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Music, the Bizz & Rock'n'Roll

by Karla the Fox

Warum headbangen wir? – eine „wissenschaftliche“ Analyse

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Meine lieben Metalchics und Warriorkings,
habt ihr euch nicht auch schon gefragt, warum der allgemeine Metallkopf diese kreis- oder bogenförmigen Bewegungen mit seinem Haupthaar vollführt?
Mitten im rauen Winter zog ein Forscherteam (sich) aus, um die weltbewegende Frage zu beantworten. Sie führten Messungen durch (z.B. Winkel und Geschwindigkeit des Haarflugs), betrieben Undercover Feldforschung (getarnt durch bei H&M erstandene Metalshirts), befragten ihre Untersuchungsobjekte in nüchternem wie in angeheitertem Zustand und kamen letztendlich auf 6 – wie könnte es anders sein – Thesen, die den Grund für das wilde Kopfnicken erklären könnten.

Wer das Phänomen in freier Wildbahn beobachten will oder selbst gerne betreibt, dem sei ans Herz gelegt, sich vom 13. bis zum 15. Juli 2017 ins schwäbische Balingen zu begeben. Dort findet mit dem Bang Your Head!!! die größte offizielle Zeremonie unter diesem Motto statt.

These Nr.1: „Die Hirndurchlüftung“

Die Feldforscher beobachteten, dass Headbanger bei ihren sozialen Zusammenkünften viel Alkohol konsumierten und mit der Zeit Handlungen durchführten, die kein sinnvolles Ziel verfolgten. Solange sie headbangten, konnten sie weder das eine noch das andere davon tun. Der starke Luftstorm, den ein Nebenstehender verspürte, lässt vermuten, dass das Mähneschwingen einen Belüftungszweck verfolgt. Möglicherweise strömt kühle, sauerstoffreiche Luft von einem Ohr durch bis zum anderen, wenn sie nicht von Haaren verdeckt und in Bewegung sind. Das könnte dazu führen, dass der Alkoholpegel keinen allzu großen Schaden anrichtet, das Gehirn sich erneuern kann. Fällt der Headbanger um, weiß er, dass es genug Bier war.

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Krokus [Press Photo (Bandsintown.com)]
These Nr.2: „Der Kamm“

Headbanger, männlich wie weiblich, tragen in der Regel besonders lange Haare. Sie mit einem Kamm oder einer Bürste zu entknoten, dürfte an eine Unmöglichkeit grenzen. Mathematisch und physikalisch ließ sich beweisen, dass ruckartige Bewegungen in bestimmter Intensität und Richtung dabei helfen, Haarknoten zu entfernen. So könnte das gemeinsame Headbangen nichts weiter als gemeinsam betriebene Körperpflege sein, ähnlich wie das Entlausen bei Affen. Zumal in einer Konzerthalle in der Regel mehr Platz ist als in einem handelsüblichen Badezimmer. Nur bei einem Heavy Metal Konzert ist diese Art der Pflege möglich.

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Slaughter [Doug Elfmann (Las Vegas Review-Journal)]
These Nr.3: „Die Windmühle mal anders“

Diese Motivation zum Headbangen dürfte vor allem unter Männern beliebt sein, wird jedoch von den Frauen adaptiert. Die „Windmühle“ ist eine Tätigkeit, die Männer auch mit ihrem Geschlechtsteil ausführen können. Dieses in der Öffentlichkeit zu schwingen und miteinander zu vergleichen, ist aufgrund unterschiedlicher Gesetze und gesellschaftlicher Normen nicht möglich. Die Haarpracht wird also als Ersatz für den Genitalbereich verwendet. Wer die längste Haarmähne hat und damit am härtesten bangen kann, ist das Alphamännchen. Es soll sogar Männchen geben, die sich damit geprügelt haben.

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Lee Aron [Press Photo (found on rockinstyle.blogspot.de)]
These Nr.4: „Der geheime Morsecode“

Die Tatsache, dass nur auf Metalkonzerten und Partys geheadbangt wird und kein Außenstehender diese Tätigkeit verstehen kann, gehen Sprachforscher davon aus, dass es sich um eine verschlüsselte Körpersprache hält. Langsame Schwünge könnten etwas anderes bedeuten als schnelle, rotierende etwas anderes als bogenförmige. Auf diese These angesprochen reagierten die meisten Headbanger mit Verwirrung und Verneinung, einige wenige lächelten verschmitzt. Es lässt sich nur vermuten, dass die Sprache so geheim ist, dass sie nicht einmal den Forschern gegenüber preisgegeben wurde. Bis zur ersten Übersetzungsmaschine wird es also noch dauern.

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Venom [Press Photo (found on metaljesus magazine)]
These Nr.5: „Das Kopfschütteln über die Welt“

Die Untersuchung zu dieser Ansicht erfolgte nicht nach quantitativen, sondern nach qualitativen Daten. In ausführlichen Einzelinterviews kam heraus, dass viele Metalheads über die aktuelle Lage und Popkultur der Welt sehr enttäuscht sind. Ein einfaches Kopfschütteln reicht da nicht mehr aus. Sie müssen es stärker betonen, heftig schüttelnd zu anarchischer, zeitloser Musik, die in Tönen das ausdrückt, was die Headbanger denken. Armer, armer Weltzustand.

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Michael Schenker [Getty Images]
These Nr.6: „Die BYH-Verschwörungstheorie“

Alles Humbug, sagt eine Forschergruppe, die andere Ideen aufbringt. Sie sagt, das Bang Your Head!!! feiere gar nicht diese wie auch immer begründete Aktivität. Im Gegenteil, das Festival würde seit Urzeiten existieren, unter einem Namen, dessen Bedeutung heute keiner mehr zurück verfolgen kann. In der Neuzeit angekommen dachten die Veranstalter, dass es Zeit werde, etwas zu erfinden, das mit dem Namen „Bang Your Head“ gemeint sein könnte. So erfanden sie in einer Nacht und Nebelaktion die heute so typische Bewegung. Das selbe Team glaubt noch immer nicht an die Existenz von Bielefeld.
Wenn das stimmt: Danke dafür!

