu Maxx, the always happily smiling but hard hitting drummer of our favorite Finnish Glam Rock Invasion Reckless Love.
You’re right, they’ve been in the blog for many times now. I guess it’s because they are so much fun. They keep alive that feeling and style which seemed to be lost quite a while ago. Today we have Hessu with us and he tells us a bit about his history before RL, about his own reckless love affairs and how he likes to eat his fries…

jizzyhessu

1. In which direction will the next RL album go?
The next album will definitely go back to the roots. Closer to the first album but also it’s gonna sound like the rock music should sound like in the near future.

2. What’s your favorite shampoo for long hair?
I use Goldwell products on my hair. 

3. What kind of sports do you do?
I love martial arts, but I do also other kinds of sports. Ice hockey and badminton during the winter, beach volley, discgolf and tennis during the summer and much more. At the moment I have fallen in love with Shodokan Aikido. Beautiful stuff. 

4. If you could switch life and body with one person for a day, who would it be?
I would probably try a woman’s body. Don’t know who’s.

5. Do you have a girlfriend?
No. I don’t have a girlfriend at the moment.

6. Do you eat your french fries with ketchup or mayonnaise?
I usually go for both but If I need to choose. It would be curry or cucumber or garlic mayo.

7. Was Reckless Love your first rock band?
No it was not. When I was a teenager I had one band called Carpe Diem (as every other kid probably 😀 )
Then after that I played a lot with a famous Finnish singer called Jarkko Ahola. We had different projects. Bulldozer,  RJ Dio tribute, Fireballs, Cosmic Spell, etc. Some of those you might find from YouTube if you dig hard enough. :’D We played a lot of shows and did few demos for ourselves just because we wanted to play weird music. Just for fun. Olli actually saw me first time playing with Jarkko and then he told me he wanted me in their band. After a while it happened.

8. Did you ever throw yourself into a reckless love affair? 😀
Yes. Of course. Those are the best kind. You need to take risks in your life and live it to the fullest. You never know what happens. But ladies, remember to be careful. Not all male are gentlemen.

9. A good drummer shall never…
…say no to a 1 jäger shot. 

10. Who do you think, is the next up and coming band of Finland?
I think the next one will be a band called Reckless Love 😉

„Ich in Gelb“. Ein Buch, das Blogger (nicht) lesen sollten

Pressefoto Marilyn Manson (https://elclubdelrock.com/2015/01/05/efemerides-rock-un-dia-como-hoy-05-de-enero/)

marilyn-manson

Könntet ihr euch eine Freakshow ansehen?

Ich meine nicht die Freakshow, die jeden Tag bei euch vor der Tür stattfindet.

Oder. Vielleicht auch doch.

Ich habe ein Buch gefunden. Wollte, weil mich dieses ganze Universum so interessiert, vielleicht mal eine Studienarbeit über die Blogosphere schreiben. Und halt einfach Bescheid wissen, wie andere sie sehen.
Also habe ich mir ein Buch bestellt. Gebraucht, vom Preis kaum der Rede wert. Aber das Buch selbst schien vieler Reden wert zu sein. Es heißt „Ich in Gelb„, ist geschrieben von Olga Flor (von der ich zuvor nie ein Wort gehört hatte) und angeblich ist es die Geschichte der jüngsten Fashion Bloggerin der Szene.
Erste Alarmglocke: Da gibt’s doch schon das mit Anouk on the Brink… aber das ist ja autobiographisch. Das hier ist fiktiv.

Mein erster Eindruck: Du darfst dieses Buch nicht lesen, wenn du müde bist. Dann verstehst du gar nichts. Auch dann nicht, wenn du Axolotl Roadkill geliebt hast und Faust freiwillig gelesen und Shakespeare in die Haut geritzt hast. So wie bei mir.

ich in gelb lesen
Sehen Farben für uns alle gleich aus? Eine Frage aus dem Buch.

Für unsere Sonnenschein Coachella Mädchen: Lasst die Finger von.
Nicht nur scheint Alice, die Protagonistin, die sich das Alias nextGirl gibt, hin und wieder gegen genau dieses Milieu Stiche zu verteilen..
… das Buch hat auch nicht das Geringste mit dem zu tun, was in dieser Zeit ein Blog ist.

Vielleicht vor fast zehn Jahren noch, als das nichts weiter als Internettagebücher waren. Vielleicht wurden sie von wem gelesen, vielleicht aber auch nicht. Hat niemand gejuckt. Man war nur selbst stolz auf das, was man schrieb.

„Ich in Gelb“ ist eine Freakshow.

Eine, wie Marilyn und Nikki sie lieben würden. Habt ihr „The Long Hard Road Out Of Hell“ gelesen? Oder „This Is Gonna Hurt„?

Der einzige Grund, warum ich nach einem Abend, an dem ich eigentlich zu müde für diese Art von Sätzen war, weiter gelesen habe war der, dass man es bei Tageslicht und vollem Bewusstsein schon eher verstand. Mich interessierte auch brennend, wie dieser Wurm beschrieben wurde. Der ist fast die Hauptperson in diesem „Roman“, der kaum einer ist.

