Gastbeitrag aus Los Angeles – My Rock’n’Roll Journey

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Heute habe ich mal wieder einen Gastbeitrag für euch, also etwas, das nicht von mir selbst geschrieben wurde.
Es ist ein Reisebericht aus Los Angeles. Der Stadt der Engel… und Teufel. Geschrieben von einer meiner liebsten Unterstützerinnen Elke „Energy“!! (ich nehm mir mal die Freiheit, dich so zu nennen 😛 )
Sie war in L.A. und ich habe schon an den Fotos auf Facebook erahnt, dass sie dort so ziemlich genau das macht, was ich tun würde – wenn ich endlich mal dort wäre. Crüeheads unter sich halt… ❤
Kommt mit ihr auf einen wilden Trip durch Städte, Wüsten, Clubs, Restaurants und Shopping Malls. Eindeutig eine Liste an Sachen, die man gesehen und gemacht haben muss. Let’s go!
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Memorabilia everywhere..

Los Angeles – der Traum eines jeden Musikers und allen, die auf den Spuren dieser wandern möchten. Auch ich bin total fasziniert von dieser Stadt…vor 8 Jahren war ich zum ersten Mal dort. Im September diesen Jahres war es endlich wieder soweit – und die Vorfreude gigantisch. Es sollte alles perfekt werden – vom Flug bis zum Hotel. Die ursprünglich zu dritt gebuchte Reise fand am Ende nur mit meinem Kumpel statt – was aber dem ganzen keinen Abbruch tat.

So bestiegen wir am 17.9. im kalten Frankfurt eine riesige Lufthansa-Maschine und kamen nonstop fast 12 Stunden später in LA an. (ich würde Langstrecke nie mehr mit ner anderen Fluggesellschaft fliegen…LH ist nur zu empfehlen!) 27 Grad – Sonne. Mit unserem „schicken“ Kia-Mietwagen (zumindest war er nagelneu 🙈😂) ging’s dann durch den zähen Großstadt-Verkehr Richtung Hollywood – und Richtung Rock’n’Roll!

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Schon im Walmart haben wir festgestellt: Rock ist hier allgegenwärtig. Von AC/DC-Unterwäsche zu Aerosmith-Pullis – davon können wir nur träumen, wenn wir hierzulande nen Supermarkt betreten. Auch in „normalen“ Klamottenläden wie Forever 21 fand ich Poison-Shirts und sogar eins von Mötley Crüe. Auch in den ganzen Souvenierläden auf dem Hollywood-Boulevard gibt’s Bandshirts – Ein echter Traum! Die ganzen schönen Dinge wurden natürlich auch eingepackt (klamottentechnisch sind die Amis echt günstig) und am Ende mussten wir sogar für den Rückflug einen dritten Koffer zubuchen, welchen wir tatsächlich auch nochmal bis zur Höchstgrenze füllten…..hihihi…!

Am Abend ging’s natürlich gleich die berühmten Sterne auf dem Hollywood Boulevard anschauen…(Mötley! <3) und danach ins Whisky a Go Go auf dem Sunset Boulevard. Im Whisky gabs für 12$ Eintritt 4 Bands zu sehen, und eine davon fand ich richtig klasse (Morning in May – an diesem Tag mit ner Sängerin). Das Whisky ist ein MUSS für alle Rockfans!

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Too Fast For Love-Outfits


Am nächsten Tag ging es nach einem Abstecher ins Hard-Rock-Cafe (Mötley-Moped im Schaufenster!!!) in Richtung Hollywood-Sign (Pflicht!) und danach in den Viper Room. Mann, hier wäre ich zuhause…die Atmosphäre, die Leute, die Klamotten….nur das Bier ist etwas teuer 😉
Ich kam ausm Glotzen kaum raus 😉

Nach einem Tag am Strand wurde die Melrose Ave unsicher gemacht. Ein geiler Laden nach dem anderen! Vintage 80s Shirts! Secondhand-Läden! Und: Forgotten Saints of Los Angeles. Auf den Laden war ich schon lang scharf 😉 Dort deckte ich mich erstmal mit Shirts ein… Kann man aber auch online bestellen 🙂 Meine Kreditkarte bekam einen Nervenzusammenbruch als wir später noch bei Amoeba Music reinschauten…das war definitiv die größte Überforderung des Urlaubs für mich. Überall Platten, Platten…Platten, CDs, Shirts, Bücher, Merch….in dem Laden kann man gut Stunden seines Lebens verbringen. Ich musste erstmal staunend durch die Reihen laufen….! Auch ums Guitar Center kamen wir nicht herum, und auch hier gab’s einfach super viel zu gucken!

