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Music, the Bizz & Rock'n'Roll

by Karla the Fox

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Festivals und Gigs

Interview mit Pyrus // Paradise City

vip eingang pyrus

Heilige leuchtende Kuhkacke mit Rum oben drauf… was war das für ein geiles Event!!
Eine der legendärsten Bands meines absoluten Lieblingsgenres. Fast wie zu ihrer größten Zeit. Live. Vor knapp 70.000 Menschen. An einem sonnenstrahlenden Juniabend. Zeitmaschine, wo bist du verdammt nochmal?!
Wenn ihr die Show etwas sachlicher und ausführlich nachlesen wollt, dann kann ich euch meinen Konzertbericht empfehlen. Die meisten waren aber vermutlich eh dabei, oder werden es nun in Hannover sein. Viel Spaß euch Nordlichtern! Ich kann euch versprechen, Axl rockt wieder so richtig.

Meine Reise nach München, natürlich kurzerhand umgetauft in Paradise City, war mit dem Besuch des Guns’N’Roses Konzerts aber noch nicht zu Ende. Ich sollte am Tag darauf Roxxi Diamond und M. Hoe Thunder treffen und interviewen. Das Video dazu gibt’s unten.

gnr stadion seite

In diesem Zuge will ich mal ganz kräftig Werbung für Pyrus machen. Das sind die gastfreundlichsten und hilfsbereitesten Jungs ever! Sie haben einen ziemlichen Aufwand auf sich genommen, damit das alles so klappt und das Video so aussieht, wie es aussieht. Während des Interviews erfahrt ihr, wer sie sind und warum ihr euch alle warm anziehen solltet Ende des Jahres.. nicht nur, weil es dann wieder kalt wird! Pyrus starten dann richtig durch. Kaum eine Glamband des 21. Jahrhunderts lebt ihren Lifestyle so konsequent wie diese Jungs aus München. Rockstars. Punkt.

Folgt ihnen: https://www.facebook.com/PyrusRocks/

 

 

The Interview:

 

Wie war der Tag in München sonst so? Nun, ich hab relativ spontan meinen Zug umbuchen können und konnte die Vorbands somit doch sehen. Dachte ja erst, ich käme wegen der Uni viel zu spät. Im ICE wurde ich noch doof angeguckt, weil ich mit meinem Stachelnietenhalsband und Leopardenflecken im Gesicht in einem kunstvoll illustrierten Buch über die Gothic-Szene geblättert habe… in der Stadt war dann aber alles voller GNR Fans, einfach nur super. gnr tasse
Feststellungen: 1. Der Olympiapark ist riesig. 2. Ich habe es nicht geschafft, gute Fotos von der Band zu machen. Aber dafür gibt’s ja professionelle Fotografen. 3. In der Abseits-Bar schläft es sich gut. 4. Ich brauche eine Sonos Soundanlage in meinem Bad xD 5. München ist eine hübsche Stadt und in der L’Osteria an der Leopoldstraße gibt es leckere Salate. 6. Frechheit siegt. 7. Jeffree Star und Kat von D haben sich scheinbar wieder vertragen. Nicht wirklich, leider. Aber Roxxi trägt sein Make Up und ich hätte sooo gerne was von Kat… ich Marketingopfer. Irgendwann muss ich mal was über das ganze Zeug der Tattookünstlerin schreiben.

@Ornella und Vanessa, eigentlich hätten wir mal ein Foto zusammen machen müssen. Die Bloggergirls vom Dienst… (@alle: besucht Comebackstage und The Band is with me)
@Ande, wir haben einen Deal. Freu mich schon irre auf eure DVD! (@alle: Kissin‘ Dynamite Live DVD bestellen! Los, tut es!! 😛 )

Und hier noch eine beängstigende Gestalt im ICE von Mannheim nach München… welcome to the jungle >^.^<

gnr hinfahrt

 

Das Paunchy kommt in die Pubertät

thirteen year header

Das Paunchy Cats in Lichtenfels hat Geburtstag gefeiert! 13 Jahre steht der rot gestrichene Laden gegenüber der Bahngleise nun schon in dem kleinen Städtchen in Oberfranken. 13 Jahre schon…. So lange höre ich noch gar keinen Sleaze Rock. Von den Anfängen habe ich also nichts mitbekommen. Inzwischen ist das Cats längst Kult und nach den Zahlen wird es so langsam erwachsen. Eindeutig ein Grund zum Feiern, zu dem ganz besondere Gäste eingeladen waren.

trink station selfie

Gäbe es von hier aus eine Straße, die direkt nach Lichtenfels führt und wäre es nicht so komplett in die andere Richtung als ich immer zu meinem Freund fahre, wäre ich bestimmt öfter im Paunchy Cats. Es ist klein (maximal 300 Gäste und das funktioniert auch nur so richtig, wenn ein Teil davon im Außenbereich sitzt), eher als eine Bar aufgebaut statt als Konzertvenue und ziemlich weit in der Pampa. Trotzdem zieht es seit Jahren Menschen aus dem ganzen Land und noch darüber hinaus an. Das liegt an den hochwertigen, teils exklusiven Bands, die dort auf der Bühne stehen. Nirgendwo sonst treten so konsequent regelmäßig Sleaze Bands auf. Sie kommen aus der ganzen Welt in das kleine Städtchen. Die Atmosphäre ist familiär (man hat das Gefühl, Betreiber und DJ HijinxX kennt jeden Gast beim Namen), die Stimmung immer gut und die Longdrinkgläser schön groß. Vor der Tür gibt’s jeden Tag Wurst und Fritten, man kann umsonst parken – was will man mehr?

jizzy foxxy rob

Ich bin schon freitags mit meinem Freund und zwei weiteren guten Freunden angereist. Unsere Unterkunft war der Gasthof Goldene Krone in Michelau. Ein sehr schöner, preiswerter, unkomplizierter Laden, familiengeführt und gemütlich. Wir waren mehr als zufrieden und sind fast so was wie Stammgäste. Die Besitzer jedoch hatten Schwierigkeiten, uns nach den Partys morgens aus dem Bett zu kriegen. Gefrühstückt wurde prinzipiell mittags ^^‘ Liebe Krone, es tut uns leid. Auch, dass wir so viel Müll und so viele verschiedene Flaschen haben stehen lassen. Wir lieben das Haus und wenn wir dürfen, kommen wir wieder.
Entfernung zum Paunchy: 5km, Taxikosten etwa 10 Euro, nachts etwas mehr.
Preis pro Nacht: Einzelzimmer 39 Euro, Doppelzimmer 70 Euro, zumindest um diese Jahreszeit. Weiß nicht, ob das variiert.
Wir hätten es ja gefeiert, wenn die Jungs von Confess noch hier übernachtet hätten, nachdem ihre eigentliche Unterkunft abgesagt hatte…. dann wäre hier die Hölle los gewesen.

confess on stage 2

confess on stage
Kreischalarm..

Am Vorabend spielte DJ Daddy, also der Papa von HijinxX ein gemischtes Programm.
Den Samstag eröffnete Eric 13, Gitarrist der Sex Slaves und Combichrist, den es tatsächlich aus Amerika nach Oberfranken gezogen hat und der für uns ein Akustikset unter freiem Himmel spielte. Mal ganz was anderes, ruhig, vom Sound erinnerte so gut wie nichts an den lauten, wilden Sleaze Rock – und doch kam es super gut an. Klingt schräg, aber für viele und mitunter mich das Highlight des Abends.

pose im Hotel
Versuche, die Pose vom Hotel in Mailand nachzustellen…

Die erste Band des Abends waren Pleasure Addiction aus Frankreich, dann folgten Speed Stroke aus Italien, dessen Sänger ich wie hier erwähnt in Mailand kennen lernen durfte. Beide konnten schon einige tanzende Fans vor der Bühne versammeln. Mit Vorfreude erwartet: Confess aus Stockholm. Ein Jahr lang hatten die Jungs wohl keinen Gig, zumindest nicht hier in Deutschland. Die Band hat sich… etwas verändert. Mitunter ist der Sound softer geworden, aber ich persönlich glaube, das lag auch an der erstickenden Hitze, die bei ihrer Show im Paunchy herrschte. Die Fenster mussten wegen Ruhestörung leider geschlossen bleiben, tagsüber hatten wir an die 30°Celsius und bei Confess hüpft naturgemäß jeder wie blöd herum. Mir tat die Band leid und ich wäre beinahe vor Ende raus an die frische Luft gegangen. Das war aber auch das einzige Problem in meinen Augen.

