Die Sache mit dem Bloggen #followme

flatlay-bloggen

Heute wird es Zeit, ein kleines Résumé über das zu verfassen, was ich die letzten Monate tu. Herzlich willkommen in der irren Welt der Blogger!

Mein erster Fehler war vermutlich, mich nicht gleich von Anfang an mit dem Bloggen an sich zu beschäftigen. Ich fing einfach damit an, aus dem Grund, dass ich so viel über die Musikszene und ihre Protagonisten zu sagen hatte, dass es nicht auf Kalle-Rock.de (Fanzine, das ihr mal auschecken solltet), den Mannheimer Morgen oder sonst ein schon existierendes Portal gepasst hätte. Am Anfang schrieb ich also nur, damit ich meine Erfahrungen festhalten konnte und wollte nicht mal wirklich, dass das groß jemand liest. Ich wollte mich nicht wichtig machen, hatte keine Facebook Seite oder Ahnliches. Ich schrieb ohne Plan drauf los, einfach immer, wenn mir etwas eingefallen war. Kalle bewegte mich dann dazu, die Karla the Fox Fanpage einzurichten. Eine Sache, die ihm vielleicht leid tut, da ich inzwischen mehr Spaß daran habe, diese zu füttern als unser Magazin ^^ Das liegt aber einfach daran, dass ich mehr Freiheiten habe und der Karla-Charakter mein eigenes Baby ist.

Worauf ich hinaus will: Da ich BWL + Musik + Schwerpunkt Marketing studiere und nun eben bloggte, war es logisch, dass ich mich darüber informieren musste, wie das organisatorisch, rechtlich, kommerziell und so weiter überhaupt funktioniert. Also trat ich jeder Gruppe bei, die ich dazu finden konnte. Aus der Hälfte davon bin ich inzwischen wieder ausgetreten. Zu viel Selbstdarstellung und wahllose Postings, bei denen man das Gefühl bekommt, Bloggen wäre ein Selbstzweck.
Ja, wirklich! Viele Blogger vernetzen sich zwar, aber so, dass sie quasi nur füreinander schreiben. Die markieren den Artikel dann mit ihrem WordPress Profil als ‚gefällt mir‘ und setzen einen Link in die Kommentare, damit auch jeder, der vorbei kommt, wiederum ihren Blog besucht. An sich keine schlechte Idee, wenn man einen Blog gefunden hat, der dem eigenen ähnelt… das Problem: die sind in meinem Falle leider Mangelware.

Musikblogs sind meist eher Magazine, von mehreren Leuten geschrieben, einigermaßen neutral und umfassend. Sie behandeln eher Indie Pop oder Techno als Glam Rock und sprechen generell am meisten die Zielgruppe der ‚Hipster‘ an. In meinem Bereich gibt es auch viele Magazine, die Albenreviews schreiben und so, wie Kalle-Rock.de eben. Aber so was wie ich mache? Da gibt es zu wenige, um sich großflächig zu vernetzen.
Wenn man nach Blogger Events und Meetings sucht, gibt es nur was für Fashion, Beauty, Food, Fitness, DIY und Eltern-Blogger. Das sind so die beliebtesten Themen, wie sich aus meinen eigenen Beobachtungen ergeben hat. Manche davon gut und lesens-/sehenswert, andere pure, nervtötende Selbstdarstellung. Hauptsache vegan und so..

Jetzt aber kommt’s: Auch ich bin auf Selbstdarstellung angewiesen. Blogs leben von ihrer Persönlichkeit.
Ja, ich mache Werbung mit gesponserten Ads. Ja, ich habe schon ein paar Freunde gefragt, ob sie für mich die Werbetrommel rühren könnten, ein paar Freunde einladen, die Seite zu liken, Postings teilen. Das kostet mich eine riesige Überwindung. Doch ich werde es weiter tun. Weil ein Blog im Grunde sinnlos ist, wenn er nicht (von der Zielgruppe!) gelesen wird. Daher bin ich z.B. aus vielen Bloggergruppen ausgestiegen und stattdessen bei allen rein, die mit Rock, Metal, Gothic, Scene, Musik, etc. zu tun haben. Das sind die Leute, die ich erreichen will. Und wieder werde ich aufrufen, nun jeden einzelnen, der das hier liest: helft mir.
Bitte helft mir, gelesen und wahr genommen zu werden. Das wäre super lieb, denn jeder Post hier bedeutet viel Arbeit. Viele Gedanken, die ich mir im Vorfeld darüber mache. Zeit, Herzblut, Hirnschmalz und immer öfter auch Geld. Vor kurzem zum Beispiel habe ich mir endlich eine anständige Kamera gegönnt. Sie wird bald ausschweifend ausprobiert und für diesen Blog eingesetzt. Auch Bücher hab ich mir geholt, eines seht ihr oben im Bild. Ich schalte Anzeigen und will mir Sticker drucken lassen, vielleicht auch einen fürs Auto.
Weil ich erkannt habe, dass ich an kaum etwas anderem mehr Spaß habe und es gerne in seiner Bedeutung ausweiten würde. Ob es zum Beruf wird, weiß ich noch nicht. Ich habe ein paar Träume und hatte ein Gespräch mit dem Mannheimer Gründungszentrum. Die finde die Idee gar nicht mal so dumm und wollen mich dabei unterstützen, ein Gewerbe anzumelden. Nicht nur für Karlathefox.com, sondern generell als freie Journalistin und Schriftstellerin. Ich habe nämlich noch mehr vor, was eventuell bald startet. Vielleicht bin ich dafür (noch) nicht gut genug, wir werden sehen. Aber wenn es klappt, dann wird es was Großes. Und was, das irgendwann mein täglich Brot werden soll. Wenn das alles klappt, wird es nicht mehr so viele Beiträge auf Karlathefox.com geben, dafür nur noch Ausgewählte, Bessere. Nicht mehr so viel wie möglich raushauen…
Ich mach ja eh den ganzen Tag nix anderes mehr als Schreiben 😀 (außer manchmal abends Bier zapfen und Tische wischen, aber das brauch ich auch total als Ausgleich^^)