Japan.#Leica #noctilux #nikkisixxphotography #streetphotography

A post shared by Nikki Sixx Photography (@nikkisixxphotography) on

Und ich habe noch nie eine so einfühlsame Passage über eine Darmspiegelung gelesen wie in diesem Buch. Eine Darmspiegelung bei einem Model, das selbst nicht weiß, ob sie nun magersüchtig ist oder sein will oder gar sein muss. Sie hat im Verlauf der rückwärts erzählten Story (wie Blogbeiträge, die nach unten rutschen) ohnehin die bizarrste Form angenommen, die ein Mensch annehmen kann. Sie nennen sie „das Menschtierhybrid“.

Bin ich irgendwie auch.

Weil ich behaupte, ein Fuchs zu sein.
Um Werwolfmenschen geht’s in „Ich in Gelb“ auch kurz. Menschen, die sehr selten sind und immer negativ auffallen werden. Wirklich arme Hunde, möchte man meinen.
Doch heute? Da will jeder Hundohren und Schnauzen haben und Fell überall, weil es cool ist. Nach kurzer Zeit verschwindet der Eindruck ja eh wieder.

ich in gelb freakshow
Sähe ich wirklich so aus, wäre ich sehr hässlich. Würde die Gesellschaft sagen.

Die Kritiker sagen, es geht um den Ausdruck der Wunderwelt, in der wir leben. Die fängt bei den einfachsten, primitivsten und für uns ekelhaftesten Tierformen an, wie Quallen, Würmer und Korallen; und enden tut die Wunderwelt gerade bei uns Menschen, die im Netz und auf Bildern sein können, wer oder was sie wollen. Photoshop kann das, was der Wurm mit dem Model macht in 1,8 Sekunden. Wette ich. Man muss halt nur wissen wie.

nextGirl heißt Alice. Wie Alice im Wunderland.
Mir fällt Alice Cooper ein. Der hätte das Buch, zumindest seinen Geist, auch gefeiert. Aber im Klappentext steht was von Modebloggerin.
Bilder gibt’s schon. Mit Treppen, Türen und Cafés haben die aber nichts zu tun. Ich glaube, man sieht nextGirl bis zum Ende nicht, das Model auch nicht und auch nicht ein einziges Outfit, das sie einem vorschlägt. Sie erwähnt Hüte und Bademoden und, dass wenn nichts mehr geht, man immer noch einkaufen und entspannen kann. Oder, dass man auf Partys am besten seine neusten Zusammenstellungen präsentieren kann. Doch mit keinem Wort wird erwähnt, wie diese aussehen.

Das Buch ist nichts für Lippglosslover. Ich kann aber auch nicht sagen, für wen es ist. Es ist eine einzige Abstraktion von… von was eigentlich? Kleine Seitenhiebe auf unsere Popkultur inklusive. Wenn man sie denn findet. Mich stört nur, dass alle Leser und die eigentlich zwei Schreiber des Blogs die gleiche Sprache sprechen. Alle sind sie gleich philosophisch und lassen das auch demonstrativ raushängen.

Message: Schönheit, aber auch Sinn und Zweck einer Sache liegen im Auge des Betrachters.

Fertig gelesen habe ich es noch nicht.
Gelb ist jedenfalls das neue Schwarz. Aber es ist bitter und schwierig.

We’re all mad here.

minion
Ich, einfach unverbesserlich? Oder bin das auch Ich in Gelb? Banana!

 

Festival-Landkarte und Festival-Tagebuch

festival season

So ein Shit, ey! xD
Zwei Tage perfektes Wetter und dann schon wieder nur schwül und Regen.
Wie soll man sich da auf die Festivalsaison einstellen? Immerhin beginnen am ersten Juniwochenende die ersten wirklich großen Open Airs. Zum Beispiel hätten wir da das Rock Hard Festival in Gelsenkirchen. Oder das WGT in Leipzig. Eine Woche danach folgt schon das übergroße Sweden Rock und so geht es dann eigentlich nur weiter.

Für alle, die dieses Feeling, ein ganzes Wochenende einfach jegliche Vernunft fallen und dann liegen zu lassen, genauso lieben wie ich, habe ich zwei echt coole „Gimmicks“ gefunden.

Das erste ist die so genannte Festival Map der Ferienhaus-Suchmachine Hometogo. Die haben einfach mal alle möglichen Festivals in ganz Europa gesammelt, die wichtigsten Fakten zu diesen in kurzen Antworten und mit lustigen Symbolen zusammen gefasst und das alles auf eine Landkarte gepackt, bei der man wie bei Google Maps ein- und auszoomen kann oder nach so was wie Rankings drauf los suchen kann. Alle Festivals haben dabei einen Dreck-Faktor und einen Glitzer-Faktor! Why not… Stöbern erlaubt. Natürlich bieten Hometogo dann auch gleich die umliegenden Ferienwohnungen an, aber irgendwo muss das für die ja auch Sinn ergeben 😉
Hier ist mein wunderschöner Frontiersbeitrag
Einziger großer Nachteil der Map: Es gibt keine Suchleiste, in der man den Namen des Festivals direkt eingeben kann. Jedenfalls hab ich keine gefunden, stattdessen muss man diverse Filter benutzen. Somit vielleicht vor allem für die gut, die mal was Neues per Zufall entdecken wollen.

