Glitzer, Totenköpfe, Reisen & Pressetexte – RebelmeetsDiva

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Mit der Zeit im Bloggeruniversum sieht man so einiges… vor allem pastellige Eintönigkeit mit Luftballons. Ich liebe es hingegen, die Leute zu finden, die es wirklich drauf haben. Eine davon ist Jessica mit RebelmeetsDiva. Die ist nicht nur Bloggerin, in deren Adern der Hardrock fließt, sie ist auch freiberufliche Texterin und hat eine tolle Onlinepräsenz. Irgendwie schafft sie es, die schönen Momente des Lebens einzufangen, ohne dabei eine Scheinwelt zu kreieren.
Diese Meinung, dass es zu viel Überinszenierung in der Bloggerwelt gibt, teilt Jessica übrigens mit mir. Ebenso liebt sie Guns’n’Roses, Deep Purple, Greenday, Glitzersteine, Netzstrumpfhosen, schwarze Kleidung, die Kunst der Worteaneinanderreihung und Reisen in die ganze Welt – Foxxy ist ein bisschen schockverliebt 😀 Ihr bald auch.

 

 

Interview mit RebelmeetsDiva

Hey Jessica, stell dich doch erst mal kurz vor. Wer bist du, was machst du und was sollte man über dich wissen?

Hi! Ich bin Jessy, 30 Jahre und ich bin aktuell freiberufliche Texterin und Journalistin. Neben meiner Leidenschaft für Sprache und Worte schlägt mein Herz für Rockmusik, Konzerte und Kultur im Allgemeinen. Ich habe ein Faible für Sarkasmus und schwarzen Humor, bin zynisch, aber gleichzeitig auch romantisch, empathisch und sensibel. Ich liebe das Kochen, Essen und Reisen. Reisen ist für mich tatsächlich so etwas wie der Sinn des Lebens, weil man dabei so viel über sich und andere Menschen erfährt.

Was findet man so alles auf RebelmeetsDiva?

Auf meinem Blog findet man einfach Ausschnitte aus meinem Leben, hauptsächlich Mode, Beauty, aber eben auch Lifestyle-Themen und Reiseberichte. Insgesamt ist der Name Programm: „Rebel“, das ist meine rockige Seite, die auf Rock Chic, Nieten und Totenköpfe steht und dann eben noch die „Diva“-Seite: Make-up, Glitzer und Co. Für manche mag das ein Widerspruch sein, aber jeder hat ja mehrere Seiten und ich mag eben gerade die Verbindung von beiden Elementen. Also zum Beispiel ein richtig cooles Totenkopf-Shirt mit Nieten und Glitzersteinen – wenn man es mit Musikgenres vergleicht, wäre mein Blog wohl im Glamrock anzusiedeln. Ich persönlich mag diesen klischeehaften „Einheitsbrei“ aus Pastell, künstlicher Schönheit und überbelichteten Bloggerfotos gar nicht, auch wenn das bei der Masse natürlich besser ankommt. Aber das ich gar nicht mein Ziel, ich betreibe den Blog aus Spaß und Leidenschaft für Mode, Kosmetik und das Reisen und möchte mich nicht für Follower und Likes verbiegen. Da ich beruflich quasi nur nach Vorgabe schreibe, ist Rebelmeetsdiva quasi kreatives Ventil, in dem ich nur für mich selbst schreiben kann – und für die wenigen aber treuen Fans natürlich.

 

 

 

Was war bei dir zuerst? Das Schreiben allgemein oder das Bloggen, worüber du zum professionellen Schreiben kamst?

Bei mir war das Schreiben zuerst da. Wenn man ganz zu den Anfängen zurückgehen will, hat sich das schon in der Schule herauskristallisiert. Ich konnte spielend leicht zehnseitige Aufsätze schreiben, während Mathe und Physik ein Graus für mich waren. In einem Bewerbungsgespräch hat mich mal jemand gefragt: „Was haben Sie für ein Problem mit Mathe?“ und ich sagte: „Was hat Mathe für ein Problem mit mir?“ 😉 Im Gegensatz dazu hatte ich nie ein Problem mit dem Schreiben und es kam quasi von ganz alleine zu mir und natürlich durch Förderung dieses Talents in der Schule. Dass ich das mal beruflich machen würde, war auch dann nach dem Abi mein Plan. Ich habe nur nicht den klassischen Weg über ein Volontariat eingeschlagen, sondern irgendwann neben meinem damaligen Vollzeitjob bei einer Kartenvorverkaufsstelle angefangen, für befreundete Bands Pressetexte zu schreiben – damals gab es dann Gästelistenplätze oder CDs als Bezahlung, bis mir ein Musiker irgendwann von sich aus 20€ dafür geben wollte. Da wurde mir klar, dass ich mir mit diesem Hobby, das mir so viel Spaß macht, vielleicht etwas dazuverdienen kann. Inzwischen arbeite ich in einer Kombination aus 50% Festanstellung und 50% Freiberuflichkeit und ich bin sehr glücklich damit. Der Blog kam dann dazu, weil ich in den letzten Jahren auch beruflich immer mehr mit Mode und Kosmetik zu tun hatte, dadurch auch privat noch ein größeres Interesse dafür entwickelt habe und so habe ich dann Rebelmeetsdiva ins Leben gerufen.

