1. Jahr Popakademie… und die nächsten kommen schon.

1. semester nessi
In GK1 musste noch jeder für sich arbeiten. Songanalyse.

Das Jahr des Grundstudiums ist noch gar nicht vorbei. Heute war aber die letzte Grundkurs (GK) Prüfung (Präsentation über Stageperformance und Image einer ausgewählten Band) und in den kommenden Wochen, wenn nur noch Businesskurse auf uns niederstürzen und das Lernen für die Klausuren ansteht, werde ich weder Zeit noch Bock haben, über dieses Studium zu schreiben.

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GK4: Wir sollen ein Rundum Image entwickeln, mit Stageoutfit, Fotos etc.

Wir sitzen in der Mensa und im Foyer, besprechen ein letztes Mal, wer was wann und wie lange präsentiert, dealen mit Farbausdrucken gegen Schokoriegel und merken, dass die Hälfte der Räume heute nicht benutzbar ist – wegen Aufnahmeprüfungen für Musikbusiness.

Das ist gerade mal / schon ein Jahr her?! Krass, egal wie rum. Die Zeit ist mega schnell vergangen aber alles ist schon so vertraut und der Alltag ist ganz anders als er vorher jemals war.
4 Grundkurse haben wir seither als ganzer Jahrgang hinter uns. Und während die Musiker über Notenblättern grübeln und ihre Wochenenden noch für Chorauftritte opfern müssen, dürfen wir Businessleute uns durch Finanzmathematik und Steuerrecht kämpfen. Das ist ganz wichtig, dass man vorher weiß, dass man sich auf ein BWL-Studium einlässt, kein rein kreatives Ding! Sonst wird man davon erschlagen.

Heute waren also lauter unbekannte Gesichter in dem kleinen Haus, in dem schnell jeder jeden kennt, zumindest vom Sehen. Ein Herr sah sogar aus wie ein waschechter Rocker mit blonder Lockenmähne. Er sah jedoch auch aus, als sei er aus dem Studentenalter raus. Ein Mädchen neben ihm trug eine Fransenlederjacke. Dozenten? Gäste? Bewerber?
Ich kenne niemanden aus dem diesjährigen Bewerberkreis, würde es aber unglaublich gerne und freu mich schon drauf.

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GK3: Eine Geschäftsidee ausarbeiten. Wir haben Clubs zum Duften gebracht. Jedenfalls in unserer Fantasie.

Direkt nach der Prüfung ging’s für mich zu den Headquarters von BB Promotion, dem größten örtlichen Veranstalter Mannheims, der aber auch international als Tourneeplaner tätig ist und für fast alle großen Musical-Shows, die im Moment im Land laufen, irgendwo mitverantwortlich ist. Mit der Marek Lieberberg Konzertagentur arbeiten sie auch eng zusammen. Voll cool! *Fangirlverhalten aus* Hatte dort mein letztes Bewerbungsgespräch für dieses Jahr. Die haben natürlich viele Anwärter auf jede Stelle, doch allein mal in diesen Räumen gewesen zu sein, ist cool und da hilft die Poppe eindeutig.

Jetzt fängt die Lernphase an. Folien zusammenfassen, Definitionen lernen, Diagramme abmalen,…. so wie in jedem anderen Studium auch. Noch einmal: die Popakademie ist keine reine Kunsthochschule, an der den ganzen Tag musiziert und designt wird. Sicher haben wir auch mal „Bastelstunden“, doch der Weg zum Abschluss ist anstrengender. Nun also Endspurt des ersten Jahres. Dann ein bisschen frei und ein bisschen Praktikum und dann geht’s ins Projektstudium. Da habe ich den Schwerpunkt Marketing & Vertrieb.
Was da im Detail auf mich zu kommt? Keine Ahnung, aber ich habe Bock drauf. Endlich an richtige Fällen mitarbeiten.

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GK2: Einen Künstler in allen Punkten umschreiben und ‚aufs nächste Level bringen‘

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Viel Glück den Neuankömmlingen! Ich widme mich gleich der Ökonomie.
Oh mann…:-D

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