We’ll leave a scar, won’t give a damn
Vandalize the neighborhood
Do you remember when?

Headliner waren die Babylon Bombs, gute Freunde des Hauses und eigentlich gar nicht mehr so richtig aktiv. Die letzten Releases sind ewig her. Für das Paunchy kamen sie aber wieder zusammen und überraschten mit einer echt starken Performance. Weil es immer noch so warm war, bekam ich nur die ersten beiden und dann wieder die letzten beiden Songs direkt vor der Bühne mit, beim Rest des Konzerts saß ich draußen und freute mich über die abkühlende Luft. Ich war aber etwas amüsiert darüber, dass die Jungs älter geworden waren und ich sie deshalb vor der Show gar nicht erkannt habe. Ich kannte sie nur von den zahlreichen Musikvideos auf YouTube und die sind ein paar Jahre her. Aber sie haben’s noch drauf, das kann man sagen.

We were on the run
Got loaded like a shotgun
Living out our dreams

friseur amara

Abbauphase, draußen die neuen Scheiben von Speed Stroke und Confess kaufen, kleiner Plausch mit den Musikern. Fotos hab ich keine gemacht und ärger mich, weil ich die so schön hier hätte posten können. Aber irgendwie bin ich gar nicht (mehr) der Typ, der wie ein Groupie zu den Bands rennt und um Bilder bittet. Im Nachhinein immer schade. Dafür habe ich Autogramme auf den CDs.

draussen.jpg

Der Abend ging mit einem Set von HijinxX alias Sebastian und La Cat zuende. Die Taxen waren mal wieder etwas überfordert, aber das ist wohl normal samstags nachts in ländlichen Gebieten. Um ca. 5 Uhr morgens hieß es endlich Schlafen. Kein Wunder also, dass wir von der Rezeption aus angerufen und aus dem Bett geklingelt wurden…

We never made a dime
But, God we had a good time
We always made a scene

Wie ihr immer so schön sagt: Es war mir ein inneres Blumenpflücken.
Felix, ich hoffe, auch du bist glücklich, weil ich diesmal die Unterkunft positiv erwähnt habe. Sori, du bist die beste Taxifahrerin. Danke dir! Sam, danke für den CD Rabatt. 😉
Danke auch für die Fotos, ich geb bei nächster Gelegenheit ne Runde Pfeffi für alle aus.
Ansonsten hoffe ich, ihr habt euch schön erholt. Ich fand die Heimfahrt bei Hitze, Stau und einem schwarzen Auto ziemlich ätzend…. aber muss man durch, wenn man das Leben auf Tour liebt.

PS: Dieses Mal hab ich es durch Dummheit versemmelt. Aber für das nächste große Event im Paunchy Cats werde ich ein paar Tickets verlosen. Also haltet die Augen und Ohren und eure Facebook App offen. Oh, und wen es interessiert, es gibt sogar Paunchy Merch.
Gute Nacht! Foxxy liebt euch ❤

jizzy und foxxy

jungs schwarz weiss

elke
Das musste ich noch klauen ^_^

Festival-Landkarte und Festival-Tagebuch

festival season

So ein Shit, ey! xD
Zwei Tage perfektes Wetter und dann schon wieder nur schwül und Regen.
Wie soll man sich da auf die Festivalsaison einstellen? Immerhin beginnen am ersten Juniwochenende die ersten wirklich großen Open Airs. Zum Beispiel hätten wir da das Rock Hard Festival in Gelsenkirchen. Oder das WGT in Leipzig. Eine Woche danach folgt schon das übergroße Sweden Rock und so geht es dann eigentlich nur weiter.

Für alle, die dieses Feeling, ein ganzes Wochenende einfach jegliche Vernunft fallen und dann liegen zu lassen, genauso lieben wie ich, habe ich zwei echt coole „Gimmicks“ gefunden.

Das erste ist die so genannte Festival Map der Ferienhaus-Suchmachine Hometogo. Die haben einfach mal alle möglichen Festivals in ganz Europa gesammelt, die wichtigsten Fakten zu diesen in kurzen Antworten und mit lustigen Symbolen zusammen gefasst und das alles auf eine Landkarte gepackt, bei der man wie bei Google Maps ein- und auszoomen kann oder nach so was wie Rankings drauf los suchen kann. Alle Festivals haben dabei einen Dreck-Faktor und einen Glitzer-Faktor! Why not… Stöbern erlaubt. Natürlich bieten Hometogo dann auch gleich die umliegenden Ferienwohnungen an, aber irgendwo muss das für die ja auch Sinn ergeben 😉
Hier ist mein wunderschöner Frontiersbeitrag
Einziger großer Nachteil der Map: Es gibt keine Suchleiste, in der man den Namen des Festivals direkt eingeben kann. Jedenfalls hab ich keine gefunden, stattdessen muss man diverse Filter benutzen. Somit vielleicht vor allem für die gut, die mal was Neues per Zufall entdecken wollen.

chaospony

Auf das zweite Festival-Gimmick freue ich mich schon wie ein kleines Kind. Vor nicht allzu langer Zeit wurde der winzig kleine aber zuckersüße und super sympathische Chaospony Verlag gegründet. Ein Buchverlag, der einfach anders ist und für den ich selbst noch hoffe, die ein oder andere Idee ausarbeiten zu können. Da steckt eine wahre Festivalliebhaberin namens Sandra dahinter und Sandra schickt mir bald ein Buch zu. Das heißt „Mein Festival-Tagebuch“ und auch wenn das jetzt auf billigste Weise geklaut ist, muss ich einfach den Text kopieren, mit dem sie ihr Buch auf Amazon beschreibt:

Mein Festival-Tagebuch hält alles für dich fest – vom Einkaufszettel bei den allerersten Vorbereitungen über deine persönliche Packliste und Bandplanung bis hin zur Erinnerung daran, wer dir noch Geld schuldet. Es hilft bei der Suche nach dem perfekten Zeltplatz, merkt sich die Namen deiner Festivalbekanntschaften und bewahrt Fotos und Autogramme auf.
Mit einem Augenzwinkern begleitet dich das Büchlein auf ein Festival deiner Wahl und sucht sich hinterher einen Platz in deinem Bücherregal, um deine Erinnerungen an die tolle Zeit für dich festzuhalten. Lediglich beim Zeltauf- und Abbau ist es leider nicht behilflich.
Das Festival-Tagebuch ist gleichermaßen für Neulinge wie alte Hasen gedacht und für so ziemlich jede Art von Festival geeignet.
Bleibt nur noch zu sagen: Viel Spaß!

Sobald ich es hier vorliegen habe, werde ich es natürlich lesen beziehungsweise ausprobieren und euch genauer verraten, was es alles kann (..und nicht kann. Ich glaube, Dosenravioli kocht es auch nicht für euch).
Spätestens beim BYH!!! wird dieses kleine Büchlein ausprobiert und wer möchte, kann sich jetzt schon mal ein paar bekloppte Aufgaben überlegen – denn ich hätte furchtbare Lust, auf dem Gelände „Wenn ich du / Sie wäre“ im Stil von Joko und Klaas zu spielen! Die Erfahrungen kommen dann natürlich ins Tagebuch. Spielt jemand freiwillig mit?