Wie wurdest du zur Rockerin? Was waren deine ersten Platten, Festivals und Konzerte?

Da hatten auf jeden Fall meine Eltern einen großen Anteil daran. Sie sind beide leidenschaftliche Rolling Stones-Fans und mein Vater ist so eine Art Alt-Hippie und leidenschaftlicher Metal-Fan. Erst neulich war ich mit ihm bei Iron Maiden in Frankfurt und im September geht es mit meinen Eltern zu den Rolling Stones nach Düsseldorf. Bei uns lief zuhause oder auf Partys eben oft Rockmusik und als wir Kleinkinder waren, haben unsere Eltern mich und meine Schwester auf Konzerte genommen, wo wir dann neben der Bühne geschlafen haben. In meinem Freundeskreis sind alle ähnlich aufgewachsen und so haben wir quasi den Musikgeschmack unserer Eltern übernommen. Auf unseren Partys liefen die Stones, Beatles, Deep Purple, die Ärzte und Pink Floyd und wir sind zum Beispiel oft auf Konzerte der Folkpunk Band „Across the Border“ in meiner Heimat Pforzheim gegangen. Ich hatte auch mal eine Phase, als ich mit meiner damaligen besten Freundin und einer Indie-Band „Slave“ zu deren Konzerten gefahren bin. Wir waren damals 15, haben aber der Band gesagt wir wären 18 und unseren Eltern, dass wir bei der jeweils anderen übernachten. Meine ersten selbstgekauften CDs waren dann auch von diesen Bands und auch Bon Jovi habe ich damals schon geliebt, aber ich hatte tatsächlich auch die klassichen Bravo Hits und ehrlicherweise auch eine Britney-Spears und Caught in the Act-Phase. Ich bin halt ein Kind der 90er! Auch heute bin ich dem Pop nicht ganz abgeneigt und es gibt Pop-Musiker, die wirklich gute Musik machen – vor allem live! Richtig befeuert hat mein „Rocker- und Konzert-Gen“ dann wohl mein Verlobter, den ich vor etwas mehr als neun Jahren kennengelernt habe. Wir sind damals mehr als ein Jahr (damals nur als Freunde) durch die Republik zu verschiedenen Konzerten aus dem Bereich Folk Punk, Ska und Celtic Rock gefahren. Inzwischen sind es bei ihm über 700 Konzerte, bei mir vielleicht so 300.

Was sind derzeit deine Lieblingsoutfits?

rebelmeetsdiva ironmaiden

rebelmeetsdiva hippie

rebelmeetsdiva nighttales

rebelmeetsdiva pool

Du warst ja gerade im Urlaub. Erzähl mal ein bisschen was darüber?

Ja, wir waren gerade zehn Tage in der Toskana und davor noch für drei Tage in Budapest zur CD-Realease Party der ungarischen Band „Paddy and the Rats“, die wir seit Jahren verfolgen. In Italien haben wir einfach nur entspannt, da ich wirklich einen oft stressigen Arbeitsalltag mit vielen Baustellen habe und auch bis vor dem Abflug noch gearbeitet habe. Wir haben auch Italien für ein Konzert von Green Day genutzt. Die standen schon lange auf meiner Wunschliste und das Open Air Konzert in Lucca war einfach der Wahnsinn! Ich habe dazu auch einen Bericht auf meinem Blog geschrieben. http://www.rebelmeetsdiva.de/2017/06/17/rockmusic-can-save-the-world-green-day-in-lucca-italien/

Zum Schluss ging es dann für meinen Geburtstag nochmal nach für zwei Tage London, wo wir das Meatloaf-Musical „Bat out of Hell“ besucht haben. Das hat mich wirklich umgehauen! Eine wirklich tolle Show, die sich jeder Rock-Fan anschauen sollte, wenn er die Chance dazu hat.
[An dieser Stelle nachträglich Happy Birthday! 🙂 ]

Hast du noch weitere Reiseziele dieses Jahr?