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Vain

Die Untersuchungen sind noch nicht abgeschlossen. Weitere Thesen, Beweise und Widerlegungen sind herzlichst willkommen. Alle Neugierigen, Experten und Forschungsobjekte sind noch einmal nach Balingen eingeladen. Nur dort wird sich im Sommer das Rätsel endgültig lösen lassen.

Let’s all headbang together \m/
Eure Foxxy >^.^<

Wenn ihr später mehr über das BYH erfahren wollt, leave a Like ❤

Motley Crue Posed At Download Festival
My personal Highlight: Vince Neil [Press Photo (found on mtv.com)]

Kennt ihr das Fashionlabel 7Sins? Solltet ihr auf alle Fälle!

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Hiermit verkünde ich stolz, offizielle Unterstützerin des Alternative Fashion & Accessoires – Labels 7Sins aus der Schweiz zu sein. Für euch alle bedeutet das: nette Rabatte!! Unten könnt ihr lesen, wie es geht und wo ihr die coolen Shirts etc. bestellen könnt.

Über Instagram habe ich vor ein paar Monaten die ersten Bilder von dieser Marke gesehen und – wie könnte es anders sein – bin an ihnen hängen geblieben, weil eines der Motive einen ziemlich kunstvoll designten Fuchs darstellt.
Kurz später gab es die Möglichkeit, ein Stück aus der Kollektion zu gewinnen und noch ein paar Tage danach kam ein Aufruf von 7Sins, dass sie Promoter suchten, die ihre Kollektion in die Welt tragen.

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Pictures by Jizzy Sleaze

Nun bin ich glückliche Besitzerin des Fuchsmotivshirts. Ich hatte es noch kaum an, doch ich liebe es jetzt schon! Es ist so praktisch! 😀 Weil es einerseits diesen alternativen, nicht-von-dieser-Welt-Touch hat; andererseits ist es super alltagstauglich und für jeden Anlass zu gebrauchen. Es ist leicht und weich und handbedruckt. Alle Daumen hoch. Mal wieder was Graues, nicht nur schwarze neue Sachen in der Garderobe…

Mein Freund war auch gleich so lieb und hat ein paar Bilder von mir in dem neuen Shirt gemacht. Ich kann euch schon mal warnen, beziehungsweise beruhigen: die Kleidungsstücke von 7Sins fallen relativ groß aus. Ihr müsst also nicht zur Sicherheit eine Nummer größer bestellen, sondern könnt das holen, in dem ihr euch wohl fühlt. Es gibt natürlich auch Herrenschnitte und Unisex Shirts.

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Pinky Sevensins und ihre Kunstwerke

Gegründet wurde 7Sins von der Tattookünstlerin Pinky Sevensins. Die Designs für 7Sins unterscheiden sich nicht so sehr von dem, was sie ihren Kunden auf die Haut sticht, nur ist es noch detaillierter und filigraner. Es ist interessant zu sehen, wie der Verlauf von ihren ersten Kollektionen bis heute geht. Der Stil ändert sich ständig und bleibt doch ’sündig‘. Am besten seht ihr das in der Fotogalerie auf Facebook.
Auf der Homepage lassen sich nur die aktuellen Stücke bestellen, doch Pinky reist immer wieder zu Messen und ähnlichen Veranstaltungen und dort gibt es immer mal wieder auch Überbleibsel der alten Stücke zu kaufen.

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Ihr wollt ein Teil von 7Sins? Jedes einzelne ist mit viel Liebe und Charakter hergestellt worden. Jedes Motiv wird von Pinky selbst designed und bedruckt und ich finde, sie verdient unsere Anerkennung und Unterstützung. Eine großartige Künstlerin.
Wenn ihr euch im Shop etwas bestellen wollt, vergesst auf keinen Fall, meinen Rabattcode einzugeben! Der lautet shopping_with_karla. Damit erhaltet ihr 15% auf jedes Teil. Egal wann, egal wie viele.

PS: Laut Angabe des Labels ist der Fuchs übrigens das beliebteste Motiv der derzeitigen Reihe. Das letzte Bild ganz unten zeigt die drei Artikel, die ich gewählt hätte, wenn es das Fuchsshirt nicht geben würde. Nachschauen lohnt sich für euch auf jeden Fall, denn das sind noch lange nicht alle Bildchen.

Ich hoffe, ich seh euch bald in einem exklusiven Stück von 7Sins!
#proudtobeasinner
Eure Foxxy ❤

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7 Sins—-> Onlineshöp!! [Get your piece here]

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Check out Charlie A!! Auch sie ist #proudtobeasinner

Charlie A

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Wer kennt Matteo VDiva Fabbiani von Hell Boulevard? Er liebt das Label von Anbeginn.
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Selbst das bekannte Model Psychara trägt 7Sins.