chaospony

Auf das zweite Festival-Gimmick freue ich mich schon wie ein kleines Kind. Vor nicht allzu langer Zeit wurde der winzig kleine aber zuckersüße und super sympathische Chaospony Verlag gegründet. Ein Buchverlag, der einfach anders ist und für den ich selbst noch hoffe, die ein oder andere Idee ausarbeiten zu können. Da steckt eine wahre Festivalliebhaberin namens Sandra dahinter und Sandra schickt mir bald ein Buch zu. Das heißt „Mein Festival-Tagebuch“ und auch wenn das jetzt auf billigste Weise geklaut ist, muss ich einfach den Text kopieren, mit dem sie ihr Buch auf Amazon beschreibt:

Mein Festival-Tagebuch hält alles für dich fest – vom Einkaufszettel bei den allerersten Vorbereitungen über deine persönliche Packliste und Bandplanung bis hin zur Erinnerung daran, wer dir noch Geld schuldet. Es hilft bei der Suche nach dem perfekten Zeltplatz, merkt sich die Namen deiner Festivalbekanntschaften und bewahrt Fotos und Autogramme auf.
Mit einem Augenzwinkern begleitet dich das Büchlein auf ein Festival deiner Wahl und sucht sich hinterher einen Platz in deinem Bücherregal, um deine Erinnerungen an die tolle Zeit für dich festzuhalten. Lediglich beim Zeltauf- und Abbau ist es leider nicht behilflich.
Das Festival-Tagebuch ist gleichermaßen für Neulinge wie alte Hasen gedacht und für so ziemlich jede Art von Festival geeignet.
Bleibt nur noch zu sagen: Viel Spaß!

Sobald ich es hier vorliegen habe, werde ich es natürlich lesen beziehungsweise ausprobieren und euch genauer verraten, was es alles kann (..und nicht kann. Ich glaube, Dosenravioli kocht es auch nicht für euch).
Spätestens beim BYH!!! wird dieses kleine Büchlein ausprobiert und wer möchte, kann sich jetzt schon mal ein paar bekloppte Aufgaben überlegen – denn ich hätte furchtbare Lust, auf dem Gelände „Wenn ich du / Sie wäre“ im Stil von Joko und Klaas zu spielen! Die Erfahrungen kommen dann natürlich ins Tagebuch. Spielt jemand freiwillig mit?

‚Tis the Season ❤ Best time of the year.

Wo wird es euch überall hinverschlagen?

skate park dunkel
„Wenn ich du wäre, würde ich jetzt hier auf den Parkplatz kotzen…“

Merchvertrieb ohne Vorfinanzierung, mit unendlichen Farben und Motiven

–dieser Beitrag ist von Effect-Shop unterstützt–

beautiful-glam-rock-chaos-2

Wie macht ihr das eigentlich mit eurem Merch? Bei welchen Druckereien oder Onlineshops lasst ihr ihn herstellen? Bestellt und bezahlt ihr eine gewisse Anzahl erst mal selbst und verkauft dann anschließend bei euren Konzerten und über Homepage und Facebook? Oder nutzt ihr sowas wie Spreadshirt, bei dem zwar einiges übernommen und viel Promotion gemacht wird, ihr aber trotzdem euren Shop selbst anlegen müsst und der technische Einbau der Druckmotive eine Hürde darstellen kann? Würde mich freuen, wenn ihr mir selbst ein paar Erfahrungsberichte und Tipps gebt.

effect shop pherese

Ich habe nämlich auch einen Vorschlag für euch. Der nette kleine Laden „Effect-Shop – Der Online-Shop für den WOW-Effect“ kam auf mich zu und fragte, ob ich nicht ein paar Bands kennen würde, die Interesse an einem besonders bequemen Merchsystem hätten. Wenn ich euch irgendwo im Zusammenhang hiermit verlinke oder es euch schicke, ist das ein Vorschlag, kein Muss 🙂

Effect-Shop bietet einerseits einzelnen Personen oder Gruppen wie Abijahrgängen und Sportvereinen die Möglichkeit, ganz individuell Shirts und Pullover zu gestalten und zu bestellen. Das sind dann meist einmalige Geschichten. Für Bands eignet sich eher die Option eines „Partner-Shops“. Davon gibt es zwei Versionen, die light und die full-service Version. Der wird natürlich für euch eingerichtet, ihr müsst nixx programmieren können.
Die light-Version macht dann Sinn, wenn ihr schon einen Shop habt, in dem ihr zum Beispiel CDs und Shirts aus den Zeiten älterer Alben anbietet und jetzt neue Motive drucken lassen wollt. Dann bestellt der Fan bei euch im Bandshop und ihr bestellt dann im Partnershop bei Effect was aus eurem eigenen Sortiment aber mit abweichender Lieferadresse. Sprich: keine 500 Shirts, die alle bei euch im Proberaum vergammeln und bei denen ihr immer ein bisschen Angst habt, sie nicht loszuwerden sowie kein nerviger Versand, bei dem ihr selbst zur Post rennen müsst. Trotzdem müsst ihr keinen zweiten Bandshop haben, was ja immerhin eure Fans und Freunde verwirrt.
In der full-service-Version ist es dann natürlich das Vollprogramm. Da schickt ihr dem Effect-Shop nur euer Motiv und macht die Werbung.

effect shop zoom

Unendliche Farben und Motive sind deshalb möglich, weil kein Sieb- sondern Vollfarbdruckverfahren verwendet wird und da immer nur on demand bestellt wird, könnt ihr theoretisch auch gleich 999 Motive auf einmal digital einsenden, die je nach Fanwunsch gedruckt werden. Das macht es im Endeffekt etwas teurer, aber ihr müsst nirgendwo in Vorkasse gehen und eure Fans müssen nicht warten, bis ihr mal wieder genug Tüten und Kartons für den Versand von 20 Einzelteilen zusammen habt.

effect shop band shirts

Wenn ihr Bock drauf habt, meldet euch unter diesem Kontaktformular.

