Dängerous, DIY, hot as fuck Clothes for you!

 

 

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@Lizzy Foxx Cosplay

Wir alle wollen krasse, ausgefallen Outifts. Für die Partys und Festivals, auf die wir uns freuen. Am besten etwas, das sonst keiner hat. Aber heavy soll es natürlich sein, mit einem Artwork einer unserer Lieblingsbands vorne drauf. Aber kein normales, langweiliges Tanktop und erst recht kein Rundhals-Girlie-Schnitt. Bääh. Öde! Hat jeder!
Foxxy hat die Lösung! Und die muss nicht mal aus China oder den USA importiert werden 😉 Yvönne Dänger von Dänger Clothing ist eine kreative Designerin, die Metalherzen im ganzen Land und international höher schlagen lässt.
Bis vor Kurzem noch hat sie die Kleider vorgenäht und dann über einen Online Shop verkauft. Das hat nicht so funktioniert wie es sollte – die Kunden wollten lieber maßangefertige, ganz individuelle Sachen. Wie geil ist es da, jemanden in der Umgebung zu haben, der so was gerne anfertigt. Jemand, der so genau wie möglich auf alle Wünsche eingeht und dabei trotzdem ein paar eigene Schnitte und Ideen hat, die typisch für die eigene „Marke“ werden.

Wer das hier liest, hat die Chance, einen Gutschein für sein eigenes Dänger Clothes Unikat zu gewinnen. Das ist der Hauptgewinn:
30€ Rabatt bei einem Auftrag ab 100€
oder! 15€ Rabatt bei einem Auftrag ab 50€
oder! 10€Rabatt bei einem Auftrag ab 30€

Zwei weitere „Trostpreise“ werden verteilt:
5€ Rabatt auf einen Auftrag in beliebiger Höhe

Und das ist noch nicht genug: Wer Bock auf ein schon fertiges Spaghettiträger-Poledance-Outfit im knallpinken Zebra Print und mit Sternennieten hat, kann auch dieses gewinnen. Man sollte wissen, dass das Teil Größe XS/S hat. Wer es aber möchte, kann es gerne haben. Geil aussehen tut es!

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Wie es diesmal funktioniert?
Wer Facebook (Karla the Fox) hat, sollte auf meiner Seite dort unter dem Beitrag ein Bild von sich in die Kommentare setzen, auf dem er ein Outfit trägt, in dem er sich richtig wohl gefühlt hat. Also gerne eure geilsten Selfies 😛 Alternativ könnt ihr auf Instagram ein solches Bild posten, auf dem ihr mich verlinkt (natürlich auch @karlathefox). Oder, wenn ihr nicht so der Social Media-Selbstdarsteller seid, dann einfach hier im Blog einen Kommentar hinterlassen mit dem simplen Vermerk „Ich würde gerne teilnehmen“ oder irgendwas Ähnliches.
Viel Glück!! ❤

PS: Beispielschnitte und weitere Bilder könnt ihr im euch auf der Facebook Seite von Dänger Clothing anschauen. https://www.facebook.com/dangerxclothing/?fref=ts

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Erzähl mal, wie es mit Dänger Clothing angefangen hat. Was war das erste Kleidungsstück, das du genäht hast?
Die ersten Klamotten, die ich „gemacht“ habe, waren nicht von mir genäht. Zuerst habe ich mit Hilfe von selbstgemachten Schablonen Song-Titel o. ä. auf Tops, Shirts und Hemden gesprüht oder gemalt. Dann habe ich ein paar Monate später bei einer Freundin in LA, die damals Fashion Design studiert hat, gesehen, wie leicht ihr alles von der Hand ging und ich dachte mir „Das kannst du auch mal probieren. Das sieht doch recht einfach aus!“ Was aber das tatsächlich erste genähte Kleidungsstück war, daran kann ich mich nicht mehr erinnern.

Auf welches Stück bist du am meisten stolz?
Puh, schwierig…. Ein Teil, das mir auch nach Jahren noch richtig gut gefällt, ist ein Kleid mit einem mehrlagigen, gerafften Rockteil aus leicht glänzendem Zebrastoff und einem „Körper“ aus einem Bandshirt der Ulmer Band „The Asstereoidiots“. Was auch richtig toll geworden ist, aber was ich leider viel zu selten bzw. gar nicht trage, ist eine Weste mit vielen verschiedenen Leder- und Kunstlederstücken, Audrey Hepburn auf dem Rücken und schwarz-weißen Federn um den Kragen. Ganz aktuell gefällt mir die Kissin‘ Dynamite-Jacke, die ich Jamie gemacht habe, sehr gut, aber da wurde mehr verziert als genäht.

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 Wer hat dir das Nähen beigebracht?
Die Beantwortung dieser Frage muss ich splitten. Die Benutzung einer Nähmaschine, insbesondere Einfädeln, und erste Nähschritte hat mir eine ehemalige Arbeitskollegin gezeigt. Danach habe ich eigenständig einfach mal drauf los genäht und mir angesehen, wie andere Kleidungsstücke genäht wurden und das dann angewandt. Das hat sich über die Jahre weiter entwickelt. Also viel learning by doing. Dann habe ich bei einem Stoffgeschäft in Neu-Ulm mehrere Nähkurse belegt, aber der Fokus lag hier eher darauf, mit Schnittmustern von z. B. Burda umzugehen.

Wo kaufst du deine Stoffe und Materialien?
Eigentlich fast nur im Internet. Die Auswahl des bereits erwähnten Stoffladens hat sich in den letzten Jahren zwar verbessert, aber die Zielgruppe liegt dort weiterhin bei „Damen jenseits der 60“ oder „jungen Müttern, die für ihre Kinder nähen“. Coole Leo- oder Zebrastoffe oder geeignetes Kunstleder gibt’s da halt nicht. Hierfür müssen ebay oder die entsprechenden Webseiten herhalten, hauptsächlich aus den USA oder England.

