Der Herbst ist da – Halbzeit in Dortmund

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Sechs von zwölf Wochen meines Praktikums in Dortmund sind seit vergangenem Wochenende vorbei. Kommt mir so unreal vor. Und passend dazu fallen auch noch die Blätter von den Bäumen, es wird furchtbar windig und bleibt selbst bei Sonnenschein erstaunlich frisch.

Der Herbst ist da ❤ Ich liebe ihn. Er war schon immer meine Lieblingsjahreszeit und ist es noch, auch wenn mein Jahresrhythmus jetzt etwas anders aussieht als zu Schulzeiten. Da ist immer Halloween, viele Tourneen und mein Geburtstag und ich liebe diese Atmosphäre draußen, wenn es dämmert und der Himmel dabei ganz wild aussieht, alles wieder auf kuschelig zugeht und doch noch nicht so kalt und trostlos ist wie im Winter. Im Herbst sind in meinem Heimatdorf auch immer die Märchen- und Sagentage. Ein Mittelaltermarkt, zu dessen Eröffnung auch unsere Musicals Premiere feierten und wo ich für ein paar Tage immer die kleine Sarah war, die ein magisches, gedankenlesendes und hin und wieder Amor spielendes Begleittier hatte: Karla die Füchsin. Japp, die habe ich mir auf ebendiesem Mittelaltermarkt ausgedacht. Ich denke keine andere Jahreszeit bringt mehr solcher „Fantasy-Gedanken“ hervor.
Die Luft im Herbst ist toll und man kann raus gehen und frei atmen und denken. Meistens ist man um diese Jahreszeit auch am motiviertesten. Irgendwas fängt neu an. Ein neues Semester, ein neues Schuljahr, der Urlaub ist vorbei. So yeah, wake me up when September ends.

Das mit den Jahreszeiten wird mir so besonders bewusst, weil ich eben doch ein Viertel Jahr hier bin! Das ist so… lang! xD Also eigentlich ist es lang, aber es kommt mir so kurz vor. Naja, ich werde zwar bald sagen „Hasta la vista, Baby!“, aber dazu gehört auch zwangsweise schon ein „I’ll be back.“ Da könnt ihr euch relativ sicher drauf verlassen. Nicht unbedingt direkt Dortmund, das kann ich noch gar nicht sagen. Aber die Lage ist schon super und ich hätte keinerlei Probleme, hier dauerhaft Fuß zu fassen. Ich kann es auch immer noch nicht fassen, so nah bei meinem Freund zu wohnen. „Nur“ eine Stunde Auto- oder anderthalb Zugfahrt trennen sein Haus von meiner Arbeit hier. Da kann man auch mal morgens oder spontan fahren und das ist fantastisch.

bar festival paunchy 80er90er

Und nicht zu vergessen die Nähe zu vielen anderen Orten und Personen, die ich während der kurzen Zeit hier schon besucht habe. Mal eben kurz nach Bochum in die Matrix und beim Kollegen vorglühen oder nach Essen rüberjetten, um auf dem Nord Open Air zu feiern. Ohne Hotelübernachtung! Eine Revolution 😀 Dann durfte ich auch noch zwei Leute kennen lernen, die nicht weit von hier wohnen und die ich vorher nur online, über die Karla-Seite kannte und finde über den ganzen Metal-Kram auch völlig ins Blaue hinein in Windeseile neue Kontakte.

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Wenn Foxxy für ne Freundin ne Website macht…

Nun kann man nicht die ganze Zeit feiern und Konzerte besuchen, man muss auch mal arbeiten. Neben dem Praktikum, das entspannter ist als die vergangenen, die ich gemacht habe, muss ich während ich hier bin eine Webseite in HTML5 und CSS3 gestalten und mit eigenen Inhalten füllen (zum Glück gerade fertig), eine Semesterarbeit über Gothic-Substile und eine über Instagram-Marketing schreiben. Die Abend- und Nachtschichten lassen also nicht wirklich nach, vor allem, wenn man den frühen Abend erst mal faul vor Netflix verbringt ^^

Jen_interview

 

Und jetzt gleich führe ich ein Skype-Gespräch mit Jen Majura von Evanesence. Wenn ich den Beitrag hier veröffentliche, ist es vermutlich sogar schon gelaufen. Dazu gibt es so schnell wie möglich das fertige Video und noch eine exklusive Überraschung für euch. Danke Jen! Dann folgt noch eine neue geheime Band, zu der ein supercooles Special geplant ist und nächste Woche steht ein Proberaumbesuch bei Snakebite an. Das hat in sofern mit Dortmund zu tun, als dass die Wege von hier aus eben so angenehm kurz sind und alle diese Dinge machbar sind.

Ich freu mich, hier her gekommen zu sein, auch wenn so ein temporärer Umzug ziemlich nervig ist. Die nächsten Wochen wird es immer dunkler werden und irgendwann muss ich vielleicht vom Fahrrad auf die Bahn umsteigen, um zur Arbeit zu kommen. Doch noch genieße ich die erfrischende Luft da draußen (trotz Stadt, so groß ist da der Unterschied zum Land nicht^^) und schreibe täglich News oder versende T-Shirts an Gewinner. Aber da seit kurzem der neue Stundenplan online ist, weiß ich auch, dass der Vorlesungssaal bald wieder ruft. So ist er nun mal, der Wandel der Jahreszeiten.

Zu guter Letzt zeige ich euch noch meine neuen Schuhe. Warum? Erstens: Ich bin eine Frau. Die lieben Schuhe #klischeeEnde. Zweitens: Sie sind von einem der vielen, vielen regelmäßigen Trödelmärkte, die hier stattfinden und haben mich nur 5€ gekostet. Drittens: Ich habe mich mit etwas Farbe darauf gestürtzt und kann es kaum erwarten, sie zum nächsten Konzert zu tragen ❤

glam_schuhe
Let’s Glam it up a bit!

War mal ein ungewöhnlich privater Post, der keinen tieferen Sinn verfolgt außer, euch ein bisschen was Persönliches zu erzählen. Mehr davon oder sein lassen?
Lasst’s mich wissen!
Eure Foxxy

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