Blogtausch mit Criticalpixie: Liebesgeständnisse an die Rockmusik

criticalpixie

Den Blog von Criticalpixie habe ich über verschiedene Gruppen und den Seppolog Award kennen und lesen gelernt. Wir merkten schnell, dass wir ein paar Dinge gemeinsam haben. Daher überlegten wir uns, für einen Tag unsere Blogs zu „tauschen“, also Gastbeitrgäe für den jeweils anderen zu schreiben. Thema: Wie wir auf die „dunkle Seite der Musik“ gewechselt sind.
Klogen = ihre Eltern
Der Galan = Ihr Freund
Das ist Pixies Story:

Eine Liebesgeschichte: Rock, Metal und Criticalpixie

Karla the Fox von Music, the Bizz & Rock’n’Roll und mich verbindet, neben einem scheinbar ähnlichen Humor, die Liebe für das, was die meisten als härtere Gangart bezeichnen, wenn es um Musikgeschmack geht. Nach einem Austausch über diverse Kanäle der sozialen Medien kam eine tolle Idee auf, Gastbeiträge zu schreiben, in welchen wir erklären wie wir, sozusagen, auf die dunkle Seite der Musik gezogen wurden.
Tatsächlich passiert es ja nicht von Heute auf Morgen und da irgendjemand immer die Schuld tragen muss, schiebe ich den Peter den Klogen, also meinen Eltern, zu. Denn irgendwie legte mir zumindest ein Part davon den Rock in die Wiege.
In meiner Kindheit gab es noch Kassetten, diese viereckigen Dinger welche man manchmal mit einem Bleistift wieder einfädeln musste, oder zurückspulte. In dieser Sammlung, welche ich nach wie vor wie einen Schatz hüte, befinden sich Johnny Cash, Elvis Presley, Janis Joplin, Twisted Sisters, Rolling Stones – von Tati (meinem Vater) geklaut, Beatles ebenfalls erlaubt geklaut aber auch Bob Marley and the Wailers, die Bee Gees und einige mehr deren Name mir soeben entfallen ist.

Oh ja, Papa was a rollin Stone …
Mit diesen Künstlern verbrachte ich also einen Großteil meiner Kindheit, weshalb es wohl kein Wunder ist, dass ich viele ihrer Songs auswendig kann, oder zumindest konnte, wozu allerdings auch eine kleine Zeitspanne von David Haselhoff begleitet wurde. Allerdings gab es bei diversen Festen, wie Neujahr zum Beispiel, aber auch schon mal ein wenig Pearl Jam, Metallica und Nirvana auf die Ohren, aus Tatis Anlage. Bis heute schickt er mir übrigens über Facebook Nachrichten mit tollen Konzertausschnitten aus einer Zeit in welcher ich noch nicht einmal lebte …
Während die Pubertät nahte, gesellte sich Michael Jackson hinzu, manche sehen mich ungläubig an, aber mit Dirty Diana schießt er durchaus den Rockvogel ab, abgesehen davon war er meiner Meinung nach tatsächlich ein sagenhaftes Stimmtalent, gerne hätte ich mehr rockige Nummern von ihm auf die Ohren bekommen.
Ich hatte keine Ahnung wer Take That waren, als ein Poster von Robbie Williams in meinem Zimmer hing, irgendwie hatte er mich mit Freedom gefangen, obwohl es überhaupt nicht rockig ist und dem Umstand zu verdanken, dass er in meinem Kopf wie Eugene Victor Tooms aus Akte X das Nest aussah, wobei ich das Buch las und die Folge im Fernsehen erst vor einigen Monaten, aufgrund eines Akte X Specials sah …
Verzettelt … Aber … wie auch immer kam ich über ihn zu Joe Cocker und über dessen faszinierende Stimme und dem aufkeimenden Internet zu Motörhead, zum Leidwesen  der reiferen Version von mir. Lemmy brachte mich dazu, dreifach mitzusingen, laut, falsch und mit Begeisterung, solange bis ich ganz heiser war, dazu mischten sich übrigens Klänge von R.E.M, die soeben entdeckten Iron Maiden und Black Sabbath … Über letztere war die reifere Version von mir übrigens nicht erfreut, wegen der Fledermaus-Geschichte …
Nickelback und Linkin Park gingen interessanterweise relativ spurlos an mir vorbei, zumindest mit den ersten Alben. Ich hatte Rob Zombie, wegen dem zweiten Teil von Mission Impossible, mit Scum of the Earth entdeckt, weshalb auch Limp Bizkit mich kurzzeitig nicht berühren sollten.
Limp Bizkit ist witzig, für mich, die erste Nummer welche ich von ihnen hören sollte, war das Cover Faith, von ihrem ersten Album, den folgenden Sprung kann ich leider auch nicht mehr nachvollziehen, aber irgendwie landete ich dann bei Faith no More. In Berührung kamen Limp Bizkit und ich übrigens über das Skateboard fahren und einen starken Faible für BMX.
Allerdings blieb ich vorerst eher dem Mission Imposible 2 Soundtrack treu und somit an den Foo Fighters, Pimps, Rob Zombie und Godsmack hängen, meiner Meinung nach haben ihre Titel viel zu wenig Aufmerksamkeit erhalten.
Nun sind wir übrigens in der Zeit, in welcher Musik, genauer Rock-Musik, meine große Liebe werden sollte, zumindest bis der Galan auf der Bildfläche erschien, ich verband unglaublich viele Emotionen und Erinnerungen mit den Interpreten und vieler ihrer Werke, weshalb ich nun viele Künstler außen vor lassen muss, weil es sonst viel zu lange wird.