 

„I suck at selfies so I started shooting.“

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Jenna Rütter Fotografie

So kurz und einfach beschreibt MadMoiselle Peachy, wie es dazu kam, dass sie heute ein sehr gefragtes Model im Alternative Bereich ist. Klingt ziemlich simpel und ihre genauere Erklärung ist noch erstaunlicher: Irgendwann fiel mir auf, dass ich außer Schnappschüssen auf Partys keine schönen Bilder von mir habe, und habe mir deswegen eine Fotografin für hübsche Portraits gesucht, die damals solche Schülerspecials anbot.. und als die Bilder online waren, ging es mit den ersten Anfragen los. Es war also auf keinen Fall beabsichtigt, da irgendwas drauß zu machen, es kam alles eher zufällig.“

So kam es, dass sie heute ein wundervolles Portfolio voller Bilder hat, das ständig wächst und das ihr unbedingt verfolgen solltet. Viele davon waren Auftrags- oder Pay Shootings, zum Beispiel für den EMP, Badly Wear, RAM Longboards, Goodnight Medusa Lingerie, Mac’s Mystic Store, Marquis Fashion, das Sleazefest, Tattuu Drohnenakkus, Megabosch, Maria Lucas und diverse Latexlabels. Außerdem läuft sie über Laufstege, durfte in Wacken in einem Boxring tanzen und fährt als „Pool Girl“ auf der 70000tons of Metal Tour durch die Weltmeere.

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2colored – photography

Natürlich hört sich das alles sehr abenteuerlich an und viele Mädchen denken sich, dass sie das auch gerne tun würden. Doch wenn es so plötzlich und unverhofft wie bei „Peachy“ passieren kann, dann ganz ehrlich Mädels, was hält euch davon ab?? Fangt doch gleich heute damit an, euch einen Fotografen zu suchen und seht, was passiert.
Mir sagte MadMoiselle Peachy, dass es nicht allzu viel Grund zum Beneiden gäbe, denn wie jeder Job ist er mit viel Aufwand, wenig Schlaf und Arbeit im Hintergrund verbunden, den keiner sieht. Allein die Reisen durch das Land, das ständige wach und „on“ sein… ich glaube ihr, dass das stimmt und dass Modeln wirklich nicht immer nur so glamorös ist, wie viele sich das vorstellen.

An Peachy’s Bildern gefällt mir, dass sie zum Teil sehr freizügig und somit „rock’n’roll“ sind, nie aber vulgär oder billig werden. Viele haben einen dunklen Touch, sind elegant und mystisch. Meine liebsten Beispiele findet ihr hier im Artikel.

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Photodesign Richter
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Alexkl

 

Ein paar Fragen hatte ich noch an, zum Beispiel zu den Outfits, die sie auf den Fotos trägt:

Kaufst du all die Klamotten, die du auf den Bildern trägst oder sind sie geliehen?
„Ein Großteil der Sachen gehört mir, ich kriege aber auch öfters Kleidungsstücke von Designern für Shootings geliehen und in seltenen Fällen sogar gesponsert.“

Wenn jemand solche kaufen will, kannst du ein paar Shops und Designer empfehlen?
„Wenn mir ein Designer für ein Shooting was zur Verfügung gestellt hat, dann verlinke ich ihn immer in den Credits, so ist er für Interessierte ganz leicht zu finden. Privat kaufe ich gern bei Ebay oder Etsy, stöbere in der Stadt durch diverse Läden und bestelle sonst ganz gerne bei Dollskill, Disturbia, Killstar, Sheinside, Asos und ähnlichen Läden.“

Hast du ein Lieblingsoutfit (inklusive Bild)?
„Puuuh, das ist schwierig, ich hab schon soo viele schöne Dinge von talentierten Menschen tragen dürfen .. einige der Highlights waren auf jeden Fall der goldene Body von Miss Overdose, die in Handarbeit hergestellte Rüstung von Metal Artisans und diverse wunderschöne Latexteile.“

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S L. P H T G R P H Y

Die 70000tons of Metal ist gerade vorbei und Patricia, so ihr richtiger Name, musste zurück kommen ins kalte Europa. Schon mehrfach war sie nun als Pool Girl bei dieser Heavy Metal Kreuzfahrt dabei. Doch wie schafft man es, dort an Bord zu kommen?
„Seitdem ich 18 bin, arbeite ich auf kleineren und größeren Festivals, und da die Metalszene ja bekanntlich recht klein und international ist, wurde ich von einer Freundin, mit der ich auch schon diverse Male erfolgreich zusammengearbeitet habe, empfohlen. Meines Wissens nach wollen sie dieses Jahr einführen, dass man sich ganz normal auf den Job bewerben kann.“

Was sind dort deine Aufgaben?
„Wir begrüßen die Gäste und teilen ihnen die Programme aus, filmen und führen Interviews mit Cruisern und Bands für 70000tons.tv, verteilen Sonnencreme, Handtücher, sind bei Fragen und Unsicherheiten zur Stelle (neben Englisch muss jedes Poolgirl noch mindestens eine Fremdsprache können), shooten das Pressematerial und so weiter .. ganz normale Hostessenaufgaben.“

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die Pool Girls, Schnappschuss

Wie ihr seht Girls, ist 2017 die Chance für euch, euch dafür auf normalem Wege zu bewerben und dann Anfang 2018 in See zu stechen. Ich wünsche euch jetzt schon mal viel Glück.
Ein paar abschließende Fragen noch an Peachy, denn wie ihr seht, hat sie noch viel Potential und den Metal im Blut…

Hast du noch größere Ziele in deiner Karriere?
„Ich habe jetzt schon mehr erleben dürfen, als ich es mir je zu träumen erlaubt habe – neben der kreativen Arbeit habe ich wundervolle Menschen kennen gelernt, Freunde gefunden, Orte bereist .. allein wenn ich das noch einige Jahre so weiter machen dürfte, wäre ich mehr als glücklich. Ich werde mich anstrengen so gut es geht, aber ich möchte auf keinen Fall, dass krankhafter Ehrgeiz mir den Spaß und die Leidenschaft an der Sache nimmt – von daher: ich geb‘ mein Bestes, aber was daraus wird, lasse ich alles auf mich zukommen 🙂 „

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Moritz Maibaum Photography


Was ist deine Lieblingsband und was dein Lieblingsfestival?
„Puh, die Frage nach der Lieblingsband kann ich nie beantworten, das hängt für mich von so vielen Faktoren ab .. allerdings wird Alice Cooper immer einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen haben, da ich durch ihn die Metalszene entdeckt habe und alles mit ihnen ihren Anfang nahm. Und zum Lieblingsfestival kann ich nur 70000tons of Metal sagen – auf keinem anderen Festival hab ich schneller das „Metal Family around the World“ feeling gehabt, als auf diesem Schiff, und die Kulisse ist, so sehr ich Lagerfeuerromantik, Zelten etc. liebe, nicht zu schlagen. Dicht gefolgt von den Metaldays in Slowenien.“


MadMoiselle Peachy auf Facebook
Instagram
Modelkartei

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Plattencover dirty d’sire
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Alexkl

 

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Peachy for EMP
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Bommi (Thomas Burggraf)

Erfolg in der Kreativbranche? – Erschaffe etwas, das nur du trägst.