Oh, und ich bin auch noch auf der Suche nach Merchboys und Ladies, die ein paar Anekdoten von coolen Konzerten erzählen können. Wie lebt es sich so, „mit den Bands on Tour“? Wer meint, dass er ein wahres Verkaufstalent ist? 😛

LG
Eure Bandshirts liebende Foxxy

zunge raus

 

 

The Portrait: Jack the Ripper of Speed Stroke

speed stroke

Here are 10 ‚more or less random‘ questions to Giacomo „Jack the Ripper“, singer and songwriter of the Italian Sleaze Rock band Speed Stroke. Speed Stroke will take over Germany much more for the upcoming months and years. For example they will play the 13th anniversary of the legendary Paunchy Cat’s Inn Bar, as well as be part of the line up of Sleaze Fest 2018! So beware of this evil Ripper, guys and girls, he will get you! Pizza is his god and he might kill you on a monday. But better read it yourself 😉

giacomo jack the ripper

1.At what age did you start making music?
I decided to start singing the day my music teacher at school told me I was a total mess and I wasn’t fit for that. I was 13 in 2005, and the first 2 songs I ever sang were „Are You Ready“ by AC/DC and „Fear Is The Key“ by Iron Maiden. But I wasn’t making original music yet.. The year after I joined my first band called „MadRock“ (tuff isn’t it? ahahah) but it took me a while to gain the confidence to write my own lyrics and melodies. I do not consider myself a proper musician, I just follow adrenaline and my messed up brain.

2. What is your favorite band shirt?
You made the wrong question, to the wrong guy. I’m a T-Shirt collector, I got more than 300 pieces and I got an insane passion for designs and band merch. It’s insane to pick my favorites, but I could list some who print some damn beauties. Ghost, Municipal Waste, Danzig, Paunchy Cats, Hardcore Superstar, Protest The Hero, Kvelertak, Judas Priest, (Speed Stroke), Misfits.

3. What’s cooler? Unicorns or Strom Troopers?
I’m gonna lose a lot of fans, but I’m definitely not a Star Wars guy, ahaha. I’m a lot more into Fantasy than Sci-Fi, so totally Unicorns. Also because you cannot ride a Storm Trooper through a rainbow with a flamethrower. Or am I wrong?

4. Why do you call yourself Jack the Ripper?
Tuff question which I perfectly know the answer but it’s hard to explain it in words. I’m always swinging between my evil and good side, I’m a person that likes to know every single aspect of himself, even the scariest and worst ones. Jack the Ripper always fascinated me, because he has done horrible things but with some sort of art, showing calm and precision at every move. He was a monster among men, never got caught, always in the shadows but also in the light of day.. and it kinda reflects everything I feel but people don’t know I do. I do not want to kill anyone btw…….. maybe…. sometimes…. on mondays….

5. Please teach us three interesting Italian words.
I’m gonna make this question even harder…. I’m gonna teach you some words that doesn’t insult god or his relatives. So I erased 3/4 of the Italian language. APRILE: as I said to you at Frontiers festival. It’s funny how this word is the month April, but switching the accent it could simply mean „Spread your legs“. LATTE: it’s not a Cappuccino, it means MILK. THANKS STARBUCKS. SBORONE: it means a vain person, who think he’s the king of the world. it literally means „person who cums a lot“.

6. If you only had to live one more week, what would you do with it?
Spend the whole week at Disneyland on Peyote or stalking Danzig for a hug.

7. Who is your favorite female musician?
My favorite female artist is the perfection made human. Brody Dalle (The Distillers- Spinnerette – Solo Career). I love everything she made, I wish she could adopt me someday.

8. A good pizza always…
NO GOD BUT PIZZA.

9. If you were playing a part in a porn, how would the movie be called?
„Unlucky nerd starts playing Hard Rock and gets laid, most of the times with psychos… and he stays unlucky“

10. Name a song that reminds you of your childhood.
The song that reminds me the most of my childhood is strangely not one of my alltime favorites, or one I listened on repeat for years. Just in a couple of occasions.
„Big Dictionary“ by Faster Pussycat… it reminds me of some recreation times the first years of high school. I was used to hide beers in the bushes of the school garden and lay down on the grass blasting that song while drinkin with friends. What a life ❤

Blogparade: 5 Blogs, die ich lese

Michi Seiler hat auf seiner Seite (auf der es viele Film- und Buchrezensionen gibt, falls jemand interessiert ist) eine Blogparade gestartet. Das Motto: „5 Blogs, die ich lese“. Eine der fünf Webseiten, die er aufgezählt hat – ist meine! 😀 *freu*
Danke dafür Michi! Ich fühle mich sehr geehrt und freue mich ebenso, an dieser so simplen wie genialen Parade teilnehmen zu können. Andere Blogger sind weiterhin herzlich eingeladen, mitzumachen.