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@Jim Müller

Kaufst du selbst handgemachte Klamotten und Accessoires von anderen? Wenn ja warum und von wem?
Ja, natürlich! Warum? Weil ich auf geile Klamotten stehe, haha. Früher habe ich sehr viel von Toxic Vision gekauft, aber Sharon’s Klamotten entsprechen in der Zwischenzeit nicht mehr meinem persönlichen Geschmack und Geldbeutel. Ansonsten gefallen mir die Sachen von Wicked Lester, Painkiller und Metal Threads. Da ich aber nicht mehr so oft auf Metal-Konzerte gehe, lassen sich große Einkäufe nicht mehr rechtfertigen.

Du willst jetzt nur noch auf Kundenwunsch Kleidung nähen, nicht mehr von dir aus entwerfen. Warum?
Leider wurden die vorgenähten Kleidungsstücke nicht so angenommen, wie ich das erhofft hatte. Dafür gab es meiner Meinung nach zwei Gründe: 1. Die Preise waren den potentiellen Kunden zu hoch. Da muss ich eindeutig intervenieren: Für ein Metallica-Bustier-Kleid muss ich ein Shirt kaufen, das mind. 20 Euro kostet, zusätzlich kommen Kunstleder und Nieten usw. hinzu, also sind die Materialkosten alleine schon ca. 30 Euro. Arbeitszeit und Design kommen eigentlich noch oben drauf und von der Tatsache, dass man ein absolutes Einzelstück erwirbt ganz zu schweigen. Ein Kleid dieser Art ist mit 60 Euro recht preiswert angesetzt. Verkauft wurde es, wie andere Stücke, bei einem 50%-Sale, also für 30 Euro. Das macht leider keinen Spaß. Andere Designerinnen verlangen deutlich höhere Preise, aber ich habe es irgendwie nicht geschafft, Fuß zu fassen. Der zweite Grund, nur noch auf Anfrage zu nähen, ist, dass ich davon ausgehen muss, dass Teile, die sich nicht mal beim Closing Down Sale verkaufen, einfach nicht dem Geschmack der Kunden ensprechen. Ergo: Warum Geld und Zeit in etwas investieren, das keinen Abnehmer findet?

Was denkst du, sind die Vor- und Nachteile an so einer Herangehensweise?
Der Vorteil ist, dass man auf seinen Kleidungsstücken nicht mehr sitzenbleibt und man so ziemlich genau das fertigt, was der Kunde haben will. Ein Nachteil ist, dass man z. B. nicht einfach genau 37 Nieten oder 85cm Stoff kaufen kann, sondern mehr nehmen muss, als man eigentlich braucht.

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Lieblingsstück der Schneiderin

Wer waren bisher so deine Kunden?
Meine Kunden konzentrieren sich auf Deutschland, England und die USA. Mit ein paar haben sich kleine Freundschaften entwickelt. Den meisten von euch dürfte Jim Müller von Kissin‘ Dynamite ein Begriff sein. Er hat bei der „Money, Sex & Power“ oft Oberteile von mir getragen und bei der „Megalomania“-Tour jeden Abend eine von mir „gepimpte“ Jeans. Das war super. 50% der Mädels, die etwas bei mir gekauft haben, haben übrigens immer wieder etwas bestellt oder etwas anfertigen lassen, also kann man wohl behaupten, dass die Leute zufrieden waren. Am meisten freut es mich, wenn mir die Kunden dann Fotos von sich in den Outfits schicken.

Würdest du für deine Kunden Schnitte anfertigen, die du vorher nie probiert hast?
Ja, warum nicht?!

Was kostet ein Stück in etwa bei dir?
Das kommt immer darauf an, was man will und ob die Materialien (z. B. Bandshirt oder Jacke) zur Verfügung gestellt werden. Ich versuche immer, die Preise fair zu halten. Ich wurde von befreundeten Schneiderinnen auch schon gerügt, dass ich zu wenig verlange 😀

Und wie viel Arbeitsaufwand steckt darin?
Auch das ist abhängig davon, was gewünscht ist. Einfache Sachen, wie z. B. Tanktops sind in ca. 45 Minuten fertig. Für meine Kunstfell-Hoodies/-Jacken habe ich jeweils ca. 6 Stunden gebraucht.

Könntest du dir denn vorstellen, als Schneiderin für eine andere Firma zu arbeiten?
Generell ja, aber ich glaube nicht, dass ich in Frage käme, da ich keine Ausbildung zur Schneiderin o.ä. vorweisen kann.

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Welche Band hat das coolste Logo, das sich deiner Meinung nach am besten auf Merch macht?
Das kann man gar nicht so pauschalisieren. Mit jedem Logo kann man tolle und ganz unterschiedliche Sachen machen. Das ist einfach Geschmacksache, und das sage ich nicht, weil ich keine Fangruppe verprellen will. 😉

Am liebsten hörst du Musik von…?
Im Moment höre ich im Rock-Bereich am Liebsten die Hollywood Vampires und Motörhead. Mötley Crüe wird für immer eine meiner Lieblingsbands bleiben, seit ich das Musikvideo zu „Smoking in the Boys Room“ mit 5 das erste Mal im Fernsehen sah. Ansonsten fast querbeet… Ich finde, man sollte sich selbst und seinen Musikgeschmack nicht in eine Schublade zwängen lassen.

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@Jamie Beckham

 

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