Die Warpaint Streifen von Nikki Sixx, die ich schon einmal genau beschrieben habe. Das Make-Up von Kiss, also der Demon und so. Der Zylinder mit dem Gürtel von Slash. Elvis‘ Haartolle. Die roten Haare/Mütze der Twenty One Pilots. Von mir aus die Pyramiden auf den Köpfen von Deichkind und Cros Maske. Ihr müsstet sie alle nur einmal kurz sehen und hättet schon den Namen des dazu passenden Künstlers im Kopf. Plus ein paar Songs und ein paar Eindrücke und ob ihr es gut oder schlecht findet.

Jeder, der in der heutigen – bildorientierten – Zeit als Kreativer/Künstler/(Selbst)darsteller unterwegs ist, sollte sich etwas zulegen, das er immer trägt und das irgendwann mit seiner Persönlichkeit verschmilzt. Nennen wir es einfach mal „Unique Styling Point„, angelehnt an den oft gepriesenen USP, den „Unique Selling Point/Position“. Doch heute soll es nur um optische Dinge gehen, keine qualitativen Aspekte. Ich will euch erklären, warum ich das für so wichtig halte und euch ein paar Inspirationen geben.

Warum solltest du so etwas haben? Nun, angedeutet habe ich es ja schon und es dürfte auch recht einleuchtend sein: Die meisten erfolgreichen Musiker besitzen dieses eine Teil oder diesen einen Stil, der sie sofort erkennbar macht. Die Frisuren der Beatles, die Kostüme von Abba, die Monster von Lordi, TheOther und Slipknot – die Liste könnte endlos weiter gehen. Wer es schafft, sich ein solches Item von vorne herein zuzulegen und von Anfang an damit an die Öffentlichkeit tritt, hat im Anschluss den Vorteil, dass er immer von jedem sofort wieder erkannt wird.
Wir werden jeden Tag von Bildern überflutet. Von Musikern, die im Falle des Heavy Metal mit langen Haaren und schwarzen bedruckten Shirts cool oder böse in die Kamera gucken. Drei bis sechs von ihnen nebeneinander. Einer hat vielleicht kurze Haare weil ihm sein Job keine lange Mähne erlaubt. Merken tut sich diese Personen keiner. Das Bandlogo ist am besten noch schwer lesbar und das war’s dann.

Lol😂🎩 @slash @franksidoris @brentfitz @toddkerns @myleskennedyofficial ❤️ #horse #slash #slashhorse

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Wie funktioniert es?

Der Unique Styling Point muss kein „Kleidungsstück“ sein. Besser nicht, denn das schränkt euch extrem ein und ihr müsstet es ständig waschen etc. Besser sind Accessoires oder Körperkunst. Es könnte zum Beispiel eine auffällige Kette sein, eine ungewöhnliche Haarfarbe oder Kombination mehrerer, eine Art, sich zu schminken, eine Farbe, die sich immer wieder in der Garderobe findet, ein immer gleicher knalliger Lippenstift, eine bestimmte Jacke, ein Gürtel, ein Haarteil, ein Handschuh, ein paar Schuhe, oder, oder, oder. Wichtig ist, dass ihr ihn liebt, dass er etwas über eure Persönlichkeit sagt und dass ihr ihn bei jedem wichtigen Event, bei dem ihr mit Menschen aus eurer Branche zu tun habt, tragen könnt.

Rock and roll 🤘🏽🤘🏽 We mean Trick or treat 🎃🍄😂 #halloween2016 #kissmakeup

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Und warum?

Der größte Vorteil liegt auf der Hand: Ihr werdet daran erkannt und er sagt viel über euch aus. Selbst wenn euer Networking-Smalltalk-Partner über alle Maßen einen im Tee hatte, könnte er sich daran erinnern, wenn ihr euch das nächste Mal wieder seht, vor allem aber auf Plakaten und im Internet. Im sich ständig verändernden Instagram Feed zum Beispiel erinnert man sich an kein Gesicht länger als 10 Sekunden. Es sei denn, es hat eben so einen UStP.

Es ist so offensichtlich, dass ich diesen Text eigentlich gar nicht schreiben müsste. Zu viele gute Beispiele gibt es. Ich möchte es euch nur ins Gedächtnis rufen und sagen, dass es wirklich funktioniert. Bitte brecht es nicht über’s Knie und rennt morgen los um euch einen super schrillen Schal zu kaufen. Viel besser ist es, wenn ihr etwas habt, das euch gut gefällt und nach einiger Zeit feststellt: Das ist es! Das ist es, was ich von jetzt an auf jedem Festival dabei haben werde. Damit fühle ich mich wohl und wie ich selbst. Das werde ich tragen, wenn meine Band Pressebilder macht. Wenn ihr das einmal gefühlt und entschieden habt, behaltet es bei. Selbst wenn ihr besagten Artikel nachkaufen (oder nachfärben o.ä.) müsst. Da wir in einer Zeit leben, in der alternativer Style fast überall akzeptiert wird, sind eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt.