Ich muss zugeben, dass es nur wenige Seiten gibt, die ich wirklich regelmäßig lese. Ich klicke mich auch mal wild durch die Beiträge in den zahlreichen Gruppen, einfach um nach Inspirationen und Meinungen Ausschau zu halten.
Trotzdem durfte ich inzwischen einige super nette Schreiberlinge kennen lernen, und es tut mir unglaublich leid, dass ich ein paar von diesen hier nicht ausführlicher vorstellen werde. Ich musste mich halt für fünf Stück entscheiden. Schaut doch also auch mal bei Criticalpixie, Bezirzt, Seppo und Countess von Hellfire bzw. dem EMP Blog vorbei ❤

Nun die 5 Blogs, die es ins Ranking geschafft haben:

Annika Moon

annika moon

Annika und ihren Blog habe ich ganz zu Beginn meiner Zeit als Karla schon einmal vorgestellt. An ihrer Page liebe ich vor allem den Look und den Gesamteindruck, den sie als Person hinterlässt. Annika sieht einzigartig aus, was sie mit den knalligen dunklen Lippenstiftfarben umso mehr betont. Sie schießt sich nicht auf ein Thema fest, schafft es aber trotzdem, einen roten (oder viel eher schwarzen) Faden durch ihre Präsenz zu ziehen. Sie hat einen Charakter, der fürs Bloggen wie gemacht ist. Ihre Themen: Filme und Serien, Düstere Orte, Beautykram, Klamotten und Accessoires, Lifestyle und Kolumne. Außerdem ist sie Veganerin und schreibt Rezepttipps im zweiten Blog Moon Spoon. Vom Logo, Look, dem Aufbau der Page… – obwohl es kein großer Blog ist, sehr professionell und genau der alternative Kram, den ich auch mag.

Sue loves NYC

suelovesnyc

Sue habe ich entdeckt, weil sie in einer Liste mit Bloggern genannt wird, die mal an der Universität Mannheim studiert haben. Mich hat es einfach interessiert, wer hier so aus der Gegend kommt und was Ähnliches macht. Sues Blog liebe ich weil er 1. auch richtig cool aussieht und mich ihre hellen Bilder in meinen Social Media Feeds jedes Mal aufmerksam machen, 2. weil sie sich als Bloggerin und Redakteurin selbstständig gemacht hat und viele Einblicke in die Vor- und Nachteile gibt und 3. weil ich den Big Apple mindestens genauso sehr liebe wie sie. Okay, vielleicht nicht ganz so doll, dass ich meinen Blog danach benenne… aber New York City ist und bleibt meine Traumstadt und daher lese ist total gerne, was Sue über die City und ihren Alltag als Journalistin schreibt. PS: Sie heiratet wohl bald 😉

Comebackstage

comebackstage

War klar, dass ich Ornella und ihren Musikblog erwähnen musste, oder? Eigentlich müssten wir eine gemeinsame Seite gründen, die dann „Foxbackstage“ heißt oder so… Sie und ich haben viel gemeinsam, tauschen uns inzwischen über die privatesten Sachen aus und inspirieren und helfen uns immer wieder gegenseitig. Wer weiß, vielleicht gibt es ja irgendwann mal ein gemeinsames Interview.
Ornella liebt die selbe Musik wie ich und hat sich vor allem an Steel Panther einen Narren gefressen. Sie interviewt gerne „ältere Männer mit langen Haaren“ und ist technisch besser ausgestattet als ich – wodurch sie ihre Interviews filmen und auf Youtube hochladen kann. Wer also lesefaul ist, dem sei Comebackstage besonders ans Herz gelegt. Es gibt aber auch immer mehr Kolumnen-artige Artikel. Zuletzt einer darüber, wie Musik Menschen miteinander verbindet und zu Liebespaaren machen kann. Ich komme natürlich auch drin vor ❤

Frühmorgens

fruehmorgens

Ariane von Frühmorgens (oder Fruehmorgens, je nach Plattform) durfte ich vor ein paar Wochen in Mannheim begrüßen und habe einen kleinen Podcast mit ihr für euch aufgenommen. Ihren Blog lese ich, weil sie über das schreibt, was ich in der Popakademie lerne. Über Networking, Medien, Pressearbeit, die Aufgaben von Newcomer Bands, Effizienz im Arbeitsalltag, Konzerte,… Sie hat einen lustigen Werdegang, denn ursprünglich hat sie Physiotherapie gelernt. Zu einem Stuttgarter Indie Label kam sie durch Zufall und nun wird sie Coach für Bands, die sich noch nicht so gut mit den Businessseiten der Musikwelt auskennen. So leset und lernet!

I Am Metal Heart

metal heart

Die überwiegende Mehrheit der (weiblichen) Blogger schreibt über Food, Fashion, Beauty und Travel. Es gibt noch einige Produkttester, Bücherwürmer und Elternblogger – aber Heavy Metal?! Eher dünn besiedelt. So wie man sich eine ‚klassische Influencerin‘ vorstellt, sind nur die wenigsten Metalmädels. Eine hat es geschafft: Carina mit ihrer Seite I Am Metal Heart. Sie darf Band Shirts tragen und sich damit vor Hauswänden fotografieren ohne, dass es gestellt aussieht. Sie trifft sich mit anderen Bloggerinnen aus ihrer Umgebung (sie wohnt in der Schweiz) und vor allen Dingen: Sie schreibt auf Englisch! Das macht I Am Metalheart international und edel wie sonst keinen „Musikblog“. Auch sie weiß einfach, wie man gute Bilder macht und den eigenen Stil hinaus in diese Welt bringt.

