Geheimtipp! RED POISON

red poison album cover

Früh übt sich, wer mal ein richtig versauter Rockstar sein will.
Da haben die vier Jungs von Red Poison gerade einmal alle die Volljährigkeit erreicht, da veröffentlichen sie schon komplette Alben, auf deren Frontseite sich eine nicht identifizierbare junge Dame in scharfen Dessous räkelt. Wohl gemerkt, die erste Aktion, mit der Red Poison weitflächig auf sich aufmerksam gemacht haben, war 2014 der Schülerbandwettbewerb SchoolJam. In der Frankfurter Festhalle haben sie es bis ins Finale dieses landesweiten Contests geschafft. Das ist keine zwei Jahre her und heute haben sie schon einen Plattenvertrag in der Tasche und gehen auf Deutschlandtour.

red poison strand
Rocken wo der Rest der Welt Urlaub macht.

Sie nennen sich Robert Deströyer (Gesang), Hannes Galaxy Breaker (Gitarre), Dorian Tiger (Drums) und Felix Vice (Bass). Sie kommen alle aus Rostock, haben ihr Album bei Jimmy Gee in Berlin aufgenommen und wurden vom frisch gegründeten Label Boersma Records aus Essen gesignet.

Die Jungs haben mit Coversongs ihrer Lieblingsbands an einer Musikschule angefangen. Oben, im hohen Norden, an der Rostocker Ostsee, wo andere Menschen im Sommer Urlaub machen. Wenn man optimistisch ist, hat das was mit der kalifornischen Küste für die USA gemeinsam, nur halt in Deutschland. Laut Red Poison selbst gibt es da oben aber nicht so viel Glam Metal, weswegen sie blitzschnell die Position der Local Heroes gewonnen haben.
Zwar merkt man ihnen in verschiedenen Bildern, Videos und Songs ihre Jugend noch an, doch wenn sie ihr Ding konsequent so durchziehen und mit ihren Erfahrungen wachsen, kann das noch weit führen. Die ersten Eindrücke vom Album sind überraschend gut, das Zuhören macht richtig Spaß, der Stil ist schnell erkannt.

red poison backdrop
Stolze Logopräsentation. Alltag einer jungen Band.

Sich selbst zu ernst nehmen? Kommt nicht in Frage. Red Poison gehen locker an den ganzen Musikzirkus ran: „Ich laber auf der Bühne den selben Mist wie im Leben“, erklärt mir Robert, als ich ihn darum bitte, mir ein bisschen was über seine Band zu erzählen, spezifischer wie man sich eine Liveshow von ihnen vorzustellen hat. Ihre Outfits sind schrill, eng, 80s. Das geht nicht anders, das muss so!!
Ob große Erfolge kommen oder nicht, lassen sie auf sich zukommen, machen sich keinen Stress, wollen einfach nur einen Lifestyle verkörpern. Am 7. Mai werde ich mir in Essen bei der Sleazy R-Evolution-Tour ein eigenes Bild davon machen können.

Meine Rezension zum Album „Red Poison“ auf Kalle-Rock.de

Wer macht mit und gibt dem jungen Glam-Gespann vom Strand eine Chance?

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Oder direkt bei Boersma Records

the sleazy revolution

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