The only moth I'm not afraid of…yes I'm afraid of moths🖤 @socialrepose #socialrepose

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Vor allem Bands in ihren Anfängen machen den Fehler, dass sie ihren Helden nacheifern wollen. Von diesen kopieren sie dann besagte Erkennungsmerkmale. Für die ‚Helden‘ und für uns ist das ein Beweis, dass es funktioniert. Das Ziel sollte aber sein, dass irgendwann jemand deinen UStP klauen will, um zu sein wie du und das auch auszudrücken.
Wenn er in einer Karikatur von dir vorkäme, hast du es geschafft. Dein Name muss gar nicht mehr unter dem Bild stehen, man erkennt dich auch so. Jemand kann an Fasching als du gehen und die anderen erkennen es? Das wäre der ultimative Erfolg.

Für den Anfang macht es sich eben einfach gut auf Pressebildern, für harmonisch gestaltete Social Media Auftritte oder wenn du Leuten aus der Szene im Reallife begegnest.
Das funktioniert eben nicht nur für Musiker, sondern auch für Model, Designer, Youtuber, Blogger, Modemacher, Tänzer, Influencer, Tätowierer und so weiter. Eigentlich für jeden, denn heute wünscht sich ja auch jeder Follower und die Zugehörigkeit zu einer Lebenswelt außerhalb des Dorfs und der Familie.

In meinem eigenen Fall funktioniert es so mittelmäßig gut. Was sich inzwischen eingebürgert hat, ist, dass ich der Fuchs bin. Ich bekomme viele Sachen mit Füchsen geschenkt, geschickt oder gezeigt – und ich liebe es. Es heißt, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Meine Signature Pieces dazu sind vielseitig. Die roten Haare, der puschelige Schwanz, den ich mir an die Gürtelschlaufe hänge, die Mütze und neuerdings die besprayte Jacke und das Tattoo. Das sind viele Dinge, durch die sich aber ein roter Faden zieht und die ich nach Lust und Laune und auch ein wenig nach Wetter kombinieren kann.
Was ich auch immer häufiger mache, vor allem wenn es zu Glam-Events geht, sind die Leoflecken an meiner Schläfe. Inspiriert sind sie von Kat von D., die inzwischen fast nur noch rote Kleidung trägt und die beschriebene Strategie perfektioniert. Sie hat ihren eigenen unverkennbaren Look.

Wenn du etwas hast, das in die Kategorie passt, du dir aber unsicher bist, probiere es zuerst bei (Open Air) Festivals, bei einem fantasievollen Fotoshooting oder auf der Ski Piste aus. Das sind die drei Gelegenheiten, bei denen „modisch“ alles geht. Bald ist auch wieder die närrische Zeit. Wenn ihr darauf steht, nur los. Tragt das, was euch im Kopf aufgetaucht ist und schaut, wie wohl ihr euch darin fühlt.
Wenn ihr gerade eine Band gründet und professionell rauskommen wollt, überlegt euch das gerne in einer richtigen Besprechung. Alle gemeinsam eine Sache oder jeder was eigenes?

Nun denn, viel Spaß. Werdet kreativ. Holt gerne auch die Bastelschere und die Nähmaschine heraus. Macht euch dieses Türkis zu Eigen. Oder diese schwarze Strähne. Mich würde sehr interessieren, was ihr macht und ob ihr schon einen Unique Styling Point gefunden habt.

Eure Foxxy


 

Der farblich abgestimmte Instagram Feed in Perfektion:

oliviaemilyx

kaylahadlington

silverscy

Foxxy’s ultimativer Lerntipp und warum die GEMA so inspirierend ist!

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Ich hatte in dieser Lernphase tatsächlich eine Lieblingsdefinition..

Lange ist es her, dass ich das letzte Mal einen neuen Blogartikel mit wirklich selbst geschriebenem Inhalt verfasst habe. Zwischendrin nur schnell das „10 Fragen an“ mit Timmy von den New Roses. Echt traurig, ich hatte schon Entzugserscheinungen. Die letzten Wochen waren bei mir nämlich von einer einzigen Sache geprägt: Lernen -.- Das 3. Semester ging zu Ende und ich musste mich in Sachen „Konzerte & Events“, „Projektmanagement“ und „Musikbusiness Basis“ testen lassen.
An sich echt interessante Sachen – aber genau darin lag das Problem!

Doch nun erst mal zum Lerntipp:

Im letzten Sommer habe ich aus einer Not eine Tugend gemacht. Das Bang Your Head!!! fiel (wie es das dieses Jahr wieder tun wird) mitten in die Klausurenphase rein. Ich schrieb sowohl donnerstags als auch freitags während des Festivals jeweils eine Prüfung. Ich konnte deswegen nicht die Uni schleifen lassen, aber ich WOLLTE UNBEDINGT DA HIN!! Also was macht Foxxy? Nimmt sich ihr Diktiergerät, das sie eh fast immer dabei hat, und quatscht sich die ganzen Merksätze, Formeln, Listen, Beispiele und Eselsbrücken da rein.

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mal ein paar Ideen klauen…..

Das hat zwei Vorteile: zum einen ist man gezwungen, es laut auszusprechen. Es heißt, man erkennt, dass man etwas verstanden hat daran, dass man es jemand anderem erklären kann. Der „jemand andere“ bin zwar in dem Falle ich aber das Prinzip ist das selbe. Schon das Aufzeichnen ist ein wichtiger und guter Schritt im Lernprozess. Dann hat man eine Aufnahme, die man überall und jederzeit abspielen kann. Im Auto, beim Spaziergang durch die Stadt mit Kopfhörern, beim Nägel lackieren, Bilder malen (hab ich auch gemacht in der letzten Zeit) oder abends im Bett als Hörspiel (ich gebe zu, meistens hat es ‚gewirkt‘ und ich bin während dessen eingeschlafen..^^). Aber es ist halt sehr effizient und irgendwann hört man nicht mehr zu, dann merkt man, dass man die Sachen hundert Mal gehört und so langsam im Hirn abgespeichert hat. Bei dem BYH konnte ich die Aufnahmen also auf den Fahrten nach Balingen und zurück immer wieder durchhören und Karteikarten hatte ich unterm Pavillon auch dabei.