Ich hoffe, ich konnte euch ein bisschen neues Lesefutter geben.
xoxo
Foxxy

Gleich 3 coole Metal-Neuentdeckungen!

Hey ho Leute! Hasst ihr es auch so sehr wie ich, dass es einfach nicht richtig Frühling werden will? Es regnet zwar endlich nicht mehr, aber sonnig ist es auch nicht… also sitze ich in meinem Zimmer und versorge euch mit ein paar neuen Geheimtipps, die mir in den letzten Monaten „entgegen gekommen sind“. Frei nach dem ausgelutschten aber immer noch leckeren Motto #SupportTheUnderground werde ich euch heute also ein paar Empfehlungen des Hauses servieren. Guten Appetit! 😉

1. The Supernova Plasmajets

Die Supernova Plasmajets (kurz SNPJ) sind eine Band, deren Mitglieder aus der Umgebung rund um Mannheim kommen. Dass ich sie da nicht viel eher getroffen habe, muss ein unglücklicher Zufall sein. Denn diese Band ist voll Glam! Knallbunt und gut besetzt mit geschminkten hübschen Herren… Gleichzeitig sind sie eine Seltenheit der Glam Metal Szene, da sie eine Frau an vorderster Front haben und viel jünger sind als die großen 80er Bands. Sie bringen die Moderne und echte Weiblichkeit in die bunteste Spielart des Metal.

supernova

Vom Konzert in Worms habt ihr vielleicht schon ein paar Bilder gesehen und das tolle Video mit der Konfettikanone (siehe Facebook). Es ist auch die Band, von der ich die quietschpinke Schallplatte verlost habe und diese dann eigenhändig beim Gewinner ins Haus gebracht habe. Das selbstbetitelte Album hört ihr am besten mal über einen Streamingdienst Probe. Die Single „Leave Forever“ gibt’s schon etwas länger, sie ist aber nach wie vor der stärkste Part der Platte.

supernova plasmajets und karla the fox

2. Storm over Lampertheim

Tut mir echt leid, dass ich es noch immer nicht zu der monatlichen Party im hessischen Lampertheim geschafft habe. Irgenwie bin ich an den Wochenenden immer auf Geburtstagen oder bei meinem Freund in Paderborn oder auf größeren Festivals und Konzerten…. es ist einfach der Wurm drin. Und doch bin ich froh, dass es so eine Metalparty in meiner allernächsten Nähe gibt. RoFa, Rockpalast und Co. sind eben doch immer ein Stück Fahrt für die südhessische, badische oder pfälzer Bevölkerung und irgenwann wird sich noch der Tag ergeben, an dem ich meine Leute aus ganz Deutschland mit zu dieser Feier schleppe. Wenigstens ein paar von ihnen, um es kennen und lieben zu lernen.

storm over

Jeden 2. Samstag im Monat in einem liebenswerten Biergarten. Am 13. Mai steigt die nächste. Das Veranstaltungstitelbild spricht für sich und der Eintritt beträgt gerade mal 5 Euro. So who’s going?

3. Des Fest Evil

Das Fest Evil wäre eine nette kleine Alternative für alle, die nicht mit uns am Bang Your Head feiern. Es findet in Manrode, also Ostwestfalen statt und mausert sich von Jahr zu Jahr nach oben, als Verein organisiert und von vielen Sponsoren gerne unterstützt.

fest evil manrode

Weil es so lustig und zugleich traurig ist, möchte ich euch die Anfänge des Fest Evils nochmal so zitieren, wie Veranstalter Maik Scherf sie beschreibt:
Also, der ursprüngliche Start des Fest-Evils war schon im Jahr 2004 geplant. Das Problem war, die damals einzige Band musste aufgrund des Liebeskummers des Sängers kurzfristig absagen, sodass quasi ein Karaoke-Abend draus wurde. Unser Glück war, dass ich mit einem Veranstaltungstechniker (Danke Carsten!) befreundet bin. Sonst wäre ich gar nicht auf die Idee gekommen, ein Festival zu veranstalten. Und da mir der Metal nicht nur wunderbare Musik, sondern auch eine Lebenseinstellung gegeben hat, wollte ich auch was davon zurückgeben.
Dann dauerte noch bis 2009. Leider war mein Mitveranstalter in der Zwischenzeit verstorben (R.I.P. Manuel). Aber dann ging’s richtig rund. Weil ich durch Zufall den Gitarristen von My Cold Embrace traf, kam wieder Leben in die Idee. Auf dem ersten Fest Evil spielten dann My Cold Embrace, Hexenhammer, Dark Rage, Half Path Death und noch 4 andere Bands.