‚Tis the Season ❤ Best time of the year.

Wo wird es euch überall hinverschlagen?

skate park dunkel
„Wenn ich du wäre, würde ich jetzt hier auf den Parkplatz kotzen…“

Future Music Camp & Frontiers Rock Festival

frontiers rock weg zum festival

Das war eine aufregende Woche. Eigentlich würde ich ihr gerne einen Titel geben wie „Virtuelle Realitäten, Zukunftsmusik und ein Kurztrip nach Pizzaland“.. aber das ist zu lang und nicht sehr SEO-freundlich 😀 Mir gefällt auch „Tomorrowland // Yesterday’s Band“.. aber das versteht man nicht unbedingt. Also sag ich lieber ganz klar, worum es geht: Um das Future Music Camp 2017 in der PopAkademie Baden-Württemberg und das Frontiers Rock Festival IV in Trezzo nahe Mailand. Wer sich nur für Letzteres interessiert, bitte nach unten durchscrollen. Danke ❤

future music christiana
Christiana Stern (Redakteurin auf der Suche nach Musikern zum Interviewen) & Me

Ein Barcamp über Zukunftsmusik?

Das Future Music Camp wurde an der Popakademie ursprünglich als Barcamp ins Leben gerufen, es war kleiner und sehr spontan in seiner Organisation, mit viel Zeit zum Networken. Inzwischen sind die Räume voller und die Pläne straffer geworden und es gleicht mehr einer Konferenz. Akteure aus der Musik-, Online- und Kreativwirtschaft dürfen sich jedes Jahr auf Keynotes, Interviews und Sessions zu den aktuellsten Themen freuen.

Im 4. Semester ist es als Musikbusiness-Student Pflicht, eine eigene Session auf die Beine zu stellen. Unser Team hatte das Thema Virtuelle Realität gewählt. Genauer genommen „Virtual Reality – Die Zukunft des Musikvideos?“ Wir sind stolz und glücklich, die EDM-Künstler Jewelz & Sparks als Interviewpartner dabei gehabt zu haben. Die beiden haben eines der ersten Videos im 360° Stil auf Youtube hochgeladen. Die Teilnehmer unserer vollbesetzen Session hatten so viele Fragen an das DJ und Producer Duo, dass wir gar keine Zeit mehr hatten, die extra gemietete Oculus Rift Brille durch die Reihen zu reichen, sodass jeder mal ins VR-Erlebnis eintauchen könnte.

future music snap
sucht nach #fmc2017 oder #fmc17

Es war nicht ganz easy in der Organisation, hat aber Spaß gemacht und ich habe donnerstags und freitags noch andere interessante Vorträge gehört, zum Beispiel über Youtube Algorithmen, ein Gespräch mit Majestic Casual und besonders gut gefallen hat mir die Session unsere Komillitonen zum Thema musical.ly. Ich habe diese App noch nie geöffnet und wusste rein gar nichts über sie. Inzwischen weiß ich: Hätte es das schon gegeben als ich so 14, 15 Jahre alt war, hätte ich wohl den ganzen Tag nichts anderes gemacht xD …. gemeinsam mit meinen MidnightcatZ ❤ Das ist eine selbst zusammen gestellte Tanzgruppe und eine meiner liebsten Jugenderinnerungen. Aber wir kommen vom Thema ab.

Wer Bilder sehen möchte, bitte diesem Link folgen: #FMC2017 Pics auf Facebook

Jetset-Leben und Pizza-Liebe

Freitags erst noch aufs FMC, wo ich Christiana, die damals das Interview mit mir für den Mannheimer Morgen geführt hat, getroffen habe und abends dann mit Bus und Flieger nach Milano-Linate. Spät abends kamen wir nach einer kleinen Sightseeing-Odyssee durch Mailand im Hotel Longobardo an. Erkenntnisse: 1. Mailand hat eine wunderschöne zentrale Piazza mit beeindruckender Architektur, aber kein sehr besucherfreundliches Bus- und Metrosystem. 2. Die Italiener können kaum Englisch, selbst in so einer Weltstadt.

skate park dunkel
„He was a skater boy / she said ’see you later boy‘ / …“

Dass die Dame im Dekogeschäft, die ich nach dem Weg gefragt habe, nicht gut Englisch kann, ist nicht weiter tragisch. Dass aber der Typ am Infoschalter im Flughafen mich nur schwer verstehen konnte, der an der Metrostation nicht mal wusste, was ich wollte, als ich ihn nach „a bus or a taxi“ fragte und auch einer der Hotelangestellten kaum verstand, was wir sagten… das fanden wir schon sehr anstrengend.
„Wir“ sind in dem Falle mein Freund Jizzy und ich. Für uns war das der erste gemeinsame Flug und, wenn man es denn so nennen darf, der erste richtige Urlaub.

hotel room

Das Hotel Longobardo hatte wohl mal seine Glanzzeiten. Inzwischen war es einfach nur noch ein Dach über dem Kopf in Laufnähe zum Festivalort. Und die Dusche war gut ^^ Aber das Frühstück bestand fast nur aus eingepackten kleine Stückchen wie YES-Kuchen oder Weberlis, in der Minibar gab es nur Wasser, Abendessen musste man außerhalb bestellen und eines Nachts krachten zwei Bretter im Schrank runter – dabei hatten wir nur Klamotten für ein paar Frühlingstage darauf gelegt. Egal, denn uns ging es ja um die Musik.

Das Frontiers ist das einzige Festival in ganz Europa, das von einem einzigen Label organisiert wird und bei dem auch nur Bands von dieser Plattenfirma spielen. Frontiers Music SRL ist ein italienisches Label, das sich auf Adult Oriented Rock und Melodic Hardrock festgesetzt hat. Sie machen auch viele Supergroups und Projekte. Auf dem goldenen Bild weiter unten seht ihr, wer alles wann gespielt hat. Jizzy und ich haben diesen Aufwand mit dem Fliegen auf uns genommen, weil wir uns auf fast jede Band des Line-Ups freuten. Sowas kommt selten vor, meist hat man nur ein paar Highlights und verbringt den Rest auf dem Zeltplatz 😀

Im Live Music Club in Trezzo sull’Adda gibt es keine Campingmöglichkeit. Der Club ist für 1.000 bis 2.000 Leute auslegt (würde ich mal so schätzen), hat einen wunderschönen Außenbereich mit Garten und Hängematten und liegt direkt neben einem Skatepark, einer Bar und einem Supermarkt, der praktischerweise sogar sonntags auf hatte. Der Skatepark gehörte uns! Und mit „uns“ meine ich jetzt eine ganze Gang von Rockfans aus Deutschland, die sich nicht abgesprochen hatten, gemeinsam dort hin zu fahren, am Ende aber doch das komplette Festival zusammen verbrachten. Vor Ort lernte ich noch Jack the Ripper von der Band Speed Stroke kennen, der uns ein paar tolle italienische Wörter beibrachte (Achtung, nicht jugendfrei!) sowie… nun auf Facebook heißen sie Holla Waldfee und Gipsy Danger und sie wohnten für die Zeit im selben Hotel wie wir. Vor „Gypsy“ hätte ich mich fast verneigt – denn ich durfte erfahren, dass er vor Jahren den Jungs von Kissin‘ Dynamite gezeigt hatte, wer Mötley Crüe und Co. sind – als die nur sowas wie AC/DC und Metallica kannten. Lieber Herr Danger, Sie haben die schwäbische Musikszene sehr bereichert 😉

riot avenue

Jetzt hab ich über alles gequatscht, nur nicht über die Musik? Nun, die war von vorne bis hinten awesome. Samstags starteten Palace, die Jizzy später mit Lob und Liebe überhäufte, sonntags machten Cruzh den Anfang, die ich über alle Maßen feiere, seit ich sie das erste Mal gehört habe. Die Männer freuten sich auf die Show von Adrenaline Rush (nein, gar nicht wegen der hübschen Sängerin….), Crazy Lixx hauten überraschend wirklich jeden vom Hocker, bei Unruly Child durften wir eine transsexuelle Sängerin kennen lernen und ein jeder erwartete mit Spannung die Reunion von Tracii Guns und Phil Lewis bei der Show von L.A. Guns. Headliner waren Steelheart und TNT. Es gab nur wenige Bands, die wir ganz verpasst haben und wenn, dann saßen wir gerade draußen im Skatepark und vertrieben die Jugendlichen – während wir selbst mit Alcopops und der Musik von Sum41 unser junges Leben feierten.