Die Jahre vergingen, zwischenzeitlich hatten wir Satelliten Fernsehen erhalten und Serien wie Buffy hielten Einzug , erst über Charmed sollte schließlich Dishwalla meine Musiksammlung bereichern und mit ihnen Stereo Fuse (Everything) und Trapt  … dessen Sänger Namensgleichheit mit einem Rapper hat – Chris Brown.
Bei einer nächtlichen Fernseh-herumschalt-Aktion, noch im Hause der Klogen, gab es irgendeinen Sender welcher nachts das neue Video von Seether präsentierte. Schwer war ich nun mit dem Dishwalla-Trapt-Seether Virus infiziert, zumal ich etwas mehr als früher die, eventuell vermeintlichen, Botschaften im Text heraushörte.
Dieser Virus hält bis heute, obwohl ich die neuen Alben von Seether etwas … irgendwie … finde. Dazu gesellte sich, wegen der Königin der Verdammten, Marilyn Manson, welchen ich bis dahin gänzlich verschmähte und Disturbed. Manson kommt und geht, Disturbed blieb, obwohl ich dank Ö3, einem österreichischen Radio Sender ihr Cover Sound of Silence nicht mehr hören kann, was irgendwie ziemlich schade ist.

Zurück in die Zeit kurz vor oder nach Erhalt meines Führerscheins: Irgendwann hatte ich allerdings die Nase, zumal von Trapt und Dishwalla nichts Neues mehr kommt, voll und eine spanisch geprägte Phase entstand, angefangen mit Gotthard Tu Passion, obwohl das Schweizer sind über Heroes de Silencio, Angeles de Infierno und La Vela Puerca
Eine Beziehung ging zu Ende und ich widmete mich diversen Projekten, über welche ich eigentlich nicht gerne spreche, jedenfalls kam ich über diese Projekte zu Three Days Grace zu welchen ich wunderbar wütend und melancholisch sein konnte.
Musik war zu dieser Zeit tatsächlich mein Leben, ich erlernte Instrumente und … Verzettelt … Alkaline Trio waren zu diesem Zeitpunkt ein ebenfalls sehr großer Einfluss, ebenso wie The Used … Puh jetzt kommen Erinnerungen hoch … und über eine Band kann ich nun gar nicht schreiben, ohne noch mehr zu verraten … Hmm ich erwähne sie dennoch, da es keinen Zusammenhang gibt: Seraphim Shock.
Mit einer neuen Beziehung endete diese … Ära … wobei diese Beziehung zu den Klängen von Alter Bridge zu Ende ging, Shed my Skin.
Während einem Date sollte ich Avenged Sevenfold kennenlernen, welchen ich neben dem Galan, derzeit stark die Treue halte. Allerdings sind diese durch viele österreichische Bands, welche wir gemeinsam erkunden durften, etwas gefährdet. Mittlerweile verbinde ich sehr viel zu den Werken von The Sorrow, Vinegar Hill und Veil of Decepiton …
Wer hat mich nun verdorben? Die Wiege, Gefühle oder einfach nur die Liebe …?

————————————————-
Meine Liebesgeschichte auf ihrem Blog –> COME TO THE DARK SIDE – WE HAVE GOOD MUSIC

Advertisements

Ein Kommentar zu „Blogtausch mit Criticalpixie: Liebesgeständnisse an die Rockmusik

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s