Am Tag darauf ging es um die Verstorbenen…wir besuchten Lemmys Grab im Forest Lawn Memorial Friedhof in Hollywood und entdeckten auch noch Dio. Da der im Juli verstorbene Linkin Park Sänger Chester Bennington in der Nähe gewohnt hatte, beschlossen wir dorthin zu fahren.
In Palos Verdes Estates (Wahnsinnsgegend am Meer!) konnte mein Kumpel tatsächlich sein Haus ausfindig machen (auf Google findet man nichts über ein Grab bzw. das ehem. Wohnhaus) und nach etwas Suchen fanden wir es tatsächlich. Mit Sichtschutz abgeschirmt war es ein komisches Gefühl, daran vorbeizufahren. Auch das Auto, welches man auf den Pressefotos sehen konnte, stand noch am selben Platz auf dem Grundstück. RIP, Chester, Idol meiner Jugend 😞
Abends wurde fürstlich rockig im Rainbow Bar & Grill gespeist (die Pizza dort ist RIESIG!) und die Atmosphäre dort genossen. Was für ein Laden…wenn’s sowas in Deutschland gäbe, ich wäre täglich dort!

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Am Tag darauf ging es durch die Wüste nach Las Vegas. Inklusive Shopping-Stopp in Victorville. Dort war ich auch vor 8 Jahren schon, und es gab zu meiner Freude sogar die beiden geilen Rock-Läden noch 🙂 In ner Buchhandlung gleich noch den Metal Hammer mitgenommen, als Lesestoff für die doch recht langgezogene Fahrt.
Las Vegas ist eine irre Stadt aus blinkenden Lichtern, Hotels, Casinos und Menschen. Neben den üblichen Touri-Sehenswürdigkeiten war für mich persönlich nur eines wichtig: Vince Neils Restaurant. Unter dem „Circus Circus“ in einem Casino liegt das kleine Mötley-Restaurant. Megageiles Essen (nach 17 Jahren als Vegetarier hab ich sogar das Hackfleisch auf meinen Pommes mitgegessen….hallo…in Vince‘s Restaurant wird gefälligst alles gefuttert…it’s Mötley, Mann!!!!😝✌🏻) inmitten von Mötley-Bildern und verglasten Outfits an der Wand kann man herrlich genießen. Leider gibt es das Tattoo-Studio und den Nachtclub nicht mehr…sonst hätte ich zumindest in ersterem ein ewiges Andenken mitgenommen 🙂
Übernachtet haben wir im Hard Rock Hotel, und schon allein das Foyer/Casino ist einen Besuch wert. Gegenstände/Klamotten/Bilder bekannter Bands und Musiker überall – und richtig geile Shops! (Klamotten, mal wieder :-P) Falls ihr mal in Vegas seid: Hingehen! Und natürlich auch ins Hard Rock Cafe, welches aber direkt in der Stadt ist.

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lol ^^

Auf der Rückfahrt nach LA wurden bei Harley Davidson noch ein paar Motorräder bestaunt, Esel in freier Wildbahn fotografiert und bei nem coolen 50s Diner Rast gemacht. Die Sonnenuntergänge in der Wüste sind unbezahlbar! Auch der Mulholland Drive, eine Panoramastraße in LA, ist vor allem nachts einen Besuch wert.

Alles in allem war der Urlaub eher eine riesige Reizüberflutung statt Urlaub im klassischen Enstspannungs-Sinn…aber das war es SO wert! Ich plane bereits die Rückkehr nach Kalifornien zum Abschluss meines Studiums. Dann aber länger – und mit ner Motorradtour auf der Route 66. Klamottentechnisch lohnt es sich, sich komplett neu einzukleiden. Also auf Shopping in Deutschland verzichten und lieber mal’n Wochenende in Amerika (NY geht ja auch schon übers Wochenende) komplett alles einkaufen 😉

Wer nochmal ein bisschen in die 80er zurückreisen oder einfach das geile Rock’n’Roll-Feeling genießen möchte, ist in LA definitiv am richtigen Ort. Für mich war es ein Wahnsinnserlebnis alle Orte einfach mal Live zu sehen. Interessant auch die ganzen coolen Leute auf der Straße – klamottentechnisch geht dort einfach alles!

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Den Auftritt könnte ich mir immer und immer wieder anschauen…  – Foxxy

 

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