Wer peinliche Anekdoten und mehr Details haben will, kann sich bei mir persönlich melden… war sehr lustig.

Ich würde gerne sagen „nächstes Jahr wieder!“. Doch ich weiß nicht, ob das so einfach ist. Unterm Strich war der Ausflug nämlich doch recht teuer. Alleine das Taxi zurück zum Flughafen kostete ein halbes Vermögen (unser Flug ging dienstags morgens um kurz nach 7, weil ich um 11 ein Meeting in der Popakademie hatte), jeden Tag Essen bestellen weil keine Chance zum Kochen (wir können tatsächlich keine Pizza mehr sehen), ein Bier kostete überall 5 Euro,… selbst ein kurzer Urlaub geht tief in die Kasse.
Aber es hat sich so dermaßen gelohnt! ❤

crazy lixx on stage
All Looks, No Hooks? Denkste! Crazy Lixx on stage.

hometogo.de haben mich vor einiger Zeit nach einer Festivalempfehlung gefragt. Schaut mal, was ich denen gesagt und gezeigt habe –> Festivalmap.

Milano ti amo and May the fourth be with you!
xoxo Foxxy


Noch mehr Bilder und ein wichtiger Anhang

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frontiers rock 3
We are the youth gone wild, the creatures of the night.
phil und tracii
L.A. Guns reunited
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Way too cool for this galaxy B)
tave and me
Tåve von Adrenaline Rush und ich
jizzy and tave
Und nochmal mit Jizzy

mit karin und andi

adrenaline rush

la guns

jizzy and palace
Jizzy und Palace
nat und giacomo
Jack / Giacomo, you are grande!
frontiers girls
#colorfulGirlPower

PS: Das ist jetzt vielleicht etwas dämlich, aber ich muss noch eine Ergänzung machen, weil mich etwas nicht mehr loslässt… In Italien ist es wohl Gang und Gebe, dass man für jeden Kauf, den man tätigt, und wenn es nur ein Sprudelwasser an der Theke ist, eine Rechnung auf Papier bekommt. Sogar an der Garderobe bekam ich eine, als ich meine Jacke abgegeben habe. Ich war von Anfang an der Meinung, das sei die Marke zum Abholen, sonst hätte ich sie ja weg geworfen und nicht ordentlich im Geldbeutel aufbewahrt. Dass ich noch eine Art Schlüsselanhänger dazu bekam, habe ich im Laufe des Tages vergessen. Als ich dann die Jacke abholen wollte, war die Garderobe selbst zu und man musste an die Bar. Der Barkeeper schaute auf die Rechnung und meinte nur „No jacket, we need your number.“ Ich wusste nicht, was er meinte. Er wiederholte sich immer nur. Da bin ich ziemlich durchgedreht und hab ihn angekeift. Nachdem ich meinen ganzen Tascheninhalt geleert hatte, kam der Anhänger zum Vorschein und ich bekam das Ding. Wäre heute kein Thema mehr, wenn er mich nicht am nächsten Tag drauf angesprochen hätte und ich mich entschuldigt hätte. Das bereue ich jetzt. Weil: Es tut mir nicht leid. Lieber Herr Barkeeper, Sie sind ein unhilfsbereiter Idiot.
Ich arbeite selbst oft an einer Garderobe und es kommt immer mal vor, dass ein Zettel verloren geht. Dann fragt man wenigstens, wie die Jacke aussieht. Oder erklärt, wie die richtige Marke aussieht. Oder bietet wenigstens an, dass man die Jacke am Ende bekommt, wenn alle anderen weg sind. Aber nein, der Typ hätte mich so heim geschickt. Dass es meine Lieblingsjacke ist und die einzige, die ich dabei hatte? Scheißegal.
So, das wollte ich nur mal los werden, weil ich es echt unmöglich fand.

Das ultimative Festivalgetränk aus meiner Heimat!

bembel alle dosen

Meine sehr verehrten Damen und Herren, Karla the Fox GmbH & Co.KG möchte Ihnen heute ein Getränk vorstellen, das Ihr Festivalerlebnis auf eine ganz neue Ebene heben wird. Ein Gebräu so fein und süßlich, dass es Sie zum Springen bringt. Es ist weitaus aufregender als das neuste Modell des iPhones und viel kostbarer als Vulkanwasser aus dem Himalaya. Halten Sie Ihren Nachbarn fest, damit dieser nicht umkippt und begrüßen Sie mit mir DAS Festivalgetränk der Saison 2017:

Bembel with Care!

bembel with care bitstrip snapchat

Bembel with what?!? *Kratzgeräusch, wie wenn ich was zurückspulen würde*
Bembel with Care. Wie „handle with care“ auf einer Kiste, nur dass man ein Wort ersetzt. Ein Bembel ist ein – in seiner Ursprungsform meist weiß-blaues – Behältnis, aus dem man im tiefen Hessen, wo dieses Getränk geboren wurde, Apfelwein in gerippte Gläser gießt.

Der Apfelwein galt lange Zeit als verstaubtes Getränk, das nur die alten Herren vom ländlichen Stammtisch zu sich nahmen. Es wurde immer nur in unpraktisch-schweren Glasflaschen verkauft – bis ein gewisser Benedikt Kuhn darauf keine Lust mehr hatte. Der Metalfan und somit vermutlich leidenschaftliche Festivalgänger wollte das geliebte Getränk aus seiner Heimat in eine praktische Dose packen und mit auf den Zeltplatz nehmen. Er tat es einfach und baute in den letzten Jahren eine der kreativsten Marken der Region auf.

bembel with care unicorn
I’m a Unique-Corn. Adore my glam.

Denn Bembel gibt es nicht nur als puren Apfelwein oder Mischgetränk… Es gibt unter dem Flaggschiff der Bembel-Crew auch das legendäre Bixxeschubbse, eine Sportart, die bald olympisch werden sollte! 😀 Kurz später wurde ein Schaumwein herbeigezaubert, ein Trinkspiel, regelmäßig coole Aktionen (die meist über Facebook verbreitet werden) zum Mitmachen und seit allerneustem gibt es auch das „Bembällchen“ – Apfelwein in Sorbetform. Eis mit Alkohol, ebenfalls im kleinen Mitnehmformat! Genial.

Die Marke, die im Mannheimer Jungbusch nicht weit von der PopAkademie sitzt, hat schon mehrere Design-Preise gewonnen. Eigentlich ist sie auch nicht mehr ganz neu und dürfte vielen bereits ein Begriff sein. Doch erst jetzt ist das Getränk deutschlandweit erhältlich und auch schon in ausgewählten Shops im Ausland zu haben. Irgendwie kommt es mir vor, als hätte Bembel with Care im Verlauf des letzten Jahres endgültig den Durchbruch in der Getränkewelt geschafft und bewegt sich bald in einer Liga mit den ganz Großen. Ein Applaus bitte. *klatsch*

dont panic
Abend. Stimmung. Festivals!