Ein zweiter Tipp, der mir erst später einfiel und der sich vor allem gut für das Merken von Wörter-Listen eignet: Kurzgeschichten daraus machen. Nehmt als Rahmenhandlung am besten etwas, das euch zur Zeit eh viel beschäftigt oder mit dem ihr besonders vertraut seid. Dann funktioniert es auch und ihr sitzt nicht am nächsten Tag da und habt die Geschichte vergessen.. Sie muss nur alle Wörter enthalten, die in eurer Liste vorkommen.

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war nicht klausurrelevant – hab ich mir trotzdem gemerkt xD

Einfach war es natürlich trotzdem nicht, zwischen drin immer mal wieder die Nerven zu verlieren oder einfach keinen Bock mehr zu haben, ist wohl normal.
Themen lernen zu müssen, die einen persönlich interessieren, bergen aber noch eine andere Gefahr: Man schweift sehr schnell ab vor lauter Inspiration. Gut, die GEMA ist noch eine der am wenigsten ‚beflügelnden‘ oder ‚inspirierenden‘ Gegenstände meiner Prüfungen – da gebe ich zu, das war wohl eher eine Clickbait Aktion 😉
Je mehr ich aber über Crowdfunding und Sponsorensuche, Tourmanagement und Networking, Phononet und Trendforschung lernen muss, desto mehr bekomme ich hunderttausend Ideen und richtig die Lust dazu, die alle sofort umzusetzen. Meine Notizliste auf dem Handy und die Messengernachrichten an mich selbst glühen. Deswegen wird hier in den nächsten Wochen auch besonders viel passieren. Stay tuned, kann ich nur sagen.

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#Laaangeweile!

Ach, wer möchte, kann mich übrigens auf Snapchat adden (@karlathefox). Das ist nämlich auch so ein netter Ablenker, wenn man eigentlich fokussiert sein sollte.

Coming up näxt: Madmoiselle Peachy stellt sich vor :3

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Dann ein verrückter Haarstyle, meine erste offizielle Kooperation mit einer Modemarke, eine Band bei der Probe im Club besuchen und eine super coole Geschenkidee für alle Metalheads und deren Nachwuchs. Unter anderem…
Aber wenn jemand Bock haben sollte, eine Crowdfunding Kampagne zu starten oder sich bei der Initiative Musik zu bewerben, hätte ich jetzt echt Lust, mitzuhelfen 😀 #meinernst Und dann werde ich noch Pinterest ausbauen, endlich mein Youtube Video für Kalle-Rock voran bringen (leider etwas schleifen gelassen, auch vor lauter Lernen), vielleicht ein cooles Shooting mit einer Fotografin machen und, und, und.
Ach wäre man beim Rechnen und Auswendinglernen doch auch mal so euphorisch motiviert……

Freu mich auf den Frühling mit euch ❤
Eure Foxxy

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Im Portrait: Timmy von The New Roses

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Hier kommen 10 ‘mehr oder weniger sinnvolle Fragen’ an Timmy Rough, den Sänger einer vom Alter her jungen – in der Seele aber tief verwurzelten Band – The New Roses. Sie spielen und leben den Hard Rock noch so, wie er geboren wurde. Angelehnt an AC/DC, Kid Rock, B.B. King, Aerosmith, Metallica und Konsorten.
Das Coolste daran ist, dass sie aus Wiesbaden kommen… von wegen Piraten und Prärie.

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1. Was ist das letzte, was du gegessen hast?
Einen halben Sack Estrich (eher unfreiwillig)

2. Wie genau stehst du nun mit der Poppe in Verbindung?
[Anm. d. Red: hatte gehört, dass einer der Band mit der Popakademie (=Poppe) in Verbindung steht, kannte aber keine Details]
Ich glaube, die offizielle Bezeichnung dafür heißt „Studieren“, aber was ich da gemacht habe, fällt eher in die Kategorie „Special Guest“.

3. Die unnötigste Person der Welt heißt:
Jeder ist für irgendwas gut. Bei manchen muss einfach nur viel genauer hinschauen, als bei anderen.

4. Wenn du dir eine magische Fähigkeit aussuchen könntest, was hättest du gerne?
Beamen. Meine besten Freunde sind auf der ganzen Welt verteilt. So könnte ich zum Feierabendbierchen in z.B. Washington DC vorbeischauen.

5. Wie sehen die Socken aus, die du gerade trägst?
Etwas feucht, aber reinste Merinowolle

6. Gibt es ein Festival, bei dem du jedes Jahr dabei bist?
Als ich anfing in Bands zu spielen, hörte ich auf, auf Festivals zu gehen. Natürlich auch eher unfreiwillig.