Im Verein sind derzeit insgesamt 35 Leute, mit einem Kernteam von 10 – 15 Personen, die viel von ihrer Freizeit in das Herzensprojekt reinstecken. Das Alter variiert dabei von 16 bis 50 Jahren – eine Sache, die ich persönlich so sehr an der Metalszene liebe. Sie treffen sich grob gesagt alle 2 – 3 Wochen zum Planen. Inzwischen gibt es jeden Tag mindestens eine Anfrage von Bands, die gerne bei ihnen spielen würden – gute Arbeit Jungs und Mädels!

fest evil verein

Ein Teammitglied zu seinen persönlichen Highlights im Zusammenhang mit dem Fest Evil:
Da gibt es über die Jahre verteilt Einige. Schön war es am Anfang, als es uns noch „finanziell“ nicht so gut ging, wenn Bands spontan auf Gage verzichtet haben, das hat mir viel gegeben und auch motiviert weiter zu machen. Schön war es auch zu sehen, wie sich einige Bands im Laufe der Jahre entwickelt haben und immer professioneller wurden. Da gilt meine Dank ausnahmslos allen Bands, die über die Jahre bei uns aufgetreten sind.
Der kurioseste Moment war allerdings, als am Pissoir neben mir jemand anfing wie wild sein Ding zu fotografieren. Der gute Kerl hatte einen Blog auf dem er Fotos von allen Toiletten auf denen er uriniert reinstellt – Sachen gibt’s….

Das Fest Evil bietet einen Campingplatz, auf dem man ohne Zusatzkosten übernachten kann und viele hübsche Pensionen in der ländlichen Umgebung.
Zum Abschied möchte ich euch noch ein paar persönliche Tipps und eine Danksagung von den Veranstaltern weiter geben:
Wer selbst ein Festival plant, sollte sichergehen, ob er dafür die Zeit und die Nerven hat. Es kostet nämlich einige. Auch sollte man schauen, ob in der eigenen Umgebung nicht schon eine ähnliche Veranstaltung existiert. Der Markt ist nämlich fast übersättigt. Und dann sollte man noch mit der Stadt klären, ob es irgendwelche Auflagen gibt und für die Anfangstage ein finanzielles Polster haben. Genau deswegen noch die Danksagung an das Unternehmen metaku für die großzügige Unterstützung!

festevil besucher

Bei dem sympatischen Team, das ich per Facebook kennen lernen durfte, kann es nur geil werden. Hier in aller Kürze das Line-Up erklärt:

Annisokay – junge aufsteigende sympathische Band mit ordentlich Potenzial und Wums
Nitrogods – alte Garde – Leben den Rock wie Lemmi das hört man – bodenständig Live ne Dampfwalze
Thobbe Englund – Supersympathischer Finne, Gitarrenvirtuose – neue Superscheibe mit der er sich von seinen Sabaton-Wurzel verabschiedet
Hopelezz – Der neue Dampfhammer in Sachen Trash – gehen auch gerade steil mit Top neue CD – die Kreator-Nachfolger
Torian – Super Power-Metal aus dem benachbarten Paderborn
Destillator – Stoner Rock – die erste Band aus unserem Dorf die den Sprung auf die Bühne geschafft hat!
Unvermeybar – „Mittelalter Musik“ , werden uns die Umbaupausen versüßen und zum Abschluss noch mal kurz aufspielen
Trapjaw – feinster melodiöser Death-Metal aus Bielefeld – sind noch spontan mit ins Billing gerutscht und werden den Abschluss eines hoffenltich gelungenen Fest-Evil’s bringen
Mavros – Unser Fest-Evil Host der das Pausenprogramm macht und die Bands vorstellt.

Sonst noch jemand coole Geheimtipps aus der Szene? Am liebsten würde ich sie alle kennen….

Metalgirl & Musikliebhaber über Bibi’s „How It Is (wap bap…)“

bibi screenshot

Ich durfte es in den vergangenen Tagen immer mal wieder irgendwo lesen, dass Bibi von BibisBeautyPalace jetzt „Rockstar“ wird und eine Single herausbringt. Heute kam mein Bruder dann mit einem Song an, über den er selbst nur zu lachen schien und sagte beiläufig zu mir: „Das ist Bibi.“
Ich wusste sofort, was er meinte (peinlich genug ^^) und hörte mir den Song erst mit ihm an, dann später nochmal alleine mit dem Video. Eine andere Studentin aus meinem Jahrgang stellte ihn freundlicherweise mit dem Kommentar „ein neuer Tiefpunkt“ auf Facebook und so musste ich nicht mal lange suchen…

Ich sah es mir an und wusste: Darüber muss ich eine Rezension schreiben!

Was qualifiziert mich, dass ich meine Meinung abgeben darf?
Nun, ich schreibe seit Sommer 2013 Reviews zu Alben aus dem weiteren Rock- und Metal Bereich. Ich studiere Musikbusiness und habe, auch wenn das für manche nicht immer so scheint, einen breit gefächerten Geschmack. Erst am Wochenende in Italien erzählte ich meinem Freund, dass sich auf meiner Playlist neben Foreigner, Fatal Smile und Fall Out Boy auch Eminem und Ed Sheeran finden. Ich liebe trashige 80er und 90er Partymucke. Allein schon weil Kindheitserinnerungen! Wenn Beat, Lautstärke und Lichteffekte stimmen, gehe ich mit meinen Freunden zu guter EDM Musik voll ab. Ich feiere einen wortwitzigen, ironischen Rap und genieße in einer Bar sitzend leise Jazzmusik. Ich war meine ganze Kindheit über in einem Musical-, Gospel- und Pop-Chor, kann in Sopran I und II, Alt und irgendwie auch Tenor-Stimme singen (also kleine Terz-Harmonien treffen und so) Notenlesen und auf Partyschlager in Skischuhen Discofox tanzen.
Das dürfte ja wohl reichen, hoffe ich.