Ich und dieses Getränk, wir haben eine ganz besondere persönliche Verbindung. Ich kann nicht genau sagen, ob es eine treue Freundschaft ist… oder ob es versucht, mich umzubringen 😛
Das liegt vermutlich zu einem großen Teil daran, dass ich aus Hessen komme und in meinem Heimatdorf das „Äbbelwoifeschd“ eines der größten Events des Jahres bildet. Ein bisschen wie Wacken, man trifft da sogar Leute, die man sonst das ganze Jahr über nicht gesehen hat und trotzdem von Herzen liebt. Nicht nur dieses Fest hat einige prägende Eindrücke in meinem Hirn hinterlassen… auch das erste Mal, dass meine ganze Clique auf einmal in bester Stimmung war (auf einem als „die Schneebarparty“ in die Geschichte eingegangenen Event), wurde vom Apfelwein ermöglicht.

bembel with care vegan flatlay
Apfelwein ist genauso vegan wie alle Lebensmittel auf diesem Bild! Inklusive dem wunderschönen eingepackten Stück Räuchertofu.

Heute möchte ich meine Freude darüber teilen, dass es das Zeug gibt. Es ist für die kommenden Sommerfestivals schon fest eingeplant 😉
Bembel gibt es in den Geschmacksrichtungen Pur, Sauer-gespritzt (Schorle), Cola und Kirsch (die allerdings unbeliebteste Sorte). Es ist garantiert vegan und das kalorienärmste alkoholische Getränk überhaupt! Was spricht also noch dagegen, sich mit diesem Zaubertrank einzudecken? Für Einsteiger würde ich die Cola-Mischung empfehlen. Das schmeckt eigentlich fast jedem.

bembel with care dusche 2
Äbbelwoi geht immer noi. Überall.

So now the big question: Zu welchem Festival würdet ihr Bembel with Care dieses Jahr am ehesten mitnehmen? Welche Sorte würdet ihr gerne probieren? Foxxy loves the Cola and the sour ones…

Viel Spaß mit der beginnenden Open Air- und Grillsaison! Wenn wir alle zusammenhalten und brav unsern Teller aufessen, wird’s auch endlich wieder wärmer. Ich glaube fest daran!

~ xoxo ~ ❤
Foxxy

bembel teleshopping bearbeitet
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Wir, die Erdlinge, sind Gott! – Hämatom Zusatzshows

wir sind gott hämatom halle02

Wow. Da muss wohl eine Tour sehr erfolgreich gelaufen sein, dass Hämatom in diesem Jahr noch in sechs weiteren Städten mit ihrem Album auftreten, das letztes Jahr herausgekommen ist. „Wir sind Gott“ heißt es und es sagt kurz gefasst: Wir, der Mensch, haben Gott erfunden und sind selbst für jeden *entschuldigt mich* verfickten Scheiß, den wir fabrizieren, selbst verantwortlich.

Hämatom sind gesellschaftskritisch wie nie. Nix mehr mit Märchen und Gruselstorys. Das hier ist echt. Sie singen von unseren Schwächen und überheblichen Stärken, reden Klartext, werden sogar aggressiv. Sie zeigen der Welt den Mittelfinger.

wir sind gott pressebild

Ich durfte das gestern in Heidelberg in der halle02 erleben. Die Fans fanden sich selbst noch zu ruhig, habe ich auf dem Heimweg im Vorbeigehen mitbekommen. Es wäre nicht so eine Eskalation gewesen, wie sie das von Hämatom Shows gewöhnt seien.
Nun gut, ich mach ja selbst gern Party, aber gestern war ich gefühlt doch eher zum ‚arbeiten‘ da. Ich bin eh so eine, die Walls of Death lieber ausweicht… wenn ihr es mögt, bitteschön. Doch ich war dort, um die Musik zu genießen – die mir viel besser gefällt, als ich beim ersten Anblick der Band im Internet je gedacht hätte.

erdling pressebild

Zuerst mal waren da Erdling. Die meinten, sie hätten mal bei einer Show in Münster „Hallo Heidelberg!“ gerufen – und sich gewundert, warum es so still blieb. „Hallo Münster“ oder „Hallo Heidelberg“ wurden somit zu den kleinen Running Gags des Abends. Sie heizten das Publikum für den Hauptact ordentlich ein, drohten ihnen gar, wenn sie nicht lauter wären, dann gäbe es kein Hämatom mehr heute.
Ich selbst fand: für einen Opener bekamen die Jungs von Erdling ziemlich gutes Feedback und es gab nur wenige, die erst nach ihrer Show in den Saal reinkamen.
Lieblingssong: „Phönix“.
Im Hämatom Insight, dem etwas anderen göttlichen Wachturm (wenn es denn so gemeint ist, bitte klärt mich auf ^^), der am Ende der Show munter verteilt wurde, steht, sie hätten erst am 17.03., also zum Auftakt der Tour, ihr Album „Supernova“ veröffentlicht. Glückwunsch Jungs! Es gibt durchaus schwächere Opener für eine Show wie diese. Metalgemeinde: Stay tuned!

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erdling2

Was das Make-Up angeht, passen die beiden Bands bestens zusammen. Auch darin, dass sie (Keyboard)Sounds im Background ablaufen lassen, ohne dafür einen Musiker auf der Bühne zu haben.
Ja, Hämatom verwirklichen das, was ich mal als Unique Styling Point erwähnt habe, ganz prima. Sie haben zu Beginn ihrer Show einen weißen Vorhang vor der Bühne hängen, man sieht sie dahinter nur als Schattenfiguren – und erkennt doch auf den ersten Blick, wer es sein soll. Durch die Frisuren, die Masken, die Posen.

alle stinkefinger
Forget the Fork. Here comes the Stinkefinger.

Der Vorhang fiel und dieser „göttliche Sonntag“ konnte seinen Lauf nehmen.
Auf der Bühne ließen sich Hämatom einiges einfallen: Videoleinwände (war es „Leichen pflastern unsern Weg“?), die Songtexte als LED-Banner („Made in Germany“, „Alte Liebe rostet nicht“), alle sollen ihre Smartphones zeigen („Offline“), die ersten wilden Pits gab es bei „Lass uns tanzen“, es wurden T-Shirts mit einer wahrlich gefährlichen Kanone ins Publikum geschossen und Rosen gab’s auch noch. Für „Eva“. Übrigens einer meiner Lieblingssongs, neben den beiden „Made in“ Varianten.

hämatom halle02-flasche

Die Vier vom Kompass covern auch gerne. Zu hören gab es davon „Kids“, das eigentlich aus der Feder von Marteria stammt. Ich liebe diesen Song und auch die Masse in Heidelberg schien ihren Spaß damit zu haben. „Halli Galli“ geht noch so richtig ab, mit Klopapier im Zuschauerraum, Ballons und so dermaßen bunten Lichtern, dass man denkt, man sei auf den besten Drogen. Wenn es aber zu „F**k das System“ oder „Leck mich“ geht, dann wird es mir zu viel. Irgendwie zu stumpf aggressiv. Da muss ich dann leider passen, feiert diese Songs ohne mich.
Ich finde das Album „Wir sind Gott“ echt stark. Sie haben so viele Songs, auch ältere Stücke, die man bloß einmal hören muss und sofort wieder erkennt und mag und sagt: „Ja, so is’es! So sieht es aus auf unserer Welt.“

klopapier halle02
Viva la Klopapier!

Ich glaub aber, ich bin für euch Jungs nicht hart genug. Und für euch Mädels, die im Publikum die Stinkefinger reckten und kräftig mitschubsten, auch nicht. Ich hab nix gegen gesittetere Konzerte. Nur die scheinen euch, so habe ich das jedenfalls gehört und mitbekommen, nicht zu gefallen. Ihr wollt es laut. Ihr wollt es wild. Ihr wollt „Blitz und Donner“ (Song von Erdling).
Wenn das so ist, dann strengt euch gefälligst an! Macht die noch kommenden Konzerte der Bands zu den geilsten eures Lebens. Zerstört die Venues. Ihr habt es selbst in der Hand. Denn ihr seid Gott 😉
Nebenbei könnt ihr noch alle euer Bestes geben, jeder für sich selbst, um die Welt ein kleines bisschen mehr so zu machen, wie er und die Band sie gerne hätten. Das wäre doch mal cool.