Im September geht es zusammen mit meinem Vater nochmal für eine Woche nach Griechenland. Aber zuerst geht es im Juli nach Wien zu Guns ’n‘ Roses! Darauf freue mich schon sehr. Wir haben sie letztes Jahr in Washington gesehen und das war der Wahnsinn, unglaublich, wie fit Axl Rose noch ist!

 

 

 

 

Mal was zu Rocking Letters: Was für Themen behandelst du so, von wem kommen die Aufträge?

Zu Beginn 2012 habe ich tatsächlich fast ausschließlich Pressetexte für Bands geschrieben, daher auch der Name. Wobei dieser eben auch so zu mir passte, da ich quasi die Tastatur rocke 😉 In den letzten fünf Jahren hat sich das immer weiterentwickelt und sind wir mal ehrlich: Die meisten Musiker und Bands werden selbst nicht reich und daher sind die finanziell attraktiveren Kunden mehr in der Wirtschaft. Ich habe trotzdem das Credo, dass ich grundsätzlich für Kunden schreiben will, mit denen oder deren Produkt ich mich identifizieren kann. Diesen Luxus kann ich mir natürlich leisten, da ich „nur“ nebenberuflich selbstständig bin und ein finanzielles Fallnetz durch meinen anderen Job habe. Die Hauptthemen bei Rocking Letters sind nach wie vor Musik (hier arbeite ich zum Beispiel mit dem Label 7US Media Group sehr gut zusammen), Mode und alles was man Lifestyle nennt. Ich schreibe hauptsächlich für kleinere und mittelständische Unternehmen und liefere Texte für deren Websites, aber auch für einen großen Onlineshop aus dem Modebereich. Ich bin tatsächlich in der glücklichen Lage, dass ich noch nie wirklich Akquise machen musste. Ich habe ein paar feste Auftraggeber und der Rest kommt über Google, Xing oder am besten: persönliche Empfehlung, was natürlich für mich die schönste Bestätigung ist.

Hast du dir schon mal die Haare bunt gefärbt? Würdest du?

Also das höchste der Gefühle war Rot, aber in meiner Fantasie hätte ich gerne mal ein richtiges Knallrot. Allerdings bin ich von Natur aus dunkelhaarig und ich will meine Mähne nicht durch zu viel Bleichen kaputt machen. Die brauche ich ja noch zum Headbangen 😉

 

 

 

 

 

Ein gewisses Muster ist erkennbar 😂💀❤️#skull #skulllove #rockchic #tkmaxx #bw #instaskull #totenkopf

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Was findest du, gehört in jeden Kleiderschrank eines Metalgirls?

Ich würde mich persönlich nicht als klassisches Metalgirl bezeichnen, aber sozusagen zur „Basis-Ausstattung“ eines Rockoutfits gehören für mich Nietengürtel, Netzstrumpfhosen und eine Lederjacke! Und das A und O sind Accessoires, hier darf es meiner Meinung nach in Sachen Schmuck viel und auffällig sein.

Was ist deine Lieblingsfestival?

Ich fand das Rockharz immer ganz cool. Zwei große Bühnen, auf denen quasi pausenlos Musik gespielt wird, top organisiert und es ist nicht zu überfüllt.

Was ist das letzte gute Buch, das du gelesen hast?

The Girl on the Train von Paula Hawkins. Eine wirklich spannende Story, obwohl man sich manchmal konzentrieren muss, da viele Handlungsstränge parallel erzählt werden und die Perspektiven sich immer ändern. Ich wollte das Buch unbedingt vor dem Film lesen, der steht jetzt noch aus.

 

Der heißeste Musiker auf dieser Welt ist:

Das ist schwierig, ich finde tatsächlich Alec von The Boss Hoss ziemlich heiß wenn er auf der Bühne in Aktion ist. International gesehen der junge Jon Bon Jovi und Lenny Kravitz. Und noch ein Geheimtipp: Justin Keenan von der australischen Band The Go Set ist auch sehr sexy!

Websites: www.rockingletters.com
www.rebelmeetsdiva.de

Facebook/ Instagram:
@rockingletters
@rebelmeetsdiva

 

 

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