7. Beschreibe die New Roses in 5 Wörtern!
Rock and Roll…Roll…Roll

8. Was ist deine schlimmste Eigenschaft?
Ich bin sehr naiv.

9. Was deine Beste?
Ich bin sehr naiv.

10. Playstation oder X-Box?
Ein bisschen Bi schadet nie


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New Tattoo! – Watercolor Style

Hallo liebe Leute! Heute ist ein wunderschöner sonniger Tag und der erste, an dem mein frisch gestochenes Tattoo nicht juckt, wenn ich eine neue Schicht Bepanthen drauf geschmiert habe! *freu* Ist aber auch an einer doofen Stelle. Genau da, wo der BH-Träger drüber geht…

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Das Fuchsmotiv wollte ich schon ewig. War mir aber nie ganz sicher: Wohin, welcher Stil, wann?… denn Tattoos haben es nun mal an sich, dass sie bleiben. Man trifft da eine Entscheidung fürs Leben. Trotzdem wollte ich es unbedingt.
Vor Kurzem habe ich dazu einen Satz gelesen, der mir sehr gut gefällt: „Meine Tattoos werden mit 70 scheiße aussehen? Wenn das mit 70 mein größtes Problem ist, hat es mich doch gut erwischt.“
Lesen, sacken lassen, allen an den Kopf knallen, die sich niemals was stechen lassen würden 😉

Back to the Ernst of the Leben.
Ich wollte es unbedingt im Winter machen, damit es rechtzeitig zum Frühling fertig und verheilt ist. Das ist mir ganz gut gelungen, ich musste bloß 3 Wochen auf meinen Termin warten.
Der Laden, in dem ich es hab machen lassen, heißt Hautkultur – Tattoo Piercing More. Ich bin auf ihn aufmerksam geworden, als ich mit meiner Sister in Musicbiz-Crime Nessi zu einem ihrer Piercingtermine gegangen bin. Die Leute dort waren mir gleich sympatisch und es ist in Laufentfernung zu meiner Wohnung. Die Bewertungen auf Google waren auch sehr gut und sie haben eine Gasttattowiererin, die sich auf den Watercolor Style spezialisiert hat. Perfekt.

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Ich wusste nicht, dass es so heißt, hätte es mir aber denken können. Auf Instagram habe ich immer wieder Tattoos gesehen, die nicht flächig ausgemalt waren, sondern irgendwie fleckig, verwaschen und mit weißen Stellen versehen waren. Das fand ich cool und somit war klar, wie ich den Fuchs haben wollte.
Die Künstlerin heißt Mariana Motta und kommt aus Barcelona. Sie lernte Studioinhaberin Petra auf einer Messe kennen und kommt seitdem regelmäßig vorbei.

Das Stechen dauerte etwa eine Stunde, der Termin mit Vorbereitung insgesamt anderthalb. Beim Preis sagten sie mir, ich solle mit bis zu 200 Euro rechnen. Am Ende waren es doch ’nur‘ 150 Euro und ich finde, das ist ein sehr guter Preis für das schöne und gar nicht so kleine Motiv.
Hautkultur scheint allgemein ein Laden zu sein, in dem du mit fast jedem Wunsch vorbei kommen kannst und einer der Artists wird es dir dort stechen. Es gibt ja auch so Tattowierer, die nur absolute Unikate oder nur Schwarz-Grau oder so machen. So kam es mir dort nicht vor, weil sie einfach so viele Leute im Team haben, die alle ganz unterschiedliche Sachen können und mögen.

Schmerzen? Bei den Konturen schon. Da dachte ich am Anfang: „Fuck. Und das musst du jetzt eine Stunde lang aushalten?!“ Kaum setzte Mariana aber zu den Schattierungen und Farben an, war alles in Ordnung. Das fühlte sich an wie eine Druckmassage und ich fand es fast schade, als der Termin vorbei war. Ist nämlich sehr entspannend, einfach mal dasitzen zu können und nichts tun zu müssen. Ja gar nichts tun zu dürfen. Einfach ruhig halten, bisschen Smalltalk und der Musik, die von der Spotify Playlist kam, lauschen. Das war toll.
Endlich habe ich meinen USP (*zaghaftes Räuspern in Richtung meines Jahrgangs*) auf der Haut und ich freu mich darüber wie ein kleines Kind 😀

Was ist euer Lieblingstattoo auf eurer Haut? Oder was würdet ihr euch gerne noch stechen lassen?

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Noch ein paar Watercolor Motive #wctattoo

#skulltattoo #skull #rosetattoos #rose #wctattoos #watercolour #fusionink #skinartmag

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Galaxia ✨💫🌒🌎🍄🎨 #watercolor #jessicadamasceno #aquarela

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Rest in Sleaze Festival – Interview with Dave’s Mother

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Dear little Sleaze fans from all over the world… I wasn’t there yet, but I heard it is always a great time to be at the RiS festival up in Stockholm.

Since the year of 2006 it is held to celebrate the memories of Crashdiet’s original singer and founder Dave Lepard. He commited suicide in January of 2006 because of his depressions. Now, exactly 11 years later, I dared to send a message to his mom, Liz. I got told from many people that she is a very kind woman who is always there to help and is by now organizing most of the Rest in Sleaze Festival by herself.

dave-lepard

Every year she gathers many of the best bands of the field. For an example last year there were Sweet Creature (of course), The Cruel Intentions, Alter Egon, Niterain, Bulletrain, the Trench Dogs and 44 Caliber.

This is what Liz told me about the festival, her son and all the amazing fans who are coming together year after year….

When was the fist time that the idea of making a festival came to your mind?
The first memory concert was held by the record company in 2006, some months after his death. It was a small one with just friends. The first real one was in 2007 at the Debaser on the 20th of January. After that I did it by myself.

How big is it, how many fans were there?
It has always been full of people at the concerts, about 600 people.

Did you become friends with the bands who played there? How are they personally?
Yes i know all the guys, it’s about 45 bands so far. And I must say, the guys are lovely. I love them, they are kind and polite.

Does any of the money from the RiS go to benefit organisations?
About money, yes I have always given one band money from a found I made. And this last RIS i will give money to the organisation suicide prevention, SPEC.

Is there any merch available?
I have 5 T-shirts left from the last Rest in Sleaze.

Do you remember the first words Dave spoke as a baby?
Haha… it’s 36 years since he was a baby! But i guess it was mamamama, babababa like all babies!