Zugabe! Zugabe! Flughafen! Hämatom!

PS: West = the Best ❤ von Anfang an ins Herz geschlossen! 😀


 

 

Nüchtern in der RoFa Ludwigsburg?? – Let it Rock 2017

Flussufer

Was für ein wunderschöner Tag! Endlich Frühling ❤ Obwohl ich keine richtige Hose, sondern nur so ein dünnes Netzding trage, wird es mir im Auto so warm, dass ich auf der ganzen Fahrt das Fenster ein Stück unten habe. So fahre ich am Neckarufer entlang und freue mich meines Lebens. Dabei wird das heute eher Arbeit als einfach locker Festival.

20dark7
Twentydarkseven on stage

Vorgestern, also am Sonntag, den 12. März, fand in der Rockfabrik Ludwigsburg das Let it Rock Festival mit sieben Bands auf einer Bühne statt. 2014 war ich ganz oft in diesem Club gewesen, in letzter Zeit hat das leider etwas nachgelassen. Höchste Zeit, das mal wieder nachzuholen, und bei dieser Gelegenheit noch ein Interview mit Twentydarkseven abzustauben. Das könnt ihr übrigens HIER lesen. Tut es. Teilt es. Verbreitet die Nachricht über das neue Album „Momentum“ und die Tour der Band.

Es ist immer wieder schön, in eine Straße abzubiegen und dir kommen schon Scharen von Metalheads entgegen. Da fühlt man sich sofort so vertraut.
Um 2 Uhr war Einlass, etwa da kam ich auch an, und um halb 3 stand mit RebelHot die erste Band auf der Bühne.
Die RoFA ist zwar klein wenn man die oberen beiden Etagen abzieht, die als Backstagebereich dienten. Trotzdem hat sie ein Café, ein Bistro, Snackautomaten, diverse Sitzecken und Theken, es gab einen Merch-, einen CD- und einen Autgrammstunden-Stand und für die Raucher einen kleinen aber feinen Außenbereich. Cooler, praktischer Club, den ich euch für Besuche oder eventuell geplante eigene Veranstaltungen nur empfehlen kann.

presse flatlay

Bei mir herrschte zu Beginn noch etwas Verwirrung. Ich sollte mein Interview mit Twentydarkseven haben, wusste aber noch nicht wo, wann und mit wem. Zufällig fand ich den Schlagzeuger der Band, Markus Herzog, und der rannte mit mir kreuz und quer durch die ganze Rockfabrik um ihren Manager Nico zu finden. Danke dafür 🙂
Ich sah mir die Show der Jungs an, dann bereitete ich mich oben im Cateringbereich vor und überbrückte die Wartezeit, indem ich ein Bier mit Nico trank. Zwar  verpasste ich durch die Interviewsache den Auftritt von Human Zoo, aber die habe ich schon mal gesehen und immerhin den ersten und die beiden letzten Songs konnte ich vor der Bühne verbringen.
Das Interview selbst war sehr angenehm, es ist immer entspannter mit nur einem Mitglied einer Band zu reden und Marcus Jürgens stand mir wirklich zu allem Rede und Antwort, auch zu weniger angenehmen Dingen. Das finde ich gut und bewundernswert. Ebenso, dass er sich ganz uneitel mit noch von der Dusche nassen Haaren ablichten ließ. Hauptsache lächeln, alles andere ist eh egal. Hinter uns seht ihr die Wall of Fame der Rockfabrik.

Marcus Interview
Interview mit Marcus Jürgens

Nach dem Interview konnte ich abschalten. Kamera und Diktiergerät wurden weg gesperrt (es gibt Schließfächer, sehr praktisch!) und ich schaute mir entweder die Bands an oder stand mit ein paar Mädels aus der Schweiz draußen an ihrem Wagen und trank Dosenbier. Es wurde viel gelacht, später drinnen lernte ich noch eine ganze Menge über die Schweizer Straßenverkehrsordnung und dass man betrunken besser kein Origami-Werk bastelt.
Moment mal, betrunken? Heißt es in der Überschrift nicht „Nüchtern in der RoFa“?!
Richtig, ich bin mit dem betrunken hier auch nicht gemeint, sondern irgend ein Typ, dessen Namen ich nicht mal weiß. Er hat den Flyer bloß kaputt gerissen, statt etwas Gefaltetes daraus zu basteln. Mein Schiffchen hingegen ist mir perfekt gelungen. Das ist immer so: Wenn irgendwo Flyer herumliegen, falte ich mindestens ein Schiff daraus und verschenke es dann wahllos an Menschen. Daran könnt ihr mich im Zweifelsfall überall erkennen 😉
Außerdem wurde ich von Leuten angequatscht, die ich eigentlich nur von Facebook kenne oder aus heiterem Himmel auf Sachen aus diesem Blog angesprochen. Komisches Gefühl, aber lustig. Oh, und noch was: die Bedienung im internen Bistro ist ein Genie der Improvisation. Scheinbar servieren sie hier Ende des Tages einfach immer alles auf eine Platte, was an Zutaten noch da ist, egal ob das zusammen passt oder nicht. Und weil für meinen vegetarischen Burger die Eier fehlten, bekam ich halt eine Scheibe Ananas drauf gelegt. Total anders aber auch gut.

zunge raus
I ❤ the Sun.

Foxxy war nüchtern? Ja, ich hatte für den Tag kein Hotel oder so, sondern wollte direkt nach dem letzten Gig nachhause fahren. Ludwigsburg – Mannheim ist von der Strecke noch voll in Ordnung. Bier und Whiskey gab es nur nachmittags, so um sich in die Stimmung reinzufinden. Ab halb 8 glaube ich war der Hahn dicht und ich war auf der Heimfahrt hellwach, nüchtern und kam ohne Zusatzkosten für ein Zimmer aus. Sollte man öfters mal so machen.
Dass ich zwischendrin spontan fast im Cateringbereich eingepennt bin und dabei furchtbar albern ausgesehen haben muss, überspringen wir jetzt einfach mal… ^^

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Foto- und Autogrammstunde, Picture by Martina Kropf

Fast hätte ich noch Bilder von Ornella von Comebackstage machen sollen, die ebenfalls für Interviews von dem Festival gebucht war. Wenn sie online sind, verlinke ich sie für euch. Sie war dann aber in Begleitung des Fotografen Dominic Pencz da, der den Job natürlich viel professioneller erledigen kann. Freu mich wirklich auf’s Ergebnis.
Wir saßen gegen Ende des Tages alle zusammen an einem Tisch neben der Bühne und fachsimpelten. Mitunter darüber, wie man mit Musikern oder Künstlern allgemein umgeht. Von Ornella kann ich euch noch empfehlen, mal ganz schnell in das neue Album von Steel Panther reinzuhören. Soll wirklich gut sein.

running order

Weitere Bands waren Michael Bormann’s Jaded Hard (machten eine super Stimmung), Trance und Demon. Während ihrer Slots war am meisten in der RoFa los. Autograph hatten etwas Pech. Weil es Sonntag war und viele schon wieder heim mussten. Arbeit, Uni, kein Zug mehr später, was auch immer. Das fand ich wirklich sehr schade. Da das Sleaze Fest ausgefallen war, bei dem sie hätten auftreten sollen und ich es organisatorisch und wegen zwei wichtiger Geburtstage nicht nach Lichtenfels geschafft hatte, wo sie stattdessen aufgetreten waren, bin ich froh, sie immerhin hier gesehen zu haben. Nur dafür, dass das Publikum trotz ihrer tollen Songs und Performance langsam schwand, taten sie mir wirklich leid. Oder waren sie manchen Besuchern gar zu soft?
Für alle Zweifler: Ich finde den neuen Sänger der Band sehr sympatisch. Okay, ich kenne Steve Plunkett nicht, aber Simon Daniels ging eigentlich von allen Frontern des Tages am meisten auf das Publikum ein.

