Sinnlose Gedanken, die jeder mal hat…

Baum
Baum auf den Planken. Dadaismus?

Seufz. Ich habe keine Lust.
Ich sollte eigentlich längst vor der Tür sein.
Muss noch zur Bank rennen, neue EC-Karten beantragen. Weil irgendein Idiot gemeint hat, mir meinen Geldbeutel stehlen zu müssen.
Bin ihm ja dankbar, dass er mir meinen Rucksack gelassen hat mit dem Rest, der drin war, sonst wäre ich t-o-t gewesen…aber trotzdem ist das ziemlich frustrierend. Vielleicht ist das aber Karma oder so. Wird schon nen Sinn haben.

Putzen müsste ich auch noch. Auto, Bad, Zimmer. Denn ich erhalte Besuch. Hohen Besuch, auf den ich mich sehr freue. Aber wenn dein Feng Shui noch im negativen Bereich ist, dann wird das schwierig mit der Motivation. –
Motivation ist eh so eine zerbrechliche Sache. Wochenlang gibt man Vollpower wegen irgendwelcher Prüfungen und so – aber danach ist nicht alles vorbei. Nein, wenn du den letzten Stift hingelegt hast und die letzte weit ausschweifende Antwort auf die Fragen deiner Dozenten gegeben hast, dann fängt alles erst an. Dann ist nämlich vorbei mit Schule und Kind sein, dann kommen wieder die richtigen Aufgaben, die ein Erwachsener zu lösen hat. Einmal wieder klein sein…

Ja, also statt mich nun fertig zu machen und in die Welt da hinaus zu treten (die übrigens gerne mal wieder Sonne liefern dürfte..), liege ich auf dem Sofa, höre irgendwas von Berlinale im Hintergrund und EU-Gipfel und lese Blogbeiträge darüber, wie man bessere Blogartikel schreibt.
Aha.
Ein guter Hinweis lautet da zum Beispiel, man solle nicht wie heftig.de sein..auch wenn ihnen der Erfolg Recht geben könnte.
Mh.
Überschrift dies, Bild jenes. Gut, lasst es uns ausprobieren. Ein Baum auf Straßenbahnschienen. Es sollte ja lieber ein Gesicht sein, das ziehe mehr Aufmerksamkeit. Aber ich habe irgendwie keine Lust, mich allen Regeln zu beugen, die irgendein Medienforscher mal herausgefunden hat. Wenn ich damit nicht weit komme, ist es ja wohl mein Problem.

Oder das unserer Gesellschaft *theatralisches Gesülze über den Zustand der Welt an*… vielleicht sind wir von Negativismus und Narzismus überrannt.
Ich zum Beispiel bin nicht Lester Bangs. Ich beschreibe hier fast ausschließlich Dinge, oder Menschen, meistens Musikthemen, die mir gefallen. Ab-Lestern überlasse ich dem Geistesproletariat.
Von mir wird keiner fertig gemacht. Was ich nicht mag, das ignoriere ich. So einfach ist das. Oder manchmal auch eben nicht…. seufz. *theatralisches Gesülze aus*

business
Fragen aus dem Unterricht: Immer und überall arbeiten können – Aber auch müssen?

Was bewegt euch so? Sicher hat jeder irgendein Problem, das ihm gerade permanent im Nacken sitzt. An dem ihr vielleicht frühstens nächste Woche etwas ändern könnt, das aber jetzt schon präsent ist und euch nervt. Oder euch Angst macht. So wie noch nicht bekannt gegebene Noten. Oder eine Bewerbung, von der ihr nicht wisst, ob sie euch da hin bringt, wo ihr hinwollt. Oder habt ihr vielleicht jemandem eure Liebe gestanden und erwartet eine Antwort? Oder gar euren Hass?
Zukunftsängste! Wegen einer Situation auf der Arbeit, wegen anderer Menschen. Politische Fragen! Geldnot? Niemandem gut genug sein zu können. Am wenigsten sich selbst. Oder Familienkrisen? Alles auf einmal; und was hat im Zweifel Vorrang? Eine Sache davon hat sicher jeder, und hoffentlich niemand alles.

Immer wieder, vor allem im Tristen Winter, hat jeder so seine Gedanken, die ihm zu schaffen machen. Und eigentlich wollen wir doch alle etwas Besonderes sein; aber nicht jeder von uns ist es (1. Regel der 10 Popstar-Thesen…auswendig gelernt…ob sie mir weiter helfen?)

Oh, ein bisschen Sonne! ^.^ Durch mein Wohnzimmerfenster. Wie schön. Da kann der morgige Tag gerne kommen, auch wenn heute Abend Arbeit bis kurz vor Mitternacht angesagt sein wird.

Burger
Ach, und ich habe vegetarische Burger gemacht. Das ist doch derzeit der heißeste Shit, oder?

Welchen Sinn hat dieser Beitrag nun? Keinen.
Das sind einfach Sätze, die mir durch den Kopf gehen. Vielleicht ist es aber auch ein Experiment, wer weiß. Jedenfalls ist es theoretisch öffentlich und kann mir nicht wieder aus dem Zimmer gestohlen werden…wie damals, als jemand das Tagebuch der jugendlichen Autorin dieses Blogs gefunden hat. Damals hat mir dieser Vorfall Albträume beschwert. Heute finde ich keine Zeit mehr, meine geheimsten Gedanken so schön ausführlich wie damals in diesem Buch nieder zu schreiben. Es fließt wo anders hin oder nirgendwo. Ob die Folgen davon aber unbedingt besser sind?
Das hier ist aber kein Online-Tagebuch. Es soll um Kunst gehen. Nur hat Kunst aus Prinzip die Eigenschaft, eine Art transformiertes, ausgeschmücktes, gesellschaftstaugliches Tagebuch zu sein. Das Innerste in Form gebracht und festgehalten. Mehr ist es nicht.

Zeit für Selbstoffenbahrung. Bitte zeigt mir eure Kunst.
Oder einen weiteren Baum. Über die freue ich mich immer…

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s