Und in all den Jahren mit all diesen musikalischen Eindrücken habe ich noch nie etwas so Schlechtes erlebt wie „How It Is“ von Bianca Heinicke.

Der Gesang

Die Produzenten versuchen zu vertuschen, dass Bibi nicht singen kann, indem sie ihr eine leichte Melodielinie geben, die kaum eine ist. Nur Wiederholungen, keine Sprünge nach oben oder unten. Kein Flüstern, kein Schreien, keine langen Töne, niemand, mit dem sie ein Duett halten muss, nicht mal Emotionen muss sie herüberbringen. Außer ein wenig Jammern, das von guter Laune ersetzt wird.

Die Musik

Keine Ahnung, wer da Akustikgitarre spielt. Aber es ist so ein schönes Instrument und du hast es komplett entehrt. Viel mehr Musik gibt es nicht. Jedenfalls nichts, woran ich mich nach dem Hören noch erinnern könnte, nur so ein bisschen Geklimper. Und es sind ja so viele verschiedene Akkorde!!

2016-06-28_282_Bianca_„Bibi“_Heinicke_von_„BibisBeautyPalace“
Bibi auf einer Filmpremiere. Quelle: Wikipedia

Der Text

Mag sein, dass Bibis Zielgruppe junge Mädchen im Grundschul- bis Mittelstufenalter sind, die noch nicht so gut Englisch können. Aber ich zum Beispiel war damals froh, anhand von Liedern, die mir gefallen, diese Sprache lernen zu können. Mein erster Text, den ich auswendig kannte, war übrigens „In The Shadows“ von The Rasmus. Den hab ich nicht ganz verstanden und trotzdem mit Leidenschaft mitgesungen.  
Bibi beschreibt in stumpfen, eigentlich nur aufzählenden Sätzen ihre aktuelle Lebenssituation. Die ist nicht sehr erfreulich aber auch nicht sonderlich dramatisch. Dann stellt Bibi fest, dass es ganz normal ist, was sie da fühlt und verscheucht ihre „Trauer“ mit… nun, was ist das? Einer „ich hab jetzt gute Laune und singe Schwachsinnssilben vor mich hin“-Melodie? Der Refrain hat ABSOLUT KEINEN TEXT!
Ich glaube, über die Lyrics gab es im Netz bisher die meisten Aufreger… aber sorry, der Song trägt ja auch den Untertitel „wap bap“…

Das Video

What. The. Fuck? Vong 1 Tema und der Atitjud her („Ich habe typische Mädchenprobleme und versuche aber, die Sorgen darüber zu vergessen“) erinnerte mich das Ganze ein bisschen an Taylor Swifts „Shake It Off“. Aber ein Vergleich dieser beiden Produktion wäre die schrecklichste Beleidigung gegenüber Taylor überhaupt. Die hat wenigstens Talent, echten Glamour und ein Team von hochprofessionellen Kreativen hinter sich. Das scheint Bibi nicht gefunden zu haben.
Es gibt ja nicht mal Statisten! xD Das Video selbst hat gar keine so billige Optik, da waren schon finanzielle Möglichkeiten da. Trotzdem ist es so langweilig, ideenlos, gezwungen ästhetisch und pseudo-rosa-regenbogen-magisch, dass man sie auch in die Welt der Teletubbies hätte setzen können. Eine wirkliche Story erkenne ich auch nicht, außer, dass sie von ihrem Schloss voller Glanz und Reichtum in einen Zuckerwattehimmel aufsteigt. Es gibt sogar Luftballons.

Das Konzept

Gibt es denn überhaupt eins? Zielgruppe sind eindeutig die jungen Mädels, die ihre blonde Schönheit anhimmeln als wäre sie eine allwissende Göttin. Selbst denen würde ich aber eher die Songs diverser Disneykünstlerinnen empfehlen als diesen kläglichen Versuch, der sich selbst versucht, Musik zu schimpfen. Disney vermittelt wenigstens Werte und die modernen Filme und Serien haben einen schönen Humor. Bibi vermittelt in diesem Video und Song: nichts. Ich würde ja nicht behaupten, dass ich mit 12 den ganzen Tag Dream Theater gehört habe….. aber… naja, die 1 Mio. Dislikes innerhalb von einem grandiosen Tag… die sprechen wohl für sich.  

Wenn Frau Heinicke den Girls in ihrer Pubertät und davor Tipps geben will, wie sie sich schminken und die Haare machen können, finde ich das gar nicht schlimm. Ihre Videos müssen für uns ja nicht ansprechend sein, aber sie schaden auch nicht. Einfach nicht ansehen, fertig. Unsereins holt sich halt bei Damen wie It’s Black Friday Tipps ab, wie man einen gelungenen Gothic Look kreiert oder sucht Tutorials für ein einzigartiges Corpse Paint. Ist im Grunde dasselbe. Deswegen finde ich es auch nicht tragisch, wenn Bibi einen Duschschaum auf den Markt wirft. Jeder will doch irgendwie was verdienen und was Eigenes machen…

…. aber „How It Is (wap bap…)“ ist ein Verbrechen an der Kunst, dem Internet und der Menschheit.

Viel Spaß:

Erstelle eine kostenlose Website oder Blog – auf WordPress.com.

Nach oben ↑