Did you like the glam and sleaze music in your youth?
When i was young there where no Glam and Sleaze! It was Rock’n’Roll, Elvis Presley, the Batles, Rolling Stones and later in the 60s it was Creadence Clearwater, Kinks, the Who…. you see I’m not 30 years! I’m 66 years!

What is your personal favorite type of music?
I do love sleaze, thats the music I listen to, and of course I love to listen to David.

——————————————-
Dear Dave, although I never got to know or see you I think you started something really big and nowadays many musicians are inspired by the stuff you did. You somehow became a legacy. Not quite, but almost Club 27. We should all just thank you, your band and now even your mom for the crazy awesome shit you do and did.

Thänxx for that! We love you ❤

Sincerely, your midnight foxxy with the risky biz 😉

ris-plakat

6 verrückte Storys, die das Fanleben schreibt

pepe und ich

Ein kleines Spiel aus purer Langeweile. Draußen kann man gerade eh nicht viel machen. Deswegen könnt ihr gleich eure besten Geschichten, die ihr wegen eures Fanseins erlebt habt, erzählen. Die geilste Story wird am Ende mit irgendwas belohnt. Das überlege ich mir noch… vielleicht habt ihr ja sogar eigene Ideen, was ihr haben wollt 😀

Noch kurz was anderes: Ein paar haben es schon mitbekommen, es gibt da bald ein Hair Metal Video, das in voller Vorbereitung ist. Das heißt, dass ich am 28. Januar mit einer Kamera und einem Diktiergerät bewaffnet auf der Partymonium einfallen werde und euch beim Posen filmen und zu euren Lieblingsbands und Hair Metal Styling Tipps befrage. Wer noch mitmachen möchte, der kann noch Bescheid geben. Danke nun ganz groß und offiziell an Mara, die vielleicht sogar ihr Zimmer als Drehort zur Verfügung stellt und eine Vorglühparty schmeißt ❤ bitte jetzt kein Project X draus machen, aber wer Lust auf Aufwärmparty hat, kann sich ja mal bei uns melden und fragen, ob noch Platz ist 😉

sticker-flatlay

Oh, und ich hab Sticker bekommen. Die werden ab jetzt strategisch sinnvoll in der Clublandschaft und Co. platziert. Aber pssst, ich war’s nicht! #vandalismus

Also, das Spiel:
Ich werde euch gleich 6 Storys bzw. Fakten erzählen. Alle haben irgendwie mit dem Fansein und seinen Folgen zu tun und sind ein bisschen peinlich, dumm oder ähnliches.
Aber Achtung, nur 5 der 6 Behauptungen sind wahr. Eine ist erfundener Bullshit.
Ihr sollt raten, welche die Falsche ist. Dann könnt ihr in den Kommentaren (egal auf welcher Plattform) selbst ein paar ähnliche Storys erzählen. Von denen sollten wieder alle wahr sein bis auf eine! Dann kann auch unter euren Kommentaren geraten werden, welche Behauptung nun stimmt und welche nicht. Wie viele ihr schreibt, ist egal. Mindestens zwei sollten es halt sein… 🙂

  1. Ich bin mal eine Woche nach Stockholm geflogen, hauptsächlich um ein Konzert von Confess im Harry B. James zu sehen. Um die Kosten niedrig zu halten, haben wir in einem Hostel geschlafen, das scheinbar einen so guten Ruf hat, dass im Zimmer nebenan vier osteuropäische Prostituierte lebten. Das Hostel war ihre Basis und sie wurden immer von den Freiern vor der Tür abgeholt.
  2. Nachdem ich auf dem letzten Bang Your Head!!! die Tigertailz interviewt hatte, boten sie mir an, mit ihnen zu Abend zu essen und besorgten mir einen Cocktail an der Backstage Bar. Mit Jay Pepper schreibe ich heute noch lustige Nachrichten darüber.
  3. Ich lese unglaublich gerne Autobiografien von Rockstars. Da während der Erzählung aber so viele andere interessante Bands und Musiker genannt werden, will ich deren Biografien lesen bevor ich das aktuelle Buch beendet habe. Somit habe ich eine ganze Reihe nicht fertig gelesener Rockererinnerungen zuhause liegen und vermutlich werde ich sie auch nie zu Ende lesen.
  4. Nach einem Konzert von ihnen saß ich mit Santa Cruz in Mannheim in einer Bar. Die Finnen sind so hohe Alkoholpreise gewöhnt, dass die Jungs bei Ladenschluss mit einer Tüte an die Bar gingen und Bier einkauften als wären sie im Supermarkt.
  5. Ich habe mal 100 Euro für ein Mötley Crüe T-Shirt ausgegeben. Eigentlich kostete das Teil ’nur‘ 50 Dollar. Es ist ein umgearbeitetes Einzelstück, das ich auf Etsy.com gekauft habe. Da es aus den USA geliefert wurde (Versandgebühr) und ich dann noch Zoll nachzahlen musste, war ich am Ende bei knapp 100 Euro für ein einziges Shirt.  Hat sich trotzdem gelohnt ^^
  6. Während meines einzigen Metallica Konzerts habe ich meinen Platz ganz weit vorne aufgeben und stattdessen ganz hinten oben gemütlich mit meinen Mädels Kakao getrunken. Vorne war es uns einfach zu eng gewesen und es war ein kalter, regnerischer Tag…

Eigentlich habe ich noch mehr und bessere Geschichten im Kopf. Die will ich aber nicht erzählen, weil auch andere Leute darin vorkommen, die das vielleicht nicht so lustig fänden. Oder die ein oder andere Aktion, die im Nachhinein besser nicht hätte passieren sollen.. lustig war’s trotzdem jedes Mal.

Jetzt ihr! Los. ❤

santa cruz

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