Releaze the Sleaze X Partymonium

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Ein Novembersamstag in Köln. Kalt und verregnet. So wie Guns’N’Roses es besingen. Zwei junge Frauen mit rot gefärbten Haaren machen Kaufland unsicher und verlassen den Laden mit massenweise Süßigkeiten. Und zwei Wegbier. Später sitzen sie in der Wohnung und löffeln Müsli, während alte Two & a Half Men-Folgen auf dem Fernseher laufen.

So rock’n’roll beginnt der Tag der Releaze the Sleaze Party 😉

WildRider und Sextrow feierten vergangenen Samstag gemeinsam die Veröffentlichung ihrer jeweils neusten Platte. Bei WildRider ist es das Album „Rock City Escapades“ und bei Sextrow die erste EP „Bitchfield“. Hier seht ihr ein Interview mit den Jungs von Sextrow, das während der Aufnahmen im Studio entstanden ist:

Unterstützt wurden die beiden Gruppen von der lokalen Band Crime Scene aus Köln. Also einer Band namens Tatort 😀 Ob Til Schweiger sie ruinieren würde, wenn er mit einsteigen würde…?
Von Crime Scene hatte ich vorher nie gehört. Sie sahen auf lustig-coole Weise zusammengewürfelt aus. Jeder hatte ein bisschen seinen eigenen Stil auf der Bühne. Sollte eigentlich nicht extra erwähnt werden müssen, aber ich tu es, weil es doch noch eine Seltenheit ist: Crime Scene haben eine Gitarristin! Auch noch eine, die mit dem Publikum ihr Bier teilt. Oder war es anders herum? Ist auch wurscht, Hauptsache es wurde Bier geteilt. Wie die anderen Acts auch hatten Crime Scene ihren Spaß daran, mit dem Publikum zu interagieren … das für einen neuen Club und neue Bands gar nicht schlecht aufgestellt war.

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Bild: Crime Scene
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Bild: WildRider

WildRider machten pünktlich (man wollte ja schließlich rechtzeitig den Bus zur Partymonium erwischen) und mit einem smoothen Einstieg weiter. Im wahrsten Sinne des Wortes wurden Luftgitarren und ein Luftmikrofon durchs Publikum geworfen (also diese aufblasbaren Dinger) und alle hatten ihren Spaß. Irgendwann wurde „Bukake!“ und „Flughafen!“ gerufen statt „Zugabe“. WildRider konnten daraufhin noch einen Song spielen, dann musste für Sextrow umgebaut werden.
Wer mal in die Songs von WildRider reinhören will:

Sextrow schließlich, die im Backstage vor dem Konzert noch schön Döner gegessen hatten, begannen ihr Konzert mit einer bunten Konfetti-Kanone. Die Band selbst meinte, schon bessere Shows gespielt zu haben. Ich habe keinen Vergleich, da ich sie sonst noch nie live gesehen habe. Allein schon aber, weil ich sowohl die Songs als auch die Jungs auf der Bühne kannte, war es mein Lieblingsteil der Releaze Party. Einfach mal wieder singen, tanzen, Blödsinn machen. Nach Wochen des wissenschaftlichen Arbeitens ein tolles Gefühl.
Nochmal Konfetti-Kanone, dann war der Spaß schon wieder vorbei. Es ging alles ganz plötzlich, denn schon eine Viertelstunde später fuhr der Shuttle Bus ab. Er brachte die Gäste vom Club Volta in die Live Music Hall, wo die Classic- und Hairmetal-Party „Partymonium“ stattfand. Eine ziemlich gute Idee, wenn man bedenkt, dass sonst für viele Fans der Musik nur eins der beiden Events machbar gewesen wäre. Und ein bisschen angefühlt wie auf Klassenfahrt hat es sich auch noch… nur mit dem Unterschied, dass vor der Tür Freibier verteilt wurde.

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Bild: Sextrow

Frage in die Runde: Konnte irgendwer, der dabei war, diese kleinen schwarzen Marken wirklich gegen Jack Daniel’s eintauschen? Wenn ja, wo? Und wie?? Wenn irgendwer Erfolg hatte, bitte melden.

Auf der Fahrt zur Party wurde jeweils ein Song von Sextrow und einer von WildRider im Bus gespielt. Bei WildRider bin ich mir nicht sicher, weil ich die Songs einfach noch nicht so gut kenne – aber als „Live It Out Loud“ auch noch später auf der Monium gespielt wurde, muss sich das ganz schön surreal für die Band angefühlt haben. Glückwunsch, Jungs!

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Wir haben derweil versucht zu zählen, wie viele Redheads (egal ob gefärbt oder Natur) es im „Inner Circle“ insgesamt gibt. Kamen spontan auf 7. Auch hier bitte mal alle melden. Wir führen eine Volkszählung durch! 😛

Die Learnings des Abends:
– Partymonium DJs spielen kein Lied von Helene Fischer. Auch nicht, wenn man sie gaaanz lieb darum bittet.
– Pfand einsammeln kann reich machen.
– McDonald’s und Burger King haben auch in Großstädten von 5 bis 6 Uhr Sperrstunde.
– Palmen und Strandstühle sind eine tolle Backstage-Deko.
– Wenn man zu einer Party will, sollte man mit der U-Bahn nicht erst in die falsche Richtung fahren.
– Tee ist voll Metal.

Zu guter Letzt: Leute, verdammt nochmal, wir ziehen doch alle an einem Strang… Geht nicht an fremde Jacken oder Taschen ran und räumt die Taschen leer! Auch wenn es durch einen „Glücksfall“ möglich ist. Ziemlich Ar*******aktion… Hoffe, ihr werdet glücklich damit. Not.

Genießt nun bitte ein paar richtig hochwertige Bilder.

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Pfand Sammeln und Helene Fischer hören wollen – wir sind zu Deutsch.
partymonium_amara
#AfterPartyLook
releaze
Geballte Professionalität.
releaze_palme
Ein ❤ für Palmen

2 Kommentare zu „Releaze the Sleaze X Partymonium

  1. Klasse geschrieben. Den Jacky Shot gab es am Jack Daniels Promostand in der Live Music Hall gegenüber vom Eingang. Bilder von diesem und den Leuten dort schicke ich bei Gelegenheit gerne noch zu.

    Beste Grüße aus Köln,
    Chris

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