Was ich euch noch verraten wollte: Es gibt ein paar Dinge, die „typisch Blogger“ sind. Das wären zum Beispiel Awards (an einem teilgenommen, aber der war sehr ironisch), Gastbeiträge (hab ich schon gemacht und werden noch kommen) oder Blogparaden (da schreiben viele Blogger einen Text zu einem Thema, das einer von ihnen in die Runde geworfen hat – sie „Meine Träume und Wünsche…“). Dann das ständige Thema – Für Artikel, die in Kooperation mit Marken/Dritten entstehen Geld verlangen oder nicht? Und so Sachen wie, dass jeder, der 1.000 Follower hat, sofort einen Artikel à la „10 Gründe, warum dein Blog nicht erfolgreich ist (aber meiner schon)“ schreiben muss. Was ich persönlich sehr nervig und eingebildet finde…

Das letzte typische Ding, das sich wie ein Virus in die Blogosphäre oder generell Plattformen wie Instagram einschleicht: Flatlays.
Das ist das, was ihr oben in dem Bild seht. Es sind die „Stillleben von Heute“. Von Bloggern unglaublich gerne als Bilder zu ihren Beiträgen benutzt. Es sind Gegenstände auf einen Tisch, oder neben deine Beine aufs Bett gelegt, die dich, deinen Charakter und deinen Alltag darstellen sollen. Natürlich ziemlich inszeniert. Immer dabei: etwas zu Essen oder zu Trinken, entweder betont gesund oder mit Absicht was Süßes, Sündiges. Die meisten von ihnen sind von Weiß dominiert. Meins von Schwarz. Denkt selbst darüber nach, was euch das sagen soll. Auch den Rest könnt ihr euch gerne genauer ansehen und er wird euch etwas über meine Art erzählen. Wer das Easter Egg findet, darf es behalten… 😉 (#hashtagyourlife #warumliegthierstroh)

Nun will ich aber nochmal darauf zurück kommen: Ich würde mich super mega dolle freuen, wenn jeder, der mich gern hat, mich ein klein bisschen pusht. Damit ich mit noch mehr coolen Leuten zusammen arbeiten, Verlosungen starten und für euch hinter die Kulissen dieser Welt schauen kann, braucht Karla the Fox ein gewisses Standing. Ein Blogger ohne Reichweite ist Nichts. Das ist einfach so. Man gibt sich auch automatisch mehr Mühe, wenn man weiß, dass es jemanden erreicht, was man tut 🙂 Deswegen please Like, Comment, Share. Das Übliche eben ❤

Ein Grund, bald wieder bei mir vorbei zu schauen, ist, dass ich heute die Fotos von dem Fuchs Fotoshooting erhalten habe. Ich habe auch die Fotografin sowie die hübsche Füchsin Foxy interviewt und werde in den kommenden Tagen alle Highlights daraus für euch aussuchen und hochladen.
Danach wird es wieder musikalischer. Die Liste der Ideen ist lang. Für die Umsetzung brauche ich wieder Zeit und Mühe und so. Aber ich freu mich drauf. Bis zum Ende dieses Studiums will ich eine richtige Bloggerin und Schriftstellerin sein. Danke für eure Unterstützung und so ❤ Ich find euch toll! >^.^<

Nun würde ich gern noch wissen, wo ihr euch so über das informiert, was gerade in der Szene abgeht. Was sind eure liebsten Quellen?

Vorschau auf den nächsten Post:

 

knuddeln

begegnung

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12 Kommentare zu „Die Sache mit dem Bloggen #followme

  1. Hat dies auf Criticalpixie rebloggt und kommentierte:
    Mit einem Gastbeitrag hat sie mich schon beehrt. Uns eint neben einer dezenten Schwärmerei für Nikki Sixx, der Liebe zur (härteren) Musik und der Faszination des Fuchses, das Bloggen … Lest ihr Resümee über das Bloggen und werft einen Blick auf ihre Zukunftspläne …

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  2. Ich muss zugeben, dass ich anfangs auch so meine Probleme hatte mit den ganzen Bloggergruppen, da dort hauptsächlich Beauty & „Lifestyle“ vertreten sind.

    Die Meinung, dass man aber als Blogger ein Selbstdarsteller sein muss um erfolgreich zu sein, teile ich nur bedingt. Klar bringen Titten und Muskeln Aufmerksamkeit beim Proletariat. Aber es gibt viele sehr erfolgreiche deutsche Blogger (z.B Peer Wandiger), die absolut nicht selbstdarstellerisch sind.

    Außerdem muss man imho aufpassen nicht selbst oberflächlich zu sein, wenn man sich für was besonderes hält, weil man eben nicht über den neuesten Lippenstift bloggt.

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    1. Hey Robert 😀 Ich meinte mit „Selbstdarstellung“ jetzt nicht unbedingt Titten und Muskeln. Du wirst von mir auch nie ein Bild in Unterwäsche hier finden oder sonst einen Mist. Ich meinte damit, dass man sich selbst und sein Inneres nach außen tragen muss und dazu halt auch mal Bilder gestellt werden müssen etc.

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