Was ist der Work In Progress Club?

Musiker, die an der Popakademie mit dem Studium beginnen, müssen sich schon in der ersten Woche zu verschiedenen Bands zusammen fügen. Dazu müssen sie durch die sogenannte Bandbörse: Jeder spielt nacheinander auf der Bühne etwas möglichst Gutes aus seinem eigenen Repertoire. Dann trägt sich jeder auf einer Liste ein, mit wem er gerne zusammen musizieren würde. Danach geht es gleich los und die Armen müssen es irgendwie schaffen, zwischen Grundkurseinheiten und Clubtourneen Zeit zum Proben zu finden.

Gestern war der erste WIP Club des 2015er Jahrgangs. Dass man da noch keine ausgereiften Gesamtkonzepte erwarten kann, ist klar. Die erste Priorität ist, Songs geschrieben zu haben, die man drauf hat und sich mit einem Bandnamen auf der Bühne präsentieren zu können. Nach und nach wird sich zeigen, welche Bands gut ankommen und auch von innen heraus das Gefühl haben, weiter kommen zu können.

Die Club Abende finden immer mittwochs statt, sind kostenfrei und jeder der Interesse hat, darf kommen. Soll sogar, denn das Üben vor einem gemischten Publikum ist wichtig. Es gibt merkwürdige Gerüchte, dass sogar Helene Fischer in ihrer Limousine verschwunden sein soll, nachdem sie einen Blick ins Haus geworfen hat…

wip

Gestern standen gleich 10 Bands auf der Bühne mit jeweils 4 bis 8 Leuten. Das ist ziemlich viel, doch es sind dieses Jahr mit den Weltmusikern auch besonders viele Studenten. Aus dem Stegreif fand ich Sev Rosefelt und IN AUGUST am geilsten, aber das ist alles noch so frisch, dass sich noch vieles ändern kann. Das eigentlich Geile am Work Im Progress Club ist aber das Zusammentreffen der unterschiedlichen Jahrgänge. Da waren gestern so berühmte Alumni wie Ziggy Has Ardeur am Start, die 3. und 5. Semester, die noch bei ihren Praktika in aller Welt verstreut sind und zum Teil bis aus Berlin für diesen einen Tag angereist sind (danke Nadine, du bist so großartig!), genau wie Interessenten am Studium. Ich hatte gestern zum Beispiel meine Freunde von Schlüsselkind dabei. Gerade der Work In Progress Club ist eine super Gelegenheit, Studenten auszufragen, wie es bei ihrer Bewerbung so abgelaufen ist und was eigentlich die Anforderungen sind, wenn man es mal geschafft hat. Networken halt, man kann es nicht oft genug sagen.

Und weil Mittwoch ist, gibt es danach super günstiges Bier im Nelson (1,70€ pro Flasche, egal welche Sorte) und so geile Musik, dass ich es übelst feiern würde, wenn die da jede Woche liefe. Hallo, die haben echt Hysteria von Def Leppard gespielt. Und School’s Out For Summer und so ❤ Naja, jetzt ist aber erst mal nix Schulferien wegen Sommer. Jetzt ist weiter arbeiten. In meinem Falle wird mein nächstes Projekt hoffentlich eine Kampagne für Antiheld.

Nächster WIP ist am 18. November. Dann mit anderem Programm. Ihr seid alle herzlich eingeladen.

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