Der letzte Song hieß selbstnatürlich „Turn Up the Radio“ und danach ging es ohne große Aftershowparty für alle geschwind nach Hause. Das war vielleicht das einzige wirkliche, dafür aber größte, Problem des Let it Rock Festivals 2017: Sonntags haben die meisten Leute schon ein ganzes Partywochenende hinter sich, sind erschöpft, bleiben nicht lange oder sagen von vorne rein, dass sie dann ja nicht bis zum Schluss bleiben können, den Headliner verpassen und dann lohnt es sich nicht. Ich wette, das Team hätte sich mehr Besucher erhofft.
Für uns war es dadurch umso entspannter, man konnte immer so weit nach vorne wie man wollte, hat sich immer wieder gefunden statt im Chaos zu verlieren und konnte mit den Musikern quatschen. Ist immer ein zweischneidiges Schwert.
Wie ist es für’s nächste Jahr geplant?

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Autograph on stage, Picture by Bazzty Sleaze

Danke nochmal an Metalapolis Records, die RoFa, Nico, Markus und Marcus!
Ich glaub, ich will wieder öfter in die RoFa gehen.
Eure Foxxy

Warum headbangen wir? – eine „wissenschaftliche“ Analyse

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Meine lieben Metalchics und Warriorkings,
habt ihr euch nicht auch schon gefragt, warum der allgemeine Metallkopf diese kreis- oder bogenförmigen Bewegungen mit seinem Haupthaar vollführt?
Mitten im rauen Winter zog ein Forscherteam (sich) aus, um die weltbewegende Frage zu beantworten. Sie führten Messungen durch (z.B. Winkel und Geschwindigkeit des Haarflugs), betrieben Undercover Feldforschung (getarnt durch bei H&M erstandene Metalshirts), befragten ihre Untersuchungsobjekte in nüchternem wie in angeheitertem Zustand und kamen letztendlich auf 6 – wie könnte es anders sein – Thesen, die den Grund für das wilde Kopfnicken erklären könnten.

Wer das Phänomen in freier Wildbahn beobachten will oder selbst gerne betreibt, dem sei ans Herz gelegt, sich vom 13. bis zum 15. Juli 2017 ins schwäbische Balingen zu begeben. Dort findet mit dem Bang Your Head!!! die größte offizielle Zeremonie unter diesem Motto statt.

These Nr.1: „Die Hirndurchlüftung“

Die Feldforscher beobachteten, dass Headbanger bei ihren sozialen Zusammenkünften viel Alkohol konsumierten und mit der Zeit Handlungen durchführten, die kein sinnvolles Ziel verfolgten. Solange sie headbangten, konnten sie weder das eine noch das andere davon tun. Der starke Luftstorm, den ein Nebenstehender verspürte, lässt vermuten, dass das Mähneschwingen einen Belüftungszweck verfolgt. Möglicherweise strömt kühle, sauerstoffreiche Luft von einem Ohr durch bis zum anderen, wenn sie nicht von Haaren verdeckt und in Bewegung sind. Das könnte dazu führen, dass der Alkoholpegel keinen allzu großen Schaden anrichtet, das Gehirn sich erneuern kann. Fällt der Headbanger um, weiß er, dass es genug Bier war.

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Krokus [Press Photo (Bandsintown.com)]
These Nr.2: „Der Kamm“

Headbanger, männlich wie weiblich, tragen in der Regel besonders lange Haare. Sie mit einem Kamm oder einer Bürste zu entknoten, dürfte an eine Unmöglichkeit grenzen. Mathematisch und physikalisch ließ sich beweisen, dass ruckartige Bewegungen in bestimmter Intensität und Richtung dabei helfen, Haarknoten zu entfernen. So könnte das gemeinsame Headbangen nichts weiter als gemeinsam betriebene Körperpflege sein, ähnlich wie das Entlausen bei Affen. Zumal in einer Konzerthalle in der Regel mehr Platz ist als in einem handelsüblichen Badezimmer. Nur bei einem Heavy Metal Konzert ist diese Art der Pflege möglich.

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Slaughter [Doug Elfmann (Las Vegas Review-Journal)]
These Nr.3: „Die Windmühle mal anders“

Diese Motivation zum Headbangen dürfte vor allem unter Männern beliebt sein, wird jedoch von den Frauen adaptiert. Die „Windmühle“ ist eine Tätigkeit, die Männer auch mit ihrem Geschlechtsteil ausführen können. Dieses in der Öffentlichkeit zu schwingen und miteinander zu vergleichen, ist aufgrund unterschiedlicher Gesetze und gesellschaftlicher Normen nicht möglich. Die Haarpracht wird also als Ersatz für den Genitalbereich verwendet. Wer die längste Haarmähne hat und damit am härtesten bangen kann, ist das Alphamännchen. Es soll sogar Männchen geben, die sich damit geprügelt haben.

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Lee Aron [Press Photo (found on rockinstyle.blogspot.de)]
These Nr.4: „Der geheime Morsecode“

Die Tatsache, dass nur auf Metalkonzerten und Partys geheadbangt wird und kein Außenstehender diese Tätigkeit verstehen kann, gehen Sprachforscher davon aus, dass es sich um eine verschlüsselte Körpersprache hält. Langsame Schwünge könnten etwas anderes bedeuten als schnelle, rotierende etwas anderes als bogenförmige. Auf diese These angesprochen reagierten die meisten Headbanger mit Verwirrung und Verneinung, einige wenige lächelten verschmitzt. Es lässt sich nur vermuten, dass die Sprache so geheim ist, dass sie nicht einmal den Forschern gegenüber preisgegeben wurde. Bis zur ersten Übersetzungsmaschine wird es also noch dauern.

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Venom [Press Photo (found on metaljesus magazine)]
These Nr.5: „Das Kopfschütteln über die Welt“

Die Untersuchung zu dieser Ansicht erfolgte nicht nach quantitativen, sondern nach qualitativen Daten. In ausführlichen Einzelinterviews kam heraus, dass viele Metalheads über die aktuelle Lage und Popkultur der Welt sehr enttäuscht sind. Ein einfaches Kopfschütteln reicht da nicht mehr aus. Sie müssen es stärker betonen, heftig schüttelnd zu anarchischer, zeitloser Musik, die in Tönen das ausdrückt, was die Headbanger denken. Armer, armer Weltzustand.

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Michael Schenker [Getty Images]
These Nr.6: „Die BYH-Verschwörungstheorie“

Alles Humbug, sagt eine Forschergruppe, die andere Ideen aufbringt. Sie sagt, das Bang Your Head!!! feiere gar nicht diese wie auch immer begründete Aktivität. Im Gegenteil, das Festival würde seit Urzeiten existieren, unter einem Namen, dessen Bedeutung heute keiner mehr zurück verfolgen kann. In der Neuzeit angekommen dachten die Veranstalter, dass es Zeit werde, etwas zu erfinden, das mit dem Namen „Bang Your Head“ gemeint sein könnte. So erfanden sie in einer Nacht und Nebelaktion die heute so typische Bewegung. Das selbe Team glaubt noch immer nicht an die Existenz von Bielefeld.
Wenn das stimmt: Danke dafür!

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Vain

Die Untersuchungen sind noch nicht abgeschlossen. Weitere Thesen, Beweise und Widerlegungen sind herzlichst willkommen. Alle Neugierigen, Experten und Forschungsobjekte sind noch einmal nach Balingen eingeladen. Nur dort wird sich im Sommer das Rätsel endgültig lösen lassen.

Let’s all headbang together \m/
Eure Foxxy >^.^<

Wenn ihr später mehr über das BYH erfahren wollt, leave a Like ❤

Motley Crue Posed At Download Festival
My personal Highlight: Vince Neil [Press Photo (found on mtv.com)]

Sleaze Fest 2017 – Die Bands

 

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Ich hoffe, ihr seid alle gut ins neue Jahr reingerutscht und nicht auf euren Popo gefallen. Gerade jetzt, wo es angefangen hat zu schneien. Da sind die Straßen glatt….

2016 ist schon wieder vorbei und auch die nächsten paar Monate werden vergehen wie im Flug. Ich weiß gar nicht, wie ich es bis dahin ohne Konzert überleben soll (schnell, macht Vorschläge! ^^), aber das erste Festival, das für 2017 sicher eingeplant ist, ist das Sleaze Fest in der Matrix Bochum. Tradition und Pflichttermin!
Heute bin ich eingeschneit und habe Zeit und vor allem Lust, euch die Bands, die dieses Jahr auftreten werden, kurz schmackhaft zu machen.
[Tickets]


 

VAIN – Unseren Respekt haben sie

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Vain gibt es eigentlich seit 1986. Sie kommen aus der San Francisco Bay Area und sind ein bisschen auf den Zug der damals unglaublich großen Popularität des ‚Hair Metal‘ aufgesprungen. „No Respect“ war ihr Debutalbum. Vain sind zwar Kult und haben schon mit Guns’N’Roses auf der Bühne gestanden, aber sie haben das Pech, nie einen Weg des beständigen Wachstums gefunden zu haben. Sie wurden gesigned, dann wieder fallen gelassen, haben ihre Mitglieder durchgewechselt, sich zwischenzeitig umbenannt (Road Crew) und später aufgelöst, wieder zusammen gefunden und neues Material aufgenommen. Kein einfacher Prozess. Aber bei Kennern der Musik sind sie nach wie vor beliebt und werden gefeiert, weil sie es trotz allem so lange durchgezogen haben.


 

AUTOGRAPH – Die Schützlinge von Van Halen

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Große Bands, wie Van Halen, kommen irgendwann an den Punkt, an dem sie anderen Bands die Pforten zum Erfolg öffnen können. Diesen Luxus durften Autograph genießen, weil sie so gut mit David Lee Roth befreundet waren. Der Name kommt, zumindest sagt das Wikipedia, von Def Leppards ‚Photograph‘. Und mit diesen beiden Szenegrößen haben wir auch schon den Sound von Autograph eingekreist. Sie sind sehr poppig im Vergleich zum Rest des Line Ups. So Ohrwurm-Mitsing-Songs halt, die sich wünschen, in einem Stadion gespielt zu werden. Am besten kennt man von ihnen wohl den Song „Turn Up the Radio“, der 1984 ein Hit war. Richtige Weltstars wurden sie nie, waren aber kurz davor.


 

BLACKRAIN – Eine der 10 besten Rockbands Frankreichs

blackrain

Zugegeben, ich kenne die anderen, die da genannt werden [Link zur Top 10], nur am Rande (z.B. Mass Hysteria) oder gar nicht. John Lennon hat mit seinem tollen Zitat am Anfang also Recht: „Französischer Rockmusik ist wie Englischer Wein“…. Aber BlackRain sind geil und haben sich daher den Platz in den Top 10 mehr als verdient. Ich bin selbst überrascht, wie oft und gerne ich ihr aktuellstes Album ‚Released‘ durchhöre und dabei keinen einzigen Song überspringe. Sie treffen meinen Geschmack genau. Und keine Angst, obwohl sie Franzosen sind, singen sie ausschließlich auf Englisch 😉
Einer der besten Songs aus ‚Released‘ ist „Run Tiger Run“. Im Video dazu hat Remi Gaillard einen Gastauftritt. Den kennt ihr doch sicher alle von damals, als Youtube gerade richig groß und wichtig wurde. Das ist der Typ, der als Schnecke verkleidet den ganzen Autobahnverkehr aufgehalten hat..


CONFESS – Jeder braucht eine Fikapaus

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Zu Confess kann und will ich noch nicht allzu viel verraten. Am Sleaze Fest selbst werde ich sie nämlich interviewen und dieses Mal wird es sogar ein Video davon geben ^.^ Da freue ich mich mega drauf, denn ich halte sie für eine der stärksten Sleaze Bands, die zur Zeit unterwegs sind. Vor kurzem erst haben sie uns zwei neue Bandmitglieder vorgestellt, jetzt ist einer davon schon wieder draußen. Durch solche Sachen verzögert sich ihre Albumproduktion. Doch keine Bange, ein zweites Werk ist unterwegs und ich wette, sie werden auf dem Sleaze Fest den ein oder anderen Song daraus spielen. Im Übrigen sind sie die ersten, die schon zum zweiten Mal dort auftreten werden. Passen einfach wie die Faust aufs Auge zur Veranstaltung.
Was hat es jetzt mit der Fikapaus auf sich? Nun, seht selbst:
[fika = schwedisch für ‚Kaffee‘]


 

NITERAIN – Oslo kann nicht nur Black

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NiteRain kommen aus der Hauptstadt Norwegens, in der normalerweise der ‚richtig böse Metal‘ das Sagen hat. Aber diese vier Typen konnten sich auch auf ihre Art und Weise einen Namen machen. Sie durften schon auf dem Sweden Rock und im Whiky a GoGo performen.
Bisher haben NiteRain zwei Alben draußen: ‚Crossfire‘ und jüngst ‚Vendetta‘, der Stop in der Matrix im März gehört zur Vendetta-Tour. Den besten Eindruck von ihnen könnt ihr euch im Video zu „Rock N‘ Roll Music“ machen. Da sind sie im sonnigen L.A. unterwegs und fühlen sich sichtlich wohl. Nix da kaltherziger Norden und so.


 

SNAKEBITE – Heimspiel!

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Snakebite sind dieses Jahr die einzige Band, die aus Deutschland stammt. Sie müssen also nicht weit nach Bochum reisen und haben den Vorteil, dass fast jeder, der dabei sein wird, sie persönlich kennt. Ursprünglich entstanden die Schlangen aus der Band Sexx Action. Ihr Drummer Julian Fischer ist außerdem bei Double Crush Syndrome dabei und wird später in der Nacht oben im Rockpalast mit Rod Usher (TheOther) Platten auflegen. Man merkt also, diese Jungs sind so stark in der Szene verwurzelt wie kaum ein anderer. Ich habe sie ja auch schon in einem privaten Partyzimmer auftreten sehen, durfte bei ihrer Releaseparty von ‚Princess of Pain‘ dabei sein und hatte Sänger Nikki im Kurzinterview. Snakebite sind hier kleine Stars und gleichzeitig gute Freunde. Daher fände ich es cool, wenn schon möglichst viele bei ihrem Opener Auftritt da sein werden. Danke! :-*


 

Partywochenende Deluxe?! Wer ist dabei?

PS: Wer möchte Vorschläge und Wetten für’s nächste Jahr abschließen?
Eigentlich könnte die Wunschliste, die wir an das Bang Your Head!!! geschrieben haben, kopieren und einfügen (manche der Bands waren ja schon da…). Wer den Wunschzettel noch unterstützen und bekräftigen will, nur los!! Sie haben uns immerhin schon geantwortet 😀
Viele davon sind für die Matrix natürlich viel zu groß. Ich würde für dieses jedoch gerne Speed Stroke, Wildstreet und Nasty Idols einfügen. Meinen genauen Tipp gebe ich nach dem Festival ab und dann überlege ich mir irgendwas, dass ihr wirklich wetten und was gewinnen